Der „Krieg“ um die Schutzausrüstungen für Mediziner; Update: Noch immer fehlen in Krankenhäusern Masken; knappe 13.000 Personen des medizinischen Personals infiziert

PEKING / BERLIN / MÜNCHEN – Der Chef des Robert-Koch-Instituts betonte am 2.4.2020: „Solange wie wir keinen Impfstoff haben, so lange werden wir die Krankheit in diesem Land haben.“ Bis dahin sollten die Bevölkerung und die Wirtschaft so eingestellt werden, daß beide bei minimalen Beeinträchtigungen weiterfunktionieren.

Einerseits existiert in Bayern seit 2006 ein Pandemieplan. Anderseits gibt es eine „Planungshilfe für Krankenhäuser“, in der der rechtzeitige Erwerb von Masken für „risikoträchtige Tätigkeiten“ (Schutzklassen FFP2 und FFP3) explizit vorgesehen ist. Ebenfalls vorgesehen sind dort: Maßnahmen wie Schließungen von Schulen und auch die Absage von Großveranstaltungen.

Der Virologe Prof. Alexander Kekulé (61, Universität Halle) spricht deshalb vom

„Versagen kritischer Infrastruktur” – wesentliche Einschnitte wie die Schulschließungen und der Erwerb von Masken und Schutzkleidung für Praxen und Kliniken seien viel zu spät beschlossen worden.

Kekulé war es auch, der in Gabor Steingarts Morningbriefing, der Bevölkerung offenbarte, daß die nötigen Infektions-Schutzmasken für Kliniken und niedergelassene Ärzte bereist im Januar hätten bestellt werden müssen. So stünde es jedenfalls in den Epidemie-Plänen, damit sie rechtzeitig in ausreichender Zahl vorhanden seien, wenn der Virus dann Deutschland erreichen wird.

Besonders  bizarr und aufgestetzt wirkt die von  Anbeginn an angestoßene Diskussion über eine Tragepflicht von Masken, die es überhaupt nicht gibt,  wie der Spiegel viel zu spät am 3.4. berichten darf:

Eine Tragepflicht ließe sich derzeit gar nicht umsetzen, weil die Regierung es versäumte, genügend Masken zu beschaffen. Wenn 80 Millionen Deutsche zum Atemschutz verpflichtet würden, würden die Masken gerade jenen fehlen, die sie am nötigsten brauchen: Ärzten, Krankenpflegern oder dem Personal von Pflegeheimen. Als Beispiel diente in der Runde der Kanzlerin Südkorea, wo Samsung pro Tag und Mitarbeiter zwei Masken ausgibt. In Deutschland wäre das nicht möglich.

Dieses um mindestens einen Monat verspätete Aufgreifen dieses Themas könnte man durchaus auch so lesen, daß der Spiegel als Vertreter der „Qualitätspresse“ die Regierung dabei gedeckt haben könnte,  den bestehenden Maskenmangel nicht z.B. seit Anfang Februar offen zu kommunizieren und medial anzuprangern, wie es Aufgabe einer funktionierenden Presse gewesen wäre. Selbst wenn man die Behauptung berücksichtigt, daß sonst angeblich eine Panik in der Bevölkerung ausgebrochen wäre, beschädigen die Regierung und die ihr anhaftenden Presse ihre eigene Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Bevölkerung!

Diese Zeit des Mangels wurde – allzu offensichtlich – durch einen – angeblichen – Expertentreit versucht zu überbrücken. Dabei ist durch eigene Vernunft doch eigentlich jedermann klar sein, was der ehemalige Chef des Chemiegiganten Novartis wie folgt formuliert:

Es ist meine entschiedene Ansicht, dass diesbezüglich nicht richtig kommuniziert wurde. Richtig getragene Masken schützen davor – zwar unvollständig, aber immerhin –, dass ein Virusträger andere Leute ansteckt. Aber auch – wiederum unvollständig – dass man sich selbst nicht ansteckt. Zudem erschweren Masken das Berühren von Nase und Mund, was ein zusätzlicher Schutz sein kann. Eine offene Kommunikation über den Schutzmaskenbestand, die Bestellungen und die Verteilung wäre wünschenswert.

Anfang April stellt sich die Situation so dar, daß bis in den Juli hinein nicht mit der Lieferung von FFP-3-Masken gerechnet werden kann:

„Es ist wirklich dramatisch“, sagt Michael Koch, Produktmanager bei Medika, einem der größten Medizinproduktehändler in Deutschland mit Sitz im fränkischen Hof. FFP3-Schutzmasken werden nach seiner Einschätzung auf dem Weltmarkt bis Juli nicht zu bekommen sein, noch nicht mal mit familiären Beziehungen. „Wir haben in China private Kontakte zu einem Hersteller“, sagt Koch. „Selbst die sagen uns, dass sie nicht helfen können.“

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Die Vorgaben aus dem bayerischen Pandemieplan von 2006

Der bayerische Pandemieplan wurde im Jahre 2006 veröffentlicht und bis zum 15.2.2020 – trotz Ankündigung – nicht überarbeitet. Erst nachdem der Coronavirus durch jene chinesische Webasto-Mitarbeiterin am 19.1.2020 ins Land geschleppt wurde, erinnerte man sich im Ministerium wohl an dieses Defizit und gab ab 15.2.2020 den neuen bayerischen Pandemieplan heraus. Bis inclusive 14.2.2020 galt demnach der Pandemieplan aus dem Jahre 2006, was bedeutet, daß die Staatsregierung ihre Vorbereitungen zum Kampf gegen die Coronaa-Pandemie  am alten Pandemieplan hat ausrichten müssen.

Diesem bayerischen Pandemieplan von 2006 ist zu medizinischer Schutzausrüstung zu entnehmen:

Seite 10:

„Zur Versorgung von Erkrankten sind zahlreiche Ressourcen notwendig, z.B. antivirale Arzneimittel, Antibiotika, Sauerstoff, Beatmungsgeräte, Krankenhausbetten, persönliche Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken, medizinisches Personal… Im Verlauf einer Pandemie ist aber zu erwarten, dass für einen begrenzten Zeitraum die Versorgungsstrukturen überlastet sein werden (Abbildung 3). Dadurch kann es zu Einschränkungen bei der Versorgungsqualität bis hin zum Zusammenbruch der Versorgung kommen, die katastrophenmedizinische Handlungsoptionen erforderlich machen können. Die Regelungen zum Katastrophenschutz sind bei einer Pandemie grundsätzlich anwendbar und sind deshalb im Hinblick auf den Pandemiefall ggf. anzupassen (siehe Kap 4.2).“

Seite 21:

Das Tragen von Mundmasken als allgemeine Maßnahme zur Verhinderung bzw. Eindämmung einer Pandemie ist hinsichtlich seiner Wirksamkeit nicht belegt. Eine Empfehlung zur Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes wird deshalb nicht ausgesprochen; eine (zentrale) Beschaffung und Lagerung von Masken für die allgemeine Bevölkerung wird nicht erfolgen.

Seite 29:

„Die persönliche Arbeitsschutzausrüstung muss auch im Pandemiefall für die jeweilige Tätigkeit geeignet sein und vom Arbeitgeber beziehungsweise vom Sachaufwandsträger in der benötigten Anzahl zur Verfügung gestellt, d.h. beschafft, unterhalten und bezahlt werden. Der Bedarf ist vom Arbeitgeber durch die Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, wobei auch die Informationen, Regeln und Vorschriften der Unfallversicherungsträger zu berücksichtigen sind… Epidemiologische Untersuchungen während der SARS-Epidemie haben gezeigt, dass mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz einen guten Infektionsschutz bietet.“

Seite 30:

„Partikelfiltrierende Halbmasken sind als Einmalartikel nicht für den wiederholten Gebrauch bestimmt. Staatliche Bevorratung ist für den Normalfall nicht vorgesehen. Für Personen oder Institutionen, die auf staatliche Anordnung hin zur Seuchenbekämpfung herangezogen werden, werden die Schutzausrüstungen durch den Staat gestellt.“

Seite 43: 

„Möglicher Ablaufplan im Krankenhaus Zur Bewältigung eines massenhaften Anfalls von Krankenhauseinweisungen können folgende Maßnahmen notwendig werden:… Schutz des Krankenhauspersonals durch adäquate Vorhaltung von Atemschutzmasken, Schutzbrillen, Schutzkitteln und Handschuhen (in Absprache mit dem Betriebsarzt)“

Gemessen an diesen Vorgaben hätten sich die Verantwortungsträger rechtzeitig um eine Bevorratung an medizinischem Schutzmaterial, wie z.B. Atemschutzmasken etc. kümmern müssen.

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Die Corona-Krise legt gnadenlos die systemimmanenten Schwächen eines Schönwetter-Wirtschaftssystems offen

Was jedoch tatsächlich geschah ist ein hochspannender Krimi, der zu erkennen gibt, wie alle Menschen, Staaten und Staatenlenker in Notzeiten wirklich funktionieren, nämlich nach dem Grundsatz „Zuerst die eigenen Leute und dann die Fremden„.

Dieser Grundsatz entspricht auch dem Subsidiaritätsprinzip, welches als Staatsorganisationsprinzip sowohl im Grundgesetz, als auch in den EU-Verträgen festgeschrieben ist. Dieses Prinzip besagt, daß sich zuerst die kleinstmögliche Einheit um die Lösung der eigenen Probleme zu kümmern habe und es besagt, daß übergeordnete Einheiten die kleinen Einheiten in die Lage versetzen müssen, dies auch zu können.

Übertragen auf eine globale Krise, wie der Corona-Pandemie bedeutet dies, daß die Familie als kleinstmögliche Einheit dafür zu sorgen hat, sich z.B. so zu ernähren, daß ihre Mitglieder ein maximal möglich aufgebautes Immun-Abwehrsystem hat, damit es dem Virus bei Befall möglichst schwer gemacht wird, eine Infektion auszulösen.

Aufgabe der nächsten Gliederungsebene, also der Gemeinde ist es in einem solchen Fall, das Gemeindeleben so weit zu reduzieren, daß die Gemeindemitglieder mit möglichst wenig Kontakten auskommen und so Infektionen vermeiden.

Aufgabe des Landes ist es dann gemäß Grundgesetz, Katastrophenvorsorge zu betreiben, also das im Katastrophenfall notwendige Material bereitzustellen, wie z.B. Schutzausrüstung für Mediziner. So schreibt der Pandemieplan der Schweiz auch eine subsidiäre Bevorratung vor:

Der Pandemieplan des Bundes hat genau festgelegt, wie viele Schutzmasken die Gesundheitsinstitutionen für den Ernstfall lagern sollen. Spitäler sollen demnach mindestens so viele Masken lagern, wie man für viereinhalb Monate Normalbetrieb braucht, bei Arztpraxen sind es 336 Masken pro Arzt. Und auch Privatpersonen sollen mindestens 50 Masken gebunkert haben. 

Während dieser Virus-Krise erleben wir jedoch, daß noch weiter übergeordnete Ebenen, wie der Bund, oder die EU sich in diese Kompetenzen der Länder einmischen und hierbei eine große Verwirrung und Engpässe bewirken. So haben z.B. die EU und  das deutsche Außenministerium später in Deutschland dringend benötigte Schutzausrüstung für Mediziner nach China verbracht.

Hier offenbart sich ein Skandal, der  einen Untersuchungsausschuß wert sein sollte

Was kostet eine einfache Maske? Zu normalen Zeiten drei bis sechs Cent im Einkauf. Ein Kittel, wie man ihn im Umgang mit Patienten benötigt, ist etwas teurer, aber er kostet ebenfalls nichts im Vergleich mit einem Beatmungsgerät, wie es die Firma Drägerwerk nun im Akkord herstellt. Man kann das böse Ironie nennen: Das beste Gesundheitssystem der Welt geht in die Knie, weil jemand vergessen hat, rechtzeitig genug Schutzmasken zur Seite zu legen… Was haben die Verantwortlichen in der Regierung gedacht, wie eine Pandemie verläuft? Dass sich immer nur so viele Menschen anstecken, wie es die Bestände erlauben? Oder dass es ein Land nach dem anderen trifft, sodass man jederzeit genug in China nachbestellen kann?

Im Vergleich zu Österreich steht Deutschland hochnotpeinlich da. Während Österreich knappe 8 Millionen Masken in den Depots liegen hat, von denen das Land nun 1,6 Millionen Masken freigeben kann,  hat die bayerische Regierung in ihrem Pandemieplan 2006 klar erklärt, daß sie für medizinische Schutzausrüstung keine Depotvorräte anlegt.

Auch im Vergleich zur Schweiz steht Deutschland nochnotpeinlich da. Die Schweiz hat in ihren Pandemieplan klar geregelt, welche Institution wie viel medizinische Schtzausrüstung zu bevorraten hat

Spitäler sollen demnach mindestens so viele Masken lagern, wie man für viereinhalb Monate Normalbetrieb braucht, bei Arztpraxen sind es 336 Masken pro Arzt. Und auch Privatpersonen sollen mindestens 50 Masken gebunkert haben

Die bayerische Staatsregierung hat es jedoch unterlassen in ihrem Pandemieplan 2006 auf eine vergleichbare Regelung aufzunehmen.

.. Aber dass genug Kleidung für das medizinische Personal auf Lager ist: Darauf sollte man eigentlich vertrauen können. Wir schreiben jedem Kreditinstitut vor, wie viel Eigenkapital es bereithalten muss, um für eine Krise gewappnet zu sein. Ist es zu viel verlangt, Krankenhäuser aufzufordern, sich einen Vorrat an Schutzmaterial anzulegen, der über zwei Wochen hinausreicht?..

Dem Kommentator des Focus Jan Fleischhauer ist darin zuzustimmen, daß schon aus geringeren Gründen Untersuchungsausschüsse einberufen wurden.

Ein Untersuchungsausschuss gibt auch Gelegenheit, Missverständnisse aufzuklären. Man könnte zum Beispiel Außenminister Heiko Maas befragen, warum er im Februar 14 Tonnen an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln nach China liefern ließ, ohne vorher einmal in den Keller zu gucken, was dann noch übrig sein würde. Auf eine Anfrage des Recherchenetzwerks „Correctiv“, wie sich dies auf die Lagerbestände in Deutschland ausgewirkt habe, teilte das Auswärtige Amt Anfang März mit, dass die Bundesregierung grundsätzlich dafür Sorge trage, „dass Spenden im humanitären Bereich keinen negativen Einfluss auf die Versorgungssituation in Deutschland haben“. „

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Chronologie im „Krieg um die Atemmasken“

In einem großherzigen Akt der Menschlichkeit für Fremde haben die EU und die Bundesregierung medizinische Schutzausrüstung selbst dann noch nach China geschickt, als China diese bei deutschen Firmen in China schon beschlagnahmte. Die Wirtschaftsminister in Bund und Ländern und die Innenminister in Bund und Ländern schweigen hierzu und wollen diese wegen des Engpasses wieder zuhause selbst produzieren lassen und Bayern schafft am 16.3. mit der Feststellung des Katastrophenfalls die rechtlichen Voraussetzungen diese medizinische Schutzausrüstung auch beschlagnahmen zu können.

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2020_05_30 Ärzte: Es gibt noch immer nicht genügend FFP-3-Masken

Selbst einen Monat nachdem angeblich Millionen Masken in Deutschland angekommen sein sollen, klagt medizinisches Personsal noch immer über einen erheblichen Mangel an Schutzausrüstung.

„Unsere Umfrage hat gezeigt, dass nicht nur Atemschutzmasken fehlen, sondern auch Schutzkittel oder Desinfektionsmittel“, erläutert die Vorsitzende des Marburger Bundes, Johna. „FFP3-Masken – die für bestimmte Tätigkeiten sehr nah am Patienten gebraucht werden – sind derzeit praktisch nicht lieferbar.“

Auch sie bestätigt, dass das Schutzmaterial viel länger als früher eingesetzt werde. „FFP2-Masken und chirurgische Mund-Nasenschutz sind eigentlich Einmalmaterial. Nun werden diese in der Regel eine ganze Schicht lang verwendet. Durch die Mehrfachnutzung besteht gerade beim Ab- und Aufsetzen ein höheres Kontaminationsrisiko für das Personal.“

Dazu würden Sicherheitsmängel kommen, die bei einigen stichprobenartigen Untersuchungen des aus China beschafften Schutzmaterials aufgefallen seien.

Auch die Quote an Infizierten ist bei medizinischem Personal um ein vielfaches höher, als im Durchschnitt

Laut den aktuellsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag gibt es in diesen Einrichtungen mittlerweile 12.771 bestätigte Corona-Fälle. 582 Mitarbeiter mussten selbst in einer Klinik behandelt werden, 20 der Erkrankten starben.

Die Recherchen zeigen:… „Bei Grippewellen gibt es wegen vorhandener Impfstoffe natürlich weniger Infektionen“, erklärt Susanne Johna. Sie ist Oberärztin für Krankenhaushygiene im St. Josefs-Hospital in Rüdesheim und Vorsitzende des Marburger Bundes, der mehr als zwei Drittel aller Krankenhausärzte in Deutschland vertritt. Für Johna ist die Zahl von Tausenden Infizierten im medizinischem Bereich „höchst relevant – auch, weil der prozentuale Anteil der medizinischen Fälle ansteigt“.

Die Infiziertenquote bei Ärzten und Krankenpflegern in Deutschland ist tatsächlich immer größer geworden. Sie betrug am 9. April, als das RKI erstmals Zahlen dazu veröffentlichte, noch 4,3 Prozent, am 29. Mai hingegen schon 7,1 Prozent.

Während sich im gleichen Zeitraum die Gesamtzahl aller bestätigten Corona-Fälle in Deutschland nicht einmal verdoppelt hat, hat sich die Summe des infizierten medizinischen Personals fast verdreifacht.

 

2020_05_16 TÜV: Ein großer Teil der China-Masken ist nicht normgerecht, zu viele Zertifikate sind gefälscht 

BERLIN – Am 14.5. war die bereits lange zuvor von Rosenheim-Alternativ bemängelte defizitäre Qualität von Schutzmasken Thema im Kanzleramt. In der Tat ist es so, daß eine große Anzahl von China-Masken nach deren Lieferung den Prüfungen des TÜV nicht standhält. Sei es, weil die Passform nicht normgerecht ist und deswegen Schadstoffe an Luftspalten vorbei eingeatmet werden können, sei es , weil die Zertifikate gefälscht sind. Zu beachten ist hierbei, daß der TÜV gar nicht in der Lage ist, jede der zu erwartenden Milliarden Masken zu prüfen. Vielmehr kann er seien Prüfungen nur auf Stichproben beschränken. Selbst bei den Stichproben ist die der TÜV nur durchführen kann, fallen viele Mängel  auf. Die Zahl der unentdeckt gebliebenen Masken dürfte entsprechend hoch sein.

Nach dieser Erfahrung mit der globalisierten Realität schwenkt die Bundesregierung auf AfD-Forderungen ein und will angeblich die Masken-Produktion nun wieder nach Deutschland zurückverlagern. Zu  diesem Zweck hatte soe für den 14. und 15. Mai zum „Masken-Gipfel“ in das Bundeswirtschaftministerium geladen.

„Die aktuelle Krise zeigt, dass Deutschland und Europa mehr Eigenständigkeit bei der Produktion von Schutzausrüstung, Testkits und Wirkstoffen brauchen“, sagt ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums.

Ach nein, welche  eine Erkenntnis kommentieren dies AfD-Vertreter

Eingeladen sind mehrere Schutzmasken-Produzenten und Zulieferer… „Da Filtervlies am Anfang der Wertschöpfungskette in der Maskenproduktion steht und als Engpass zur Produktion von Atemschutz- und medizinischen Schutzmasken identifiziert wurde, beginnen wir mit der Förderung dieses zentralen Vorproduktes“, so der Ministeriumssprecher. Und weiter: „Ziel ist es, Investitionen für Produktionsanlagen in Deutschland anzureizen, um die jährlich produzierte Menge von Filtervlies um 4 000 Tonnen zu erhöhen. Damit können bis zu 5 Mrd. Schutzmasken pro Jahr produziert werden.“

Im Rahmen eines „Sprinterprogramms“ sollen kurzfristig verfügbare Maschinen zur nationalen und europäischen Herstellung zertifizierter Masken gefördert werden. Geplant sei laut Ministerium ein Investitionskostenzuschuss von 30 Prozent.

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2020_05_08 AfD wirkt:  Staatsregierung reagiert auf massenhaft aus China gelieferte Schrott-Masken

MÜNCHEN – Vor Wochen bereits hatte der Abgeordnete Bergmüller (MdL) die Staatsregierung mit Hilfe einer Anfrage darauf aufmerksam gemacht gehabt, daß ein zu großer Teil der aus China gelieferten Masken unbrauchbar ist, weil sie entweder den Normen nicht entsprechen oder weil deren Zertifikat gefälscht ist. Wohl auf Basis dieser Anfrage hat die Staatsregierung nun reagiert und beim LGL eine eigene Prüfstelle für Schutzmasken eingerichtet:

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2020_04_23 Kanzleramtsminister: die Masken haben „null Einfluss auf das Infektionsgeschehen“

BERLIN – In der Besprechung der Länderchefs mit der Kanzlerin ging es hoch her. Merkel  bremste, doch die Länderchefs drängten den Lock-Down möglichst schnell beenden. Ein Instrument zur Beendigung  des Lock-Down ist das Einführen einer Maskenpflicht. Das jedoch geht nur, wenn genügend Masken vorhanden sind.  Während des Kampfs der Argumente rutschte es der rechten Hand der Bundeskanzlerin Merkel dann heraus: Die Masken hätten am Ende „null Einfluss auf das Infektionsgeschehen“, so Kanzleramtsminister Braun:

Fast alle 16 Bundesländer haben bisher eine Maskenpflicht eingeführt, die letzten könnten folgen. Doch das Kanzleramt bleibt bei seiner Linie – es stellt sich gegen eine generelle Verpflichtung zum Tragen von Mund- und Nasenschutz. In der Runde mit den Staatskanzleichefs der Länder ging Merkels Kanzleramtschef Helge Braun (47, CDU) am Dienstag in die Vollen, wetterte intern gegen die Masken. Die hätten am Ende „null Einfluss auf das Infektionsgeschehen“. Brauns Auftreten sorgte bei vielen Kanzleichefs für Verwunderung. „Ich verstehe die Skepsis im Kanzleramt nicht“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (45, SPD) zu BILD: „Der Mundschutz ist eine kleine Einschränkung für mehr Freiheit.“

Letztendlich sprach der Kanzleramtsminister der Kanzlerin  treu nach deren Munde:

Angela Merkel (65, CDU) hatte sich bereits in der Videoschalte am Mittwoch vergangener Woche auffällig kritisch gegenüber einer Maskenpflicht geäußert. „Ihre Haltung führte dazu, dass außer einer gemeinsamen Empfehlung zum Maskentragen nichts herauskam“, kritisiert ein Teilnehmer.

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2020_04_24 Weltärztepräsident hält Maskenpflicht für lächerlich und gefährlich

DÜSSELDORF – Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery legt nach. Unsachgemäß genutzte Schals würden nämlich mehr schaden als nutzen. Und die einseitige Konzentration auf Corona berge eine große Gefahr. (Video, 6.16 Min)

„Eine gesetzliche Pflicht für Schals, bevor echte Masken zur Verfügung stehen ist lächerlich, ja gefährlich“

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2020_04_22 Weltärztepräsident hält Maskenpflicht für falsch

DÜSSELDORF – Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die geplante nahezu bundesweite Maskenpflicht kritisiert: „Ich trage selber eine Maske, aus Höflichkeit und Solidarität, halte eine gesetzliche Pflicht aber für falsch“, sagte Montgomery der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ . „Wer eine Maske trägt wähnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand“, betonte der Mediziner. Bei unsachgemäßen Gebrauch könnten Masken gefährlich werden. Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren. Montgomery erklärte weiter, eine gesetzliche Maskenpflicht könne es nur für echte Schutzmasken geben – eine Pflicht für Schals oder Tücher sei „lächerlich“. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche. Montgomery sagte:

„Aber was will man gegen den Überbietungswettbewerb föderaler Landespolitiker mit rationalen Argumenten tun?“

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2020_04_18 Deutschland braucht pro Jahr zwischen eine rund zwei Milliarden Masken

BERLIN –  Zwischen einer und zwei Milliarden Masken benötigt Deutschland alleine an OP-Masken pro Jahr und noch einmal eine halbe Milliarde FFP-Masken obendrauf

Schaut man in die neuste Ausschreibung des Gesundheitsministeriums, ergibt sich folgende Rechnung: Die Menge an zu beschaffenden OP-Masken wird mit 20 bis 40 Millionen pro Woche beziffert, was im Jahr 1,04 bis 2,08 Milliarden Stück entspricht. Gelistet sind außerdem fünf bis zehn Millionen FFP2-Masken pro Woche, was 260 bis 520 Millionen Stück im Jahr entspricht.

Da sind aber die Masken, die die Bevölkerung zukünftig verwenden soll noch gar nicht mit eingerechnet. Geht man von einer Maskentragepflicht bei dem verlassen des Hauses aus und geht man davon aus, daß jeder Bundesbürger einmal am Tag das Haus verläßt, wären das bei 83 Millionen  Einwohnern und 365 Tagen knappe 30 Milliarden Masken. Das dürfte auch der wirkliche Grund dafür sein, warum bisher keine Maskenpflicht eingeführt wurde.

Angeblich könne man damit kein Geschäft machen und hat die Produktion daher dahin verlagert, wo es billiger ist. Qualitativ hochwertige Arbeitsplätze  wurden abgebaut und dort aufgebaut, wo es eben billiger ist, die Masken zu produzieren und das kann dann wie folgt aussehen:

Da fragt man sich schon, was sich OP-Schwestern dabei denken würden, wenn sie wüßten, daß auf einigen der in der dritten Welt hergestellten billigen Produkte, zuvor die Arbeiter mit ihren Füßen standen, bevor sie sich diese Masken dann im OP aus Hygienegründen über die Nase ziehen.

Was die Produktion einfacher OP-Masken angeht, ist China allerdings mit Abstand Weltmarktführer, gefolgt von Taiwan. Rund 1000 Hersteller sind in China aktiv, hinzu kommen Hunderte Unternehmen, die in China produzieren lassen. Der Anteil Chinas an der Gesamtproduktion von OP-Masken lässt sich nur schwer ermitteln, dürfte aber bei mehr als 75 Prozent liegen.

Zum Glück haben wir wenigstens die Produktion der Filterflieses noch im Land behalten:

Vom Maskenboom profitieren auch die Zulieferer, insbesondere Produzenten von Vlies. Das Familienunternehmen Innovatec Microfibre Technology aus Troisdorf bei Köln zum Beispiel. Der Mittelständler ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer bei Vliesstoffen für OP-Masken.

Wenigstens schwenkt die Bundesregierung auf die  wirtschaftspolitische Position der AfD ein und holt Produktion aus dem Ausland zurück nach Deutschland. Argument: Wenn es politisch gewollt ist, dann geht das. Stimmt, dann geht das!

Drei bis vier Monate daure das im Fall der OP-Masken. Um die „strategische Unabhängigkeit“, die sich die Regierung wünsche, aber langfristig zu sichern, hält Möll ein Konjunkturprogramm für die mittelständisch geprägte Branche für nötig.

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2020_04_14 Die Zeitung „die Welt“ meldet, daß China im Gegenzug zur Lieferung von Masken die Zusage für 5G mit Huawei möchte

PARIS – Wir hatten es schon lange vermutet und auch bei der Staatsregierung schon angefragt: Chinas Masken bekommt man offenbar nicht ohne Gegenleistung!

Als der französische Präsident Emmanuel Macron um Masken bat, erklärte der chinesische Staatschef Xi Jinping, dass medizinische Geräte nur dann nach Frankreich exportiert würden, wenn Frankreich Huaweis 5G-Technologie akzeptiere – das berichtete zumindest der US-amerikanische Politiker und Republikaner Mark E. Green unter Berufung auf eine Telefonkonferenz. Fest steht: Jegliche medizinische Versorgung aus China wird als „Hilfe“ deklariert, auch wenn es sich um Verkäufe und nicht um Spenden handelt. Und von den Empfängerstaaten wird erwartet, dass sie die „Hilfe“ erwidern.

Wir sind vor diesem Hintergrund gespannt, was Staatsregierung antworten wird, als wir sie zu Gegenseitigkeiten zum Maskengeschäft befragten!

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2020_04_12 Die Zeitung „die Welt“ meldet, daß zwischen 15.3. und 6.4. hunderttausende Stücke an Schutzausrüstung ins Außereuropäische Ausland geliefert wurden

BERLIN – reichlich spät, aber wenigstens überhaupt meldet die Welt, daß aus  deutschen Beständen hunderttausende Stück ins außereuropäische Ausland geliefert wurden. Ab dem 15.4. mußten derartige Exporte nach außerhalb der EU genehmigt werden.

Insgesamt wurden vom 15. März bis 6. April 235.960 Mund-Nasen-Schutzausrüstungen, 9155 Schutzkleidungsstücke, 2660 Schutzbrillen und Visiere, 100 Gesichtsschutzschilde, 7500 sogenannte Persönliche Schutzausrüstungssets sowie 29.023 Paar Handschuhe und weitere 86.000 einzelne Handschuhe exportiert.

Die Lieferungen gingen nach Äthiopien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, China, Irak, Israel, Japan, Jemen, Kasachstan, Russland, Serbien, Singapur, Somalia, Südafrika, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine, USA, Usbekistan und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

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2020_04_12 Gesundheitsminister Spahn: will Tonnen an medizinischem Schutzmaterial  über die „neue Seidenstrasse“ die er „Eisenbahnbrücke Eurasia“ nennt holen

BERLIN – Die USA sehen das Projekt der „neuen Seidenstrasse“ Chinas kritisch, ist es doch geeignet, die Seeverbindungen und die Luftverbindungen, die durch die USA kontrolliert werden, zu umgehen.  Auch lässt sich feststellen, daß China Lieferungen an Länder zeitlich früher bewilligte, die dem Projekt der  „neuen Seidenstrasse“ unterstützend gegenüberstehen, wie z.B. Italien oder Griechenland oder  Österreich.

Scheuer zu BILD am SONNTAG: „Wir ­wollen damit zusätzlich zur Luftbrücke wöchentlich zwischen 20 und 40 Tonnen Masken und Schutzmaterial für unsere Krankenhäuser, Altenheime und Pflegeeinrichtungen beschaffen und transportieren.“ Bei der Bahn ist von einer „Eisenbahnbrücke Eurasia“ die Rede.

Mit dieser Taktik wiederholt Peking seine schon bei der ersten SARS-Epidemie mit Hong-Kong angewandte Taktik:
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2020_04_07 Söder: Natürlich wird es am Ende eine Maskenpflicht geben

MÜNCHEN – Markus Söder deutet in ersten Vorschlägen an, wie es weitergehen soll: Österreich ist uns um ca. 3 Wochen voraus, meint Söder. Zumindest was die in Tirol angesteckten Skifahrer betrifft ist diese aussage schlichtweg falsch. in den Skigebieten Österreichs haben sich Bevölkerungen aus ganz  Europa  angesteckt und naturgemäß viele Deutsche. Jedoch hat Österreich schneller / früher und konsequenter reagiert. So darf nach Österreich über die Südgrenze seit 3.3. niemand ohne Gesundheitsattest einreisen. An der Nordgrenze Österreichs wurde dies ca. drei Wochen später eingeführt.  In Bayern nie. Den zeitlichen Vorsprung von 3 Wochen durfte sich Österreich damit durch die Radikalität der eigenen Maßnahmen erwirtschaftet haben.

 

2020_04_07 Finnland kann auf seine eingelagerten Masken zurückgreifen

HELSINKI –  Finnland sitzt einem Bericht der „New York Times“ zufolge auf einem gigantischen Vorrat an persönlicher Schutzausrüstung für den Krisenfall. Nicht nur Masken, Handschuhe und Schutzanzüge liegen massenhaft in den Lagern der Nationalen Notfallversorgungsbehörde (NESA).

Der Vorrat, der als einer der besten in Europa gilt und über Jahre aufgebaut wurde, umfasst nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Öl, Getreide, landwirtschaftliche Werkzeuge und Rohstoffe zur Herstellung von Munition. Norwegen, Schweden und Dänemark hatten während des Kalten Krieges auch große Vorräte an medizinischer und militärischer Ausrüstung, Treibstoff und Nahrungsmitteln angehäuft. Später gaben die meisten diese Vorräte so gut wie auf. Aber nicht Finnland. Seine Bereitschaft hat die nationalen Lagerbestände in den Mittelpunkt gerückt und die Verwundbarkeit anderer nordischer Nationen aufgedeckt

 

2020_04_04 Bundesregierung ignoriert die Vermittlung von 50 Millionen Schutzmasken durch Armin Hampel (AfD)

BERLIN – Durch die „Qualitätsmedien“ völlig verschwiegen, nur von der deutschen Welle im letzten Absatz eines anderen Beitrags versteckt, wurde die Initiative von Armin Hampel (AfD), 50 Millionen Masken nach Deutschland zu bringen. Die Regierung ignorierte seine Angebot schlichtweg.

Unterdessen kommt Hilfe zur Beschaffung von Schutzmasken sogar aus der AfD: Der Bundestagsabgeordnete Armin-Paul Hampel will eine große Lieferung aus Hongkong vermitteln. „Über eine alte Geschäftsbeziehung erhielt ich heute ein Angebot über 50 Millionen Atemschutzmasken“, schrieb Hampel eigenen Angaben zufolge bereits am Mittwoch an Kanzleramtsminister Helge Braun. Hampel war vor seiner Politik-Karriere als ARD-Korrespondent unter anderem in Südostasien tätig.

Inzwischen zeigte Hampel sich verärgert, dass er auch auf zweimalige telefonische Nachfrage hin vom Kanzleramt keine Antwort erhalten habe. Er befürchte nun,dass der Deutschland wohlgesonnene Händler in Hongkong die Ware angesichts der weltweit großen Nachfrage bald anderweitig verkaufen werde.

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2020_04_03 Den Oberhavel-Kliniken gehen die medizinischen Schutzausrüstungen zu Ende

POTSDAM – Bei den Oberhavel-Kliniken freut man sich nun über von den Bürgern gespendete Regenmäntel, denn die Klinik hat keine medizinische Schutzausstattung mehr. Die Verantwortlichen  lassn erkennen, daß die Versorgung zusammenbrechen könnte:

Nach wie vor freuen wir uns über Schutzausrüstung (Masken, Kittel, Schürzen, Handschuhe), die Sie im Moment nicht benötigen und uns zur Verfügung stellen können. Insbesondere Regenmäntel (bitte mit Ärmeln!) nehmen wir gern entgegen.

Wenn wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr ausreichend vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können, gerät die Versorgung der Patientinnen und Patienten in unserer Region in Gefahr!

Wir freuen uns darauf, von Ihnen bald etwas zu hören und danken Ihnen herzlich im Voraus!

Dr. med. Detlef Troppens
Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken GmbH

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2020_04_03 Erpresst Südafrika medizinisches Material gegen Ausreiseerlaubnis von Europäern?

PRETORIA – Verstörende Berichte aus Südafrika lassen erkennen daß die dortige Regierung einer Ausreise von Europäern nur zustimmen möchte, wenn sie  medizinische Schutzasurüstung erhält?

Am Sonntagabend gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Land Südafrika auf 1.280 gestiegen ist. Die Südafrikaner verweigern deutschen Staatsbürgern also die Ausreise. Auf der anderen Seite liefert Deutschland knappes  Material:

Letzten Donnerstag wurde eine Gruppe deutscher Touristen in Quarantäne versetzt, da einer von ihnen in Johannesburg positiv auf Covid-19 getestet worden war. Es waren hauptsächlich ältere Menschen, einige mehr als 70 Jahre alt. Schäfer sagte, die Touristen seien am 6. März in SA angekommen. Sie seien größtenteils in der Kapregion gewesen. Er sagte am Montagmorgen, dass diejenigen, die positiv auf Covid-19 getestet hatten, im Land bleiben müssten, um hier behandelt zu werden.

Der deutsche Botschafter bei SA, Martin Schäfer, sagte, die Entscheidung, wichtige Ausrüstung nach Südafrika zu schicken, sei vor zwei Wochen nach einem Treffen mit südafrikanischen Partnern getroffen worden. Die Bundesregierung werde Testkits und andere Krankenhausgeräte im Wert von 40 Mio. R nach Südafrika schicken, um bei der Bekämpfung von Covid-19 im Land zu helfen, sagte der Botschafter am Montagmorgen. „Ich kann Ihnen versichern, dass meine Regierung bereit und in der Lage sein wird, Ländern wie Südafrika dabei zu helfen, aus dieser schrecklichen Ausbreitung des Coronavirus herauszukommen“, sagte Martin Schäfer 

Hier ein Video dazu.

 

2020_04_03 Arzt in Berlin operiert mit Skibrille und Regenmantel

BERLIN – Mangels Masken operiert ein Arzt in Berlin tatsächlich mir Skibrille und Regenmantel

Um sich vor Corona zu schützen, trägt Dr. Roland Krämer (47) statt weißem Kittel einen lilafarbenen Regenponcho. Davon hatte er mehrere aus dem Thailand-Urlaub mitgebracht.

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2020_04_03 Vorratshalle für Masken in Berlin fast leer

BERLIN – Es sollte wohl eine Art Propagandaveranstaltung dafür sein, daß Masken in Berlin vorhanden seien. Das Foto, das aber alle Masken für die Arztpraxen Berlins  bereithält zeigt gähnende Leere in der Halle. Nur einige Häufchen Kartons, jeder Haufen mit anderen Produkten. 2.3 Millionen Masken seien bestellt. Vorhanden ist jedenfalls nur ein kleines Häufchen Kartons:

Allein diese Schutzmasken haben einen Wert von rund acht Millionen Euro. Ruppert: „Vor der Coronakrise kostete eine Maske 50 Cent, zwischenzeitlich 15 Euro. Aktuell hat sich der Preis auf rund 3,50 Euro eingependelt.“

Insgesamt 1190 Berliner Arztpraxen konnten sich ihr Schutzpaket schon abholen. Darin je 20 Schutzmasken, 50 bis 100 OP-Masken, 400 Paar Handschuhe und drei Schutzkittel/-anzüge. In der kommenden Woche sollen weitere 2000 Praxen versorgt sein.

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2020_04_03 Der Kanzleramtsminister gibt zu: Die Verlagerung der Produktion der Masken nach China war ein Fehler

BERLIN – Ein erstaunliches Eingeständnis für Merkels Globalistenregierung: Ihr Vertrauter, der Minister ihres Kanzleramts gibt zu, daß es ein Fehler war, die Schutzmasken nach China zu verlagern. dies dürfte wohl nicht nur für die Schutzmasken gelten, sondern für fiele Produkte.

Kanzleramtsminister Braun räumt ein: „Es war ein Fehler, dass wir eine solche Produktion nicht mehr in Deutschland oder in Europa haben.“

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2020_04_03  Klinik muß wegen Mangel an Schutzausrüstung Betrieb reduzieren

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2020_04_03 Dem Bundesgesundheitsminister sind zwei Lieferungen an Masken abhanden gekommen

BERLIN – Nicht einmal der deutsche Gesundheitsminister kann mehr erwarten, daß durch ihn erfolgte Bestellungen auch eintreffen. Die Abhängigkeit, in die sich Deutschland wegen einiger Cent Preisvorteile pro Maske die letzte Jahre begeben hat schlägt nun voll durch. Es erscheint mehr als fraglich, ob die durch das Preisdumping nun gefährdeten Leben /  Gesundheit und die nun notwendigen Mehrzahlungen wegen Knappheit die Verlagerung der Herstellung nach China unter dem Strich rentiert haben.

„Wir haben die Erwartungen, dass ab nächster Woche auch weiter steigende Zahlen gibt. Ich sage Ihnen noch nicht die abschließend die Zahlen für nächste Woche, weil da bin ich auch ein bisschen ein gebranntes Kind, da bin ich auch ehrlich zu Ihnen. Ich hab es ein zwei Mal erlebt, dass sicher avisierte Landungen nicht gelandet sind. Und wenn ich Zahlen nenne, die dann nicht ankommen, dann wären Sie zurecht auch enttäuscht. Sondern wir machen jetzt immer die Prognose für die nächsten Tage haben aber intern natürlich eine Prognose auch, mit dem was an Verträgen geschlossen ist. Und das gibt uns eine gewisse Zuversicht, dass sich das jetzt jeden Tag weiter verbessern wird.“

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2020_04_03: Der Gesundheitsminister kann nur homöopathische Dosen an Atemschutzmasken liefern    

BERLIN – In den Kliniken kommen entgegen der Versprechen des Ministers zu wenige Masken an:

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2020_04_03 Söder will eine Milliarde Masken

MÜNCHEN –  Es wirkt, als ob der bayerische Ministerpräsident die Leitlinien skizziert, unter welchen bald der Lockdown aufgehoben werden soll: die Bevölkerung hat sich in der Öffentlichkeit mit Masken zu bewegen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken. „Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen“, sagte der CSU-Chef am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut).

Zuerst brauche man die Masken für das medizinische Personal und dann prioritär auch für Alten- und Pflegeheime, sagte Söder. Man brauche die Masken dann aber „in der breiten Entwicklung auch irgendwann, wenn es um den Arbeitsschutz geht, um das Miteinander“.

Söder und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) besuchten am Donnerstag einen Automobilzulieferer, der seinen Betrieb angesichts der Corona-Krise auf die Produktion von Masken umstellt. Üblicherweise werden in dem Werk der Firma Zettl Zubehörteile wie Sitzbezüge oder Türverkleidungen hergestellt. „Das sind Corona-Schutzmasken“, sagte Söder. Diese seien höherwertiger als OP-Masken und „auf dem Weg zu einer FFP2-Maske“.

Grundsätzlich unterscheidet etwa das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zwischen selbst hergestellten Masken, medizinischem Mund-Nasen-Schutz und sogenannten filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3). Solche FFP2- und FFP3-Masken dienen auch dem Eigenschutz, die anderen vorrangig zum Schutz der anderen vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen des Mundschutz-Trägers.

Um die Engpässe von Spezialmasken und Schutzausrüstung in Kliniken und Pflegeheimen zu beheben, hatten Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag Anreize für eine Produktionsverlagerung nach Deutschland angekündigt. Scholz zufolge könnte der Bund Unternehmen, die wegen der Corona-Krise kurzfristig in die Herstellung von Schutzmasken einsteigen, vor finanziellen Risiken schützen. Es gebe bereits eine ganze Reihe von Herstellern, die zur Maskenproduktion bereit seien, sagte er in München. Im Gegenzug gebe der Bund „Finanzzusagen, die erforderlich sind, damit Unternehmen jetzt gewissermaßen in das Risiko gehen, ihre Produktion umstellen und Dinge herstellen, die sie vielleicht nicht ewig herstellen werden“.

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2020_04_02 USA kapern angeblich in China für Berlin bestimmte Lieferung an Masken

BERLIN – Mit den Wildwestmaniren von US-Aufkäufern hat angeblich auch die Stadt Berlin Erfahrungen machen müssen. Im nachhinein haben sich  jedoch erhebliche Zweifel an dieser Darstellung des Innensenators von Berlin (SPD) ergeben. Die USA haben eine US-Firma verpflichtet die nach Berlin zu liefernden Masken in die USA zu bringen.

Angeblich würde Berlin das Geld zurück bekommen. Wann dies sein soll bleibt jedoch unerwähnt.

Ein Polizeisprecher bestätigte den Vorgang, über den zunächst der „Tagesspiegel“ berichtet hatte, gegenüber WELT. Demnach habe Berlin bereits für 400.000 Masken bezahlt. Ein US-amerikanischer Unternehmer habe den Informationen zufolge dann aber anschließend ein Kaufangebot gemacht, das die Berliner Summe erheblich überschritt. Die Masken seien daher dorthin gegangen; Berlin bekomme das Geld jedoch zurück.

Der Deutschlandfunk berichtete in Folge über die tatsächlichen Hintergründe: Nicht eine US-Firma,  sondern der Staat der USA hat diese Lieferung in die USA bringen lassen

Berlins Innensenator Geisel bestätigte, dass 200.000 medizinische Masken auf dem Flughafen Bangkok konfisziert worden seien. Sie seien für die Berliner Polizei bestimmt gewesen. Berlin habe sie bei einem US-Unternehmen bestellt und bezahlt. Geisel kritisierte das Vorgehen der USA. Man betrachte das als einen Akt moderner Piraterie, sagte der SPD-Politiker. Die Bundesregierung müsse bei den Vereinigten Staaten auf die Einhaltung internationaler Regeln dringen.

Die für Deutschland bestimmten Masken stammten nach Medienberichten vom amerikanischen Hersteller 3M, der auch in China herstellen lässt. Die US-Regierung hat das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, möglichst viele Atemschutzmasken an die USA zu liefern.

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2020_04_02 US-Händler kaufen bereits Quebec eingetroffene Masken auf und leiten sie nach Cincinatti – Ohio (USA) weiter

QUEBEC – Auch das Nachbarland der USA Kanada hat Probleme mit US-Masken-Aufkäufern. Eine Lieferung war beriets in Kanada angekommen und wurde dann durch DHL weiter in die USA gebracht. Die Farge nach dem Warum diese Lieferung nicht auch zu Ende ausgeliefert wurde, sonder in die USA weitertransportiert wurde, wollte DHL nicht beantworten.

„Fan Zhou, der Eigentümer eines Saint-Laurent-Produktionsunternehmens, gab Ende März in China den Auftrag, 10.000 KN95-Masken für die Versorgung von Krankenhäusern in Montreal, einschließlich des Jewish General Hospital, zu erhalten… Ihm zufolge sind die Fabriken, die in China Masken herstellen, derzeit voll ausgelastet, und Aufträge der chinesischen Regierung haben Vorrang. Die einzige Möglichkeit, Masken zu erhalten, besteht darin, lokale Kontakte zu haben und nicht traditionelle Kanäle zu nutzen.

Am Sonntag traf eine erste Lieferung von KN95-Masken aus Hongkong im DHL-Zentrum in Saint-Lambert, Quebec, ein, laut der Verfolgung der Waren auf der Website des DHL-Absenders, aber gestern war die Ware bizarr gewesen Weiterleitung an ein DHL-Servicecenter in Cincinnati, Ohio…

Fan Zhou sagte, er habe gestern versucht, Erklärungen von DHL zu bekommen, aber ohne Erfolg. „Die Kommunikation mit DHL ist heute zweimal gescheitert“, sagte Stef Saad, Partner von Montreal Fan Zhou.

Präsident Donald Trump hat gestern eine Erklärung über eine Katastrophe größeren Ausmaßes in Ohio wegen der Coronavirus-Krise gebilligt. Diese Maßnahme ermöglicht es dem Staat, außergewöhnliche Mittel zu ergreifen, um die Sicherheit seiner Bewohner zu gewährleisten. Es ist unklar, ob die Rückgabe von KN95-Masken nach Ohio mit dieser Entscheidung zusammenhängt.“

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2020_04_02 Vom medizinischen Krankenhauspersonal haben sich bisher 2300 Ärzte / Pfleger mit Corona infiziert

BERLIN – wohl auch wegen fehlender Schutzausrüstung haben sich zahlreiche Ärzte und Pfleger mit dem Corona-Virus infiziert:

Laut Robert-Koch-Institut haben sich in Deutschland bereits 2300 Ärzte und Pfleger angesteckt. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Die Folgen für Schwerkranke könnten dramatisch sein…Nun zeigt eine Umfrage von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR, dass sich landesweit bereits Tausende Ärzte und Pfleger mit dem Coronavirus infiziert haben und dass immer mehr Praxen schließen müssen, weil das Personal erkrankt ist, Schutzkleidung fehlt oder aber weil Probleme bei der Kinderbetreuung Mitarbeiter dazu zwingen, zu Hause zu bleiben. Die Krise beginnt also das medizinische Personal zu treffen.

Als ob das noch nicht Skandal genug ist, liegt ein weiterer Skandal darin, daß die Verantwortlichen bei diesem bekannten Defizit wegschauen und es gezielt unterlassen, das ausgefallene medizinische Personal überhaupt erst zu erfassen:

Die Dunkelziffer sei aber mutmaßlich höher: „Es muss von einer Untererfassung ausgegangen werden“, erklärte das Institut. Erfasst werden in dieser Zählung nur die Mitarbeiter von Krankenhäusern, nicht die von Arztpraxen, Laboren, Senioren- und Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten.

Die Bundesregierung, etliche Landesregierungen sowie viele deutsche Gesundheitsämter verfügen nicht über systematisch erhobene Zahlen. Ein Rechercheteam hat deswegen Anfang der Woche bundesweit knapp 400 Gesundheitsämter, ferner Landesärztekammern, kassenärztliche Vereinigungen, Berufsgenossenschaften sowie Landesregierungen angeschrieben mit der Bitte um Auskunft zu Zahlen des durch das Coronavirus infizierten medizinischen Personals. Aus den meisten Landesregierungen und dem Bundesgesundheitsministerium hieß es, man könne keine Angaben machen.  Zudem fehlen standardisierte Meldewege. 

Das Wegschauen hat in dieser Frage also offenbar System:

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2020_04_01ca.: Der Gesundheitsminister geht zu VW um nach Masken zu betteln   

BERLIN – Der Spiegel wies darauf hin, daß der Gesundheitsminister sogar VW um Masken anbettelte um wenigstens 20. Millionen zusammenzukratzen:

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2020_04_01 die Zustände auf dem Weltmarkt für Masken sind Thema zwischen Kanzlerin und Ministerpräsidenten 

BERLIN – In der Schalte mit Merkel und den Ministerpräsidenten erläuterte Spahn am Mittwoch auch die Lage auf dem Weltmarkt.

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2020_04_01 US-Einkäufer leiten Flugladungen an Masken auf Rollbahnen in die USA um

PEKING – Noch auf der Rollbahn bieten Maskeneinkäufer einfach den dreifachen Preis und können dadurch mindestens eine für Frankreich bestimmte Lieferung die USA umleiten:

Masken, die bereit waren, nach Frankreich zu fliegen, wurden in letzter Minute von Amerikanern auf  der Rollbahn eines chinesischen Flughafens gekauft, von dem aus das Lieferflugzeug abheben sollte, wie mehrere regionale Präsidenten am Mittwoch  1. April. berichtet.

Der Präsident der Region Süd, Renaud Muselier, war der erste, der diese Praxis in der Sendung des Fernsehsenders Russia Today enthüllte. Während eines Treffens zwischen den Präsidenten der Regionen erklärte uns einer von ihnen, dass ihm die Amerikaner, die das Dreifache des Preises gezahlt hatten, am Flughafen selbst seine Bestellung an Masken gestohlen hatten. Aber ich werde Ihnen weder den Namen der Region noch die Anzahl der bestellten Masken nennen „, erklärte Renaud Muselier.

Der Präsident der Region Elsass, Jean Rottner, bestätigte die Fakten am Mikrofon von RTL. „Es ist kompliziert, wir kämpfen 24 Stunden am Tag“, um die Masken zu liefern, sagte er. „Und tatsächlich öffnen die Amerikaner auf der Rollbahn den Geldbeutel und zahlen drei- oder viermal so viel für die Bestellungen, wie wir. Also müssen wir wirklich kämpfen.“… In China „ist es das Rattenrennen auf allen Ebenen“, bedauert Gilles Simeoni, Präsident des Exekutivrates von Korsika, der von franceinfo kontaktiert wurde. „Es gibt Anforderungen der chinesischen Regierung auf der Grundlage von Anfragen anderer Staaten. Es gibt Masken, die nicht den Zertifizierungen entsprechen. Es gibt nur das Schlimmste, das in Kriegszeiten zu sehen ist „, listet den vor Ort gewählten Vertreter auf.

Festhaltenswert ist hieran, daß Frau von der Leyen mit ihrer EU in dieser Frage schweigt, während sie sonst gerne behaupten läßt, daß nur die EU den Großmächten China und USA Paroli bieten könnten. Praktisch ist es offenkundig jedoch so, daß die EU, selbst wenn sie es könnte, gar nicht bereit ist, den USA und China Paroli zu bieten.

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2020_04_01 Österreichs Fluglinie AUA ist auf dem Weg weitere 13 Tonnen Material aus China nach Österreich zu holen

Im Gegensatz zu anderen anderen wird Österreich offenbar weiter großzügig mit Atemschutzmasken beliefert und hat so wenige Probleme mit diesen Masken, daß ab kommenden Montag alle Einkäufer beim Betretend es Supermarkts eine Atemschtzmaske vom Personal ausgehändigt bekommen und diese während des Einkaufs zwangsweise tragen müssen.

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2020_04_02 Die Bundespolizei ist nur im Besitz von einer Maske pro Beamten

Wie eklatant der Mangel an Atemschutzmasken ist, hat eine parlamentarische anfrage ergeben. So ist die Bundespolizei im Besitz auf eine Maske pro Beamten:

Für die rund 40 000 Beamten gibt es 40 572 Atemschutzmasken – für jeden eine.

„Bei ausgiebiger Nutzung sind die Vorräte innerhalb weniger Tage aufgebraucht, daher können nicht alle bei Kontrollen ausreichend ausgestattet sein.“

Und auch der Rest der Corona-Schutzausrüstung ist knapp bemessen. Laut Innenministerium zählen dazu:
● der „Große Satz Infektionsschutzanzug“ (Einmalanzug, Schutzbrille, Handschuhe, Entsorgungsbeutel: 6078 Stück),
● der „Kleine Satz Infektionsschutzanzug“ (Einmalanzug, Entsorgungsbeutel: 2913 Stück)
● und Einmalanzüge ohne zusätzliche Ausrüstung (6683 Stück).
● Vom einfachen Mundschutz gibt es 71 224 Stück, Desinfektionsmittel ist 5800 Mal vorhanden

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2020_04_01 Indien liefert trotz Mangels Schutzmasken an Serbien

Auf welchen Wegen ein solches Geschäft zustande gekommen ist, mag man sich nicht wirklich vorstellen.  Indien, das Land mit über einer Milliarde Menschen, die dicht aneinander leben verkauft tatsächlich 90 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung an Serbien:

Indien hat trotz eines Mangels an Schutzausrüstung im eigenen Land 90 Tonnen Hilfsgüter nach Serbien geschickt. Dazu gehören unter anderem Schutzkleidung, Handschuhe und Masken. Dies wurde bekannt, nachdem die Uno-Entwicklungsagentur UNDP, die nach eigenen Angaben den Cargoflug organisiert hatte, darüber twitterte und indische Medien berichteten. Die serbische Regierung hat laut UNDP das Material gekauft und die EU die Transportkosten übernommen. Ein Sprecher des indischen Gesundheitsministeriums wollte sich am Mittwoch auf Anfrage nicht zu den Berichten äussern. In Indien helfen sich Ärzte und Krankenpfleger in einigen Teilen des Landes zurzeit mit Regenmänteln aus, weil Schutzkleidung fehlt. Im indischen Gesundheitsministerium hiess es, es versuche grosse Mengen Schutzausrüstung aus dem eigenen Land sowie aus China und Südkorea zu kaufen.

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2020_03_31 Bundesfinanzminister sichert die Rückverlagerung der Maskenproduktion nach Deutschland finanziell ab

MÜNCHEN –  Es war dann offenbar doch kein so gutes Geschäft, die  gesamte Maskenproduktion ins Ausland zu verlagern. Nun muß sie unter Aufbringen von Zusatzkosten in Deutschland neu  gestartet werden. Finanziell abgesichert durch den Steuerzahler

Um die Engpässe von Spezialmasken und Schutzausrüstung in Kliniken und Pflegeheimen zu beheben, hatten Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag Anreize für eine Produktionsverlagerung nach Deutschland angekündigt. Scholz zufolge könnte der Bund Unternehmen, die wegen der Corona-Krise kurzfristig in die Herstellung von Schutzmasken einsteigen, vor finanziellen Risiken schützen. Es gebe bereits eine ganze Reihe von Herstellern, die zur Maskenproduktion bereit seien, sagte er in München. Im Gegenzug gebe der Bund „Finanzzusagen, die erforderlich sind, damit Unternehmen jetzt gewissermaßen in das Risiko gehen, ihre Produktion umstellen und Dinge herstellen, die sie vielleicht nicht ewig herstellen werden“.

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2020_03_31 Griechenland erhält weitere Hilfsleistungen aus China

Im Hafen von Piräus endet ein Teil der „neuen Seidenstrasse“, die China mit Europa verbinden soll. Diese Unterstützung des chinesischen Mammutprojekts „neue Seidenstrasse“ gelangt China nun jedenfalls  mindestens nicht zum Nachteil:

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2020_03_31 Söder: der Mundschutz der nicht verfügbar ist, braucht nicht getragen zu werden 

Am 31.3. Ministerpräsident Söder verkündet den Bayern, daß sie beim Einkaufen den Mundschutz noch nicht tragen brauchen, der noch gar nicht verfügbar ist.

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2020_03_30 Österreich kündigt Maskenpflicht in Supermärkten an, sobald genügend Masken vorhanden sind

Supermärkte und Krankenhäuser dürften während der Pandemie wohl die Orte sein an welchen die meisten Personen Angst haben, sich anzustecken.

Während sich in Deutschland sogenannte „Experten“ noch publikumswirksam darüber streiten dürfen, ob Masken sinnvoll sind, oder nicht, sind sich die „Experten“ in Ländern, in denen regierungsgewollt eine Maskenpflicht kommen soll auf einmal sicher und weitgehend einig:

Und auf einmal sind sich die „Experten“ mehrheitlich einig

Durch Masken kann, sind jedenfalls auch die Wissenschaftler mehrheitlich überzeugt, der Übertragung des Coronavirus von denjenigen, die keine oder noch keine Symptome hätten, auf andere vorgebeugt werden. „Man geht nicht mit Symptomen in den Supermarkt, aber man erkennt an, dass man nicht weiß, ob man morgen Symptome kriegt“, brachte Drosten es auf den Punkt. Er wertet das Tragen in der Öffentlichkeit als „Geste, Signal, als Höflichkeit“.

Mit dabei auch deutsche Vorzeigevirologen:

„Beim Sprechen, Husten oder Niesen setzen wir Tröpfchen frei. Wenn man etwa ein Stück Tuch vor dem Mund habe, würden die großen Tröpfchen abgefangen, erklärte der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten. „Je näher dran an der Quelle, desto besser. Deswegen muss die Maske an der Quelle sein und nicht am Empfänger“, sagte Drosten in einem NDR-Podcast.“

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2020_03_30 Bayerisches Gesundheitsministerium platziert Großbestellung an medizinischem Gerät 

Die Zeitung die Welt hat recherchiert, daß die bayerische Regierung in großem Stil versucht medizinisches Gerät einzukaufen: So vergab das bayerische Gesundheitsministerium jetzt den Auftrag zur Beschaffung von

Woher die Anästhesiemasken oder die Schutzausrüstung stammt, geht aus der Auftragsvergabe an einen in der Branche wenig bekannten Schweizer Zwischenhändler nicht hervor. Vom bayerischen Gesundheitsministerium war kurzfristig keine Stellungnahme zu den Details zu erhalten.

Der Großeinkauf von Bayern gilt in der Branche als besonders bemerkenswert. „Ministerpräsident Söder preschte bereits bei der Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor, als andere Bundesländer noch zögerten. Jetzt kauft er möglichst schnell ein, was noch zu bekommen ist“, sagt ein Brancheninsider, der anonym bleiben möchte.

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2020_03_30 Heiko Maas verschickt erst deutsche Schutzausrüstung in die Welt und bemängelt dann den Mangel

BERLIN – Niemand Anderes als Heiko Maas war es, der dabei half die Bestände an Schutzausrüstung für Mediziner zu leeren. Nun bemängelt der selbe Heiko Maas die Folgen des Mangels.

Der Außenminister warnte: „Das darf nicht zu einem Kampf oder schon gar zu einem Krieg um Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte oder Masken ausarten.“

Das sei eine der größten Herausforderungen für die internationale Staatengemeinschaft, die es derzeit gebe. „Wenn wir das nicht hinbekommen, werden am Schluss alle darunter zu leiden haben“, sagte Maas. Es sei wichtig, „jetzt neben den nationalen Maßnahmen auch international zu kooperieren“

 

2020_03_30 In Wien landen 30 Tonnen medizinische Schutzausrüstung für Österreich und Italien

In Wien landet inzwischen der achte Flug aus China mit Schutzausrüstung für Ärzte. Es handelte sich um knapp zwölf Tonnen Masken und knapp 18 Tonnen Mäntel.

Die Güter waren in Xiamen aufgenommen worden. 1403 Kartons mit den Schutzmasken werden laut Thier vom Roten Kreuz in Österreich verteilt. 1824 Kartons mit den Schutzmänteln sind dem Sprecher zufolge für Südtirol bestimmt. Austrian hat laut Thier bisher acht Cargo-Flüge durchgeführt. „Etliche weitere“ sollen noch folgen.

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2020_03_30 In China stehen für die Schweiz 92 Tonnen medizinische Schutzausrüstung bereit

Noch in Shanghai befinden sich Ausrüstungsgegenstände für die Spitäler in der Schweiz. Dort werden sie wohl erst in einer Woche eintreffen können, wenn die Behörden Chinas diese passieren lassen. Am Sonntag, den 5.4. werden diese dann in der Schweiz landen.

Ein Flugzeug aus China mit 92 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung im Frachtraum wird in Genf erwartet. Mit der privaten Initiative sollen Spitäler in der Westschweiz und im Tessin während der Coronavirus-Krise unterstützt werden.

Drei weitere solche Flüge sollen folgen, wie Vertreter der französischsprachigen Sektion der Handelskammer Schweiz-China und der Genfer Kammer für Handels-, Industrie- und Dienstleistungen (CCIG) einen Bericht des Westschweizer Radios RTS bestätigten…

Derzeit befinden sich die Masken, Handschuhe, Kittel, Brillen und Thermometer in einem Lagerhaus in der Nähe eines Flughafens in Shanghai. Das Warenprüfungsunternehmen SGS kontrolliert das Material, das kostenlos in die Schweiz geliefert wird.

Die Boeing 747 soll nächste Woche in Genf landen. Alles sei jedoch noch an Bedingungen geknüpft, mahnte CCIG-Direktor Vincent Subilia zur Vorsicht. Wegen der Coronavirus-Krise dauert die Zollabfertigung in China lange. Ohne Transportkosten beläuft sich der Gesamtauftrag auf rund 10 Millionen Franken.

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2020_03_27 US-Aufkäufer kaufen den Markt für medizinische Schutzausrüstung leer

Nachdem die USA offiziell zugelassen haben, daß es einen Corona-Virus gibt, der tödliche Folgen haben kann, treten sie auf den Märkten als Aggressive Aufkäufer auf:

Wie es bei Branchenkennern heißt, werden im Markt für den Coronavirus-Schutz nunmehr immer stärker US-Einkäufer tätig. Sie würden versuchen, sich die vor allem in Asien hergestellten Produkte zu sichern, und überböten dabei europäische Kunden. Dabei gehe es um sehr hohe Stückzahlen.

So sei im deutschsprachigen Raum mit einem Bedarf an gewöhnlichen Gesichtsmasken (FFP2, FFP3) ohne Ventil von rund zwei Milliarden Stück zu rechnen, so ein Experte. 

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2020_03_27 Der Europaminister Michael Roth (SPD) begrüßt, daß von der EU bezahlte medizinische Schiuzausrüstung in Serbien angekommen ist 

Der SPD-Europaminister Michel Roth verkündet über Twitter ganz stolz, weitere medizinische Schutzausrüstung in Serbien angekommen ist. er verrät jedoch nicht woher dieses gesuchte Material stammt

Weiter geht’s: Die erste Hilfslieferung medizinischer Ausrüstung für #Serbien ist in Belgrad gelandet. Finanziert von der EU... Weitere Hilfe folgt!

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2020_03_26 Bayern erhält 50 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung

Wenige Tage bevor Bayerns Vorräte zu Ende gegangen wären, erhält der Freistaat 50 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung:

„Ohne die lang ersehnte Nachschub-Lieferung wären die Bestände nämlich in wenigen Tagen aufgebraucht gewesen. Nun sollte dieses Problem zumindest für die kommenden 14 Tage gelöst sein… Gerade hat BRK-Chef Stärk mit einem Autozulieferer telefoniert, der nun auf die Produktion von Atemschutzmasken umgestellt hat. „Für 6,90 Euro das Stück“, sagt Stärk, das Telefon noch in der Hand. Es sei toll, dass die Wirtschaft helfen wolle. Nur: „Die kosten normalerweise acht Cent.“ Er hat die Firma erst mal ans Ministerium verwiesen… Der Betrag, mit dem das BRK auch dafür in Vorleistung gegangen ist, nähere sich einer zweistelligen Millionensumme, sagt Treubel. „Und wir wissen nicht, ob wir dieses Geld wiederbekommen.“ Auch für diese Lieferung werde man den anderen Organisationen keine Rechnung stellen.

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2020_03_25 Die kassenärztliche Vereinigung rationiert den Bezug von Schutzmaterial
Am 25.3. bekamen nur mehr Ärzte die begehrten Schutzausstattungen, wenn diese Corona-Patienten behandeln und diese auch nur in homöopathischen Dosen:
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2020_03_25 Der Europaminister Michael Roth (SPD) schickt  Atemschutzmasken nach Rumänien und Schweden

Der SPD-Europaminister Michel Roth verkündet über Twitter ganz stolz, daß er medizinische Schutzausrüstung ins Ausland verschickt hat.

Medizinische Schutzausrüstung aus Deutschland ging ebenfalls

Diese Nachricht wurde von den „Qualitätsmedien“ in Deutschland  komplett „übersehen“. Lediglich die Nachrichtenagentur Reuters meldete ergänzend:

Die Bundesregierung und die Bundesländer reagieren damit auch auf die Kritik etwa aus Südeuropa, dass sich Deutschland in der Corona-Krise egoistisch verhalte. “EU-Solidarität ist das Gebot der Stunde”, betonte Außenminister Heiko Maas in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung “Corriere della Sera” und verwies auf die tatsächlich geleistete deutsche Hilfe für besonders schwer betroffene EU-Staaten. “Letzte Woche gab es eine erste Teillieferung mit sieben Tonnen Hilfsgütern, darunter Beatmungs- und Narkosegeräte. Weitere werden folgen”, fügte er hinzu. “Europa ist wieder einmal besser als sein Ruf”, sagte auch Europa-Staatsminister Michael Roth zu Reuters.

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2020_03_25 Maskenhersteller DACH wirft Trigema „Geschäftemacherei“ vor

Der deutsche Hersteller von Atemschutzmasken Dach ist gar nicht glücklich darüber, daß nun das Textilunternehmen Trigema in die Maskenproduktion eingestiegen ist, und diese Masken für 120€ über die Homepage vertreibt.

„In einer schriftlichen Stellungnahme der Firma Dach heißt es dazu: „Wir halten es für unverantwortlich und gefährlich, in Zeiten der Not Produkte auf den Markt zu bringen, um mit der begründeten Sorge der Menschen Profit zu machen, obwohl die Produkte keinerlei reale Schutzwirkung entfalten.““

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2020_03_24 Der deutsche Hersteller UVEX kann seine eigenen Masken nicht liefern

Der deutsche Hersteller UVEX kann keine Atemschutzmasken liefern, da chinesische Behörden die in seinen Betrieben produzierten Masken nicht freigeben

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2020_03_24 sechs Millionen bestellte Atemschutzmasken „verschwinden“ in Kenia 

An einem Flughafen in Kenia sind sechs Millionen Atemschutzmasken verschwunden, die eigentlich nach Deutschland hätten geliefert werden sollen. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Insider-Informationen und die Bestätigung einer Sprecherin des Verteidigungsministeriums.

Nur einige Tage nach der großen Ankündigung indes hat es bei der Hilfsaktion des Beschaffungsamts und der Generalzolldirektion eine gravierende Panne gegeben. Nach SPIEGEL-Informationen sind gleich sechs Millionen für Deutschland bestellte Masken (Typ FFP2) auf einem Flughafen in Kenia spurlos verschwunden. Eigentlich sollten die Masken am 20. März in Deutschland eintreffen. Ärzte und Kliniken brauchen dringend Nachschub. Das Verschwinden der Masken ist einigermaßen kurios. In einem internen Bericht des Wehrressorts heißt es nüchtern, die Masken seien nicht geliefert worden, „da die Ware am Flughafen in Kenia verschwand“.

Am 3.4. wird der Spiegel in einem anderen Beitrag versteckt berichten, daß dieses „Verschwinden“ damit zusammenhängt, daß die Bürokraten in Berlin unfähig waren diesen  Vertrag wie vereinbart abzuwickeln.

Dass der Deal am Ende scheiterte, ist aus Sicht des Onlinehändlers vor allem der Bürokratie bei der Generalzolldirektion anzulasten. Anders als zunächst vereinbart, sei eine Vorabzahlung von gut 50 Prozent des Auftragswerts verweigert worden. So stieg der Vertragspartner in Kenia aus dem Geschäft aus. Die in Deutschland dringend benötigte Ware, so vermutet die Firma, sei umgehend an andere Interessenten verkauft worden.

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2020_03_24 Damit die EU als funktionsfähig dasteht: Schutzmasken dürfen aus Deutschland heraus wieder exportiert werden

Man bekommt sie in Apotheken noch immer nicht, exportiert dürfen sie aber schon wieder werden, wie z.B. nach Österreich, wo es aufgrund einer klugen Einlagerungspolitik jedoch genügende Masken gibt (s.u.):

Es braucht keine Genehmigung mehr. Zuvor hatte der Corona-Krisenstab den Export aus Deutschland verboten, um in der Coronakrise selbst ausreichend ausgestattet zu sein. Deutschland könne den Bedarf aber mittlerweile durch eine gestiegene Eigenproduktion und den immer erfolgreicheren Ankauf von Masken, Schutzanzügen und Beatmungsgeräten decken, heißt es.

Der Grund für diese Maßnahme: Reine EU-Ideologie, um der sich aufgrund des Virus reduzierenden Bevölkerung ein Funktionieren der EU vorzuspiegeln.

„Das ist ein politisches Signal, damit das Vertrauensverhältnis zwischen den EU-Mitgliedstaaten aufrecht bleibt“, sagt Deutschlands Botschafter in Wien, Ralf Beste, zur „Presse“

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2020_03_23 Österreich erhält 130 Tonnen Schutzausrüstung aus China

Wie der “Kurier” in seiner Online-Ausgabe berichtet, sind am Samstag zwei Maschinen der AUA in China gelandet. Sie holen rund 130 Tonnen Schutzausrüstung (Masken und Anzüge) nach Österreich. Voraussichtliche Landung in Wien ist am Montag. Das Material wurde dann durch Polizei und Militär geschützt in die betroffenen Gebiete in Tirol und Südtirol gebracht.

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2020_03_22 Auch die Ärztekammer Österreichs schlägt wegen Maskenmangels Alarm
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2020_03_22 Tschechien und Polen beschlagnahmen für Italien bestimmte Medizingüter

Aus China nach Italien auf dem Weg befindliches medizinisches Material wurde auf dem Weg in Polen und Tschechien erst beschlagnahmt und erst nach Protest wieder freigegeben.

Drastischere Worte hatten zuvor die italienischen Gesundheitsbehörden gewählt. Es handele sich um einen „ernsten und absurden“ Vorfall. „Wir sind angesichts der Berichte aus EU-Ländern sprachlos, die von Italien erworbenes Material für das Gesundheitswesen stoppen“, kritisierte der sozialdemokratische Parlamentarier Ettore Fiano die Vorgehensweise. „Wir werden nicht zulassen, dass sozialer Egoismus zur nationalen Politik einiger EU-Mitgliedstaaten wird.“ Auch Anna Maria Bernini, Fraktionschefin der oppositionellen Forza Italia im Senat, verurteilte die Konfiszierung: „Dieses Verhalten ist ein Affront für Italien und gefährdet die nationale Gesundheit.“

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2020_03_21 China belohnt Griechenlands Engagement für die „Neue Seidenstrasse“ mit Atemschutzmasken 

Das Engagement Griechenlands für Chinas Projekt einer neuen Seidenstrasse zahlt sich offenbar auch für Griechenland aus. China liefert Griechenland  18 Tonnen an medizinischer Schutzausrüstung

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2020_03_21 China belohnt Italiens Engagement für die „Neue Seidenstrasse“ mit Atemschutzmasken 

Das Engagement Italiens für Chinas Projekt einer neuen Seidenstrasse zahlt sich für Italien offenbar aus. China liefert Italien große Mengen an medizinischer Schutzausrüstung und schickt sogar Ärzte nach Italien:

Das erste neuköpfige Team aus China war vergangene Woche Donnerstag in Rom gelandet. Mit an Bord: 31 Tonnen an dringend benötigter Ausrüstung, darunter Beatmungsgeräte, Schutzbekleidung und -masken und Medikamente. Die Güter wurden zum Teil von der chinesischen Regierung, zum Teil von Firmen gespendet…

„China hat das Schlimmste überwunden. Es sind dort nun viele freie Kapazitäten verfügbar für den Rest der Welt.“ …

Manche Beobachter befürchten, dass Peking jetzt die Chance nutzen könnte, um einen Keil in die EU zu treiben. Schließlich ist Italien das erste westeuropäische Land, das sich offiziell an Pekings „Neue Seidenstraße“-Initiative angeschlossen hat. Staats- und Parteichef Xi Jinping hat laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung in einem Telefongespräch mit Ministerpräsident Giuseppe Conte gesagt, beide Länder seien die „Grundpfeiler für eine neue Seidenstraße der Gesundheit.“

Benner vom GPPi hält es für normal, dass China bei der Hilfeleistung auch seine geopolitischen Ziele verfolgt: „Andere Länder würden das Gleiche tun.“ 

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2020_03_20: Gesundheitsminister kümmert sich persönlich um Atemschutzmasken    

Am 20. März schrieb Spahn selbst an alle niedergelassenen Ärzte (Brief liegt BILD vor), er habe sich

„persönlich in das Verfahren zur Beschaffung von Schutzausrüstung eingebracht“.

Eine erste Auslieferung sei „bereits erfolgt“, weitere Lieferungen folgten nun „unmittelbar“.

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2020_03_20 Vertreter der medizinischen Berufe kritisieren Gesundheitsminister wegen Schutzausstattungsmangel

Walter Plassmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg beklagt eklatante Mängel bei der Ausstattung des medizinischen Personals.

„Wir versuchen seit Wochen verzweifelt, irgendwo auf der Welt Schutzausrüstung zu kaufen, das ist fast nicht möglich“, so Plassmann demnach. Von der Bundesregierung sei die versprochene Hilfe bislang ausgeblieben.

„Da ist nichts gekommen. Nicht eine einzige Maske haben wir gekriegt“, kritisierte Plassmann. Es müsse jedoch allen klar sein: „Wenn uns die Schutzausrüstung ausgeht, sind wir am Ende“.

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2020_03_19 Der Europaminister Michael Roth (SPD) schickt  Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte nach Italien

Der SPD-Außenminister wird die Atemmasken in seiner Stellungnahme am 23.3. verschweigen.

Bundesaußenminister Heiko Maas sagte im ZDF-Morgenmagazin, die Bundesregierung habe am Sonntag eine Maschine mit sieben Tonnen Hilfsgütern nach Italien geschickt, insbesondere mit 300 Beatmungsgeräten. Das solle „die wirklich dramatische Situation in der Lombardei“ verbessern. Vorher hatte Deutschland bereits Schutzausrüstung geliefert.

Nicht so sein SPD-Genosse, der Außenamtsminister Michel Roth

„Hilfsgüter wie Beatmungsgeräte und Atemschutzmasken mit einem Gesamtgewicht von sieben Tonnen wurden am 19. März nach Italien geliefert. Weitere Lieferungen sind bereits zugesagt und werden auf den Weg gebracht.“

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2020_03_18: Gesundheitsministerium behauptet Lieferfähigkeit von Atemschutzmasken    

Am 18. März verkündete das Gesundheitsministerium: „Wir können morgen endlich die ersten zehn Millionen Atemschutzmasken an Ärzte und Kliniken liefern.“

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2020_03_16: Feststellung des Katastrophenfalls in Bayern    

Am 16.3. hat der Innenminister den Katastrophenfall für ganz Bayern festgestellt (Az. D4-2257-3-35) und lässt den Ministerpräsidenten dies veröffentlichen

„Die Bayerische Staatsregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat heute aufgrund der Corona-Pandemie ab sofort den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen.“ 

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2020_03_16 EU verhängt ein Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung

Nachdem die EU ein Exportverbot für Schutzausrüstung erlassen hat, weicht Deutschland seine eigenen Exportbeschränkungen für diese Waren wieder auf. Davon daß der SPD-Minister Maaß selbst Tonnen diesen Materials bis zum 18.2. nach China verbringen ließ, ist in dien Meldungen nichts erwähnt.

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2020_03_16 Dafür dass die EU sein Exportverbot für medizinische Schutzkleidung aufhebt, schließt die EU ihre Außengrenzen und Deutschland liefert eine Million Schutzmasken nach Italien

Deutschland hatte ein Exportverbot für medizinische Schutzgüter, wie z.B. Atemschutzmasken verhängt gehabt, weil diese im Inland selbst benötigt würden. Deswegen wurden auch Käufe von Österreich und der Schweiz an den Grenzen gestoppt.

Deutschland liefert Italien eine Million Atemschutzmasken. Medizinische Ausrüstung darf nur noch in Ausnahmefällen aus der EU exportiert werden: Damit hat die Kommission eine Forderung der Bundesregierung erfüllt. Deutschland liefert im Gegenzug Schutzmasken nach Italien.

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2020_03_16: Aus kölner Kliniken 50.000 Atemschutzmasken gestohlen 

Auch bei Dieben sind Atemschutzmasken ein inzwischen begehrtes Diebesgut.

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2020_03_15: Die Führerin der EU ruft die Nationalstaaten dazu auf Protektionismus zu unterlassen, damit die EU protektionistisch handeln kann 

Die EU schwingt sich in der Krise mit dem Argument auf: Nur EU-Verbote sind gut, Verbote der Nationalstaaten sind nicht gut

„Wir müssen die Schutzausrüstung, die wir brauchen, innerhalb der Europäischen Union behalten“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntagabend „Nationale Verbote für den Verkauf von Schutzausrüstung in andere Mitgliedstaaten sind nicht gut.“

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2020_03_14ca.: Deutsche Behörden lassen LKW mit Masken nicht nach Italien durch

Diese Meldung fand ,an nur versteckt in einigen Berichten. Die Not an Schutzmasken war offenbar so groß, daß sogar Transitladungen abgefangen wurden. Insgesamt sind laut dem überregionalen „Corriere della Sera“ in der letzten Zeit durch verschiedene Nachbarstaaten mehr als 19 Millionen Schutzmasken blockiert worden:

So seien in Deutschland 830.000 Masken blockiert berichtete die lombardische Regionalzeitung „Il Giorno“.

Es gibt sogar Berichte in italienischen Zeitungen, dass die Lieferung von Medizingütern aus Deutschland verhindert wurde. So soll eine Lieferung von 830.000 OP-Masken, die eine italienische Firma aus China bestellt hatte, … in Deutschland blockiert worden sei, obwohl das am 4. März von Berlin verhängte Exportverbot von Medizingütern zur Bekämpfung der Epidemie nicht für Transitgüter gilt.

Dies führte zu diplomatischen Verwerfungen und nachdem diese Problematik gelöst war, waren die begehrten Masken „verschwunden“.

Nach Verhandlungen auf diplomatischer Ebene sei die Lieferung zwar freigegeben worden, habe aber nach Angabe der italienischen Firma nicht mehr gefunden werden können – in Deutschland.

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2020_03_14: Deutsche Behörden lassen LKW mit bezahlten Masken nicht nach Österreich einfahren

Ein diplomatisches Nachspiel hatte eine aufgrund des Ausfuhrverbots nach Österreich blockierte LKW-Ladung bezahlter medizinischer Schutzmasken:

Seit Wochen hängt ein Lkw mit dringend benötigten Spitalsmasken in einem Zolllager fest und die Deutschen geben die bezahlte Ware einfach nicht frei.

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2020_03_14: China zwingt die Produzenten von Schutzmasken diese in China zu vertreiben

Das kommunistisch beherrschte China zwang die Produzenten von medizinischer Schutzausstattung dazu, diese in den letzten zwei Wochen in China zu vertreiben

 Auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung bestätigen mehrere Unternehmen in China, dass sie in den vergangenen Wochen keine Waren ins Ausland exportieren durften. Ein Unternehmen aus Shanghai erklärte sogar, dass es zuletzt ausschließlich die Stadtregierung Shanghais beliefern musste.

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2020_03_13: In Italien kommen 30 Tonnen medizinischer Hilfsgüter (Atemmasken) aus China an

 

2020_03_12 Apothekerverband: Atemschutzmasken werden knapp, Bundesregierung verschärft Exportverbot

Nachdem der SPD-Minister Tonnen von medizinischer Schutzausrüstung ins Ausland hat schaffen lassen, stellt der Apothekenverband fest, daß Schutzmasken fehlen:

„Es gibt wirklich erhebliche und umfängliche Lieferengpässe“, sagt Thomas Porstner, Geschäftsführer beim Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO). Die verstärkte Nachfrage nach Schutzmasken in letzter Zeit sei auf das Coronavirus zurückzuführen, so ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Die Bundesregierung beschließt, daß Ausrüstung nur exportiert werden dürfe, wenn der „lebenswichtige Bedarf“ Deutschlands gesichert sei.

„Der Vorbehalt galt ausdrücklich selbst dann, wenn ein Mangel an Schutzausrüstung in anderen EU-Staaten Menschenleben gefährdet.“

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2020_03_11 Krisenstab die „Dringlichkeit der Beschaffung“

Am 11. März stellte der Krisenstab die „Dringlichkeit der Beschaffung“ fest.

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2020_03_10 Gesundheitsminister Spahn lädt einheimische Hersteller von Atemschutzmasken und Schutzausrüstungen zu einer „Krisensitzung“

Jetzt erst, wachten auch die Gesundheitsbehörden auf und Gesundheitsminister Jens Spahn lädt zu einer Krisensitzung mit einheimischen Herstellern von Atemschutzmasken und Schutzausrüstungen. Das Ziel sei: Die Produktion in Deutschland schnell zu steigern, um Arztpraxen und Krankenhäuser beliefern zu können.

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2020_03_08 Aufgrund Exportverbot an Schweizer Grenze aufgehaltene Lieferung von Schutzmasken führt zu diplomatischen Verwicklungen

Aufgrund seines hohen Lohnniveaus produziert die Schweiz keine Atemschutzmasken selbst und ist daher auf den Import angewiesen. Die durch die Bundesregierung erlassene Ausfuhrbeschränkung trifft die Schweiz damit hart:

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2020_03_07 Nicht zertifizierte Atemschutzmasken in türkischem Bus geschmuggelt

WIEN  – Der Bus war den Zöllnern schon bekannt, doch diesmal entdeckten sie eine Besonderheit:

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2020_03_05 Österreich greift auf 7,7 Millionen eingelagerte Atemschutzmasken zurück 

WIEN – Österreich hatte für seine ca. 7 Millionen Einwohner 7,7 Millionen Atemschutzmasken eingelagert, auf Österreich nun zurückgreift:

Ein Teil der vor knapp 15 Jahren von Ex-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) gekauften 7,7 Millionen Grippe-Schutzmasken findet jetzt doch noch Verwendung. Im Bundesverfügungsbereich sind 1,6 Millionen seinerzeit angekaufte Atemschutzmasken verfügbar, die nun nach einem Test der Prüfstelle des Bundesheeres als einsatztauglich bezeichnet wurden. Nun wurde die Lieferung der 1,6 Millionen Schutzmasken aus den Lagern des Bundesheeres abgeschlossen. Die Masken des Typs FFP1 wurden hauptsächlich an die Landessanitätsbehörden der Bundesländer sowie an das Außenamt übergeben… Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es ausreichend entsprechende Schutzmasken für medizinisches Personal. … Diese eiserne Reserve wird alle aktuell laufenden Bemühungen unterstützen, die gute Versorgung von Patienten in Österreich auch in der derzeitigen Ausnahmesituation aufrechtzuerhalten.“

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2020_03_03: Bundesregierung kann nur 30.000 Masken organisieren  

BERLIN – Dem gemeinsamen Krisenstab von Gesundheits- und Innenministerium gelang es lediglich 30.000 Masken zu organisieren

Die Preise explodierten. Anfang März beauftragte der Krisenstab das Beschaffungsamt der Bundeswehr und die Generalzolldirektion, auf der ganzen Welt nach Schutzmasken zu fahnden. Doch der Erfolg blieb überschaubar, gerade einmal 30.000 Masken wurden geliefert.

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2020_03_03: Bundesregierung beschließt aufgrund Knappheit Exportverbot für medizinische Schutz- und Hygieneartikel   

Die Apothekerzeitung meldet, daß die Vorräte an medizinischen Schutz- und Hygieneartikel in Deutschland zur Neige gehen:

In ganz Deutschland sind Atemschutzmasken aller Kategorien weitgehend ausverkauft, aus allen Regionen finden sich Meldungen, dass Apotheken bereits seit längerem keine FFP1, FFP2 oder FFP3 Masken mehr führen. FFP steht dabei für „Filtering Face Piece“. FFP 2-Masken fangen nach ihrer Anforderung mindestens 94 Prozent von in der Luft befindlichen Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 Mikrometern ab.

Am 4. März hatte die Bundesregierung den Export von Schutzmasken und -anzügen, Handschuhen und anderer medizinischer Ausrüstung nur noch in eng gefassten Ausnahmefällen erlaubt. Bei einem Blick in die so geräumten Lager erkannte die Bundesregierung offenbar die Wirkung dieser „Großzügigkeit“ und beschließt selbst ein Exportverbot:

Der gemeinsame Krisenstab von Bundesinnen- und Bundesgesundheitsministerium hat am 4. März ein Verbot für den Export von medizinischer Schutzausrüstung (Atemmasken, Handschuhe, Schutzanzüge etc.) ins Ausland verhängt.“

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2020_03_01 Kekule: Merkel hört auf das RKI:

Kekulé sagte in Interviews: Weil die Bundesregierung zu lange dem Robert-Koch-Institut (RKI) geglaubt hat, das „immer gesagt hat: Das ist nicht so schlimm, das ist so ähnlich wie die Grippe (…)“.

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2020_02_28 Bayerische Gesundheitsministerin Huml bindet das Problem fehlender Schutzausrüstung den Ärzten ans Bein  

Nachdem ihr Kollege Maaß Schutzausstattung nach China verbracht hat, bindet die CSU-Gesundhetsministerin Huml den Ärzten die hieraus resultierende Knappheit ans Bein: Die Ärzte seien selbst für den Bezug ihrer Schutzausstattung verantwortlich.

„In vielen bayerischen Arztpraxen wird die Schutzkleidung knapp, die Ärzte für Untersuchungen bei Corona-Verdachtsfällen brauchen. Markus Beier, der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, erklärte am Freitag, er wisse „von verhältnismäßig vielen Praxen, die gar keine Schutzkleidung haben, oder bei denen Teile der Schutzausrüstung mittlerweile fehlen“. Für die Kolleginnen und Kollegen sei es aber inzwischen angesichts der weltweit angestiegenen Nachfrage schwierig bis kaum mehr möglich, über den klassischen Versandhandel noch Schutzkleidung zu bekommen. „Wir erwarten jetzt, dass wir erfahren, wo die Praxen sich noch die benötigte Schutzkleidung holen können“, sagte Beier.

Nach der Kabinettssitzung in München bestätigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU), dass ihr Haus über diese Problematik informiert sei. Dem Vorwurf aus Teilen der Ärzteschaft, die sich im Stich gelassen fühlen, entgegnete die Ministerin: „Die Ärzte stehen in der Verpflichtung, das notwendige Schutzmaterial selbst vorzuhalten.“ Der KVB-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Krombholz kommentierte das am Freitagnachmittag so: „Aber nicht im Falle einer Epidemie!““

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2020_02_Ende: Das Problem der Atemschutzmasken stehen erstmals auf der Tagesordnung des Krisenstabs von Gesundheits- und Innenministerium  

BERLIN – Einen Monat nachdem die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, steht der Maskenmangel erstmals auf der Tagesordnung des Krisenstabs:

Zwar sprach der gemeinsame Krisenstab von Gesundheits- und Innenministerium bereits auf seinen ersten Sitzungen Ende Februar über das Thema. Doch zunächst verfiel die Runde auf protektionistische Maßnahmen. Wenig später verhängte sie ein Exportverbot für Schutzmasken.

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2020_02_18: Außenminister Maaß schickt China weitere 7,8 Tonnen Schutz- und Hygieneartikel   

Für diese Beschlagnahme von durch deutsche Firmen in China produzierte Atemschutzmasken hatte der deutsche Außenminister Maaß (SPD) offenbar so großes Verständnis, daß er noch einmal  7,8 Tonnen Schutzausrüstung aus Lagern in Deutschland holte, um diese in einer Art sozialistischer Bruderhilfe nach China zu bringen, denn er veranlaßte am 18.2. noch eine zweite Lieferung

„Am 18. Februar fand die zweite Hilfslieferung statt, die vom Auswärtigen Amt selbst organisiert und auch finanziert wurde. Laut Angaben des Auswärtigen Amts wurden hier 8,7 Tonnen Material im Wert von mehr als 150.000 Euro geliefert. Diese Lieferung umfasste Sprühgeräte für Desinfektionsmittel sowie Schutzausrüstung.“

Insgesamt hat China von der EU 56 Tonnen erhalten gehabt:

„Auf dem Höhepunkt der Epidemie in China hatten mehrere EU-Länder 56 Tonnen dringend benötigter Ausrüstung an China geliefert.“

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2020_02_13: China beschlagnahmt die komplette (auch ausländische) Produktion von medizinischen Schutz- und Hygieneartikeln   

Sozusagen als Dank dafür, daß die kapitalistischen EU-.Staaten ihre Lager an Schutzkleidung reduziert haben, um sie dem kommunistischen Regime in China zur Verfügung zu stellen, beschlagnahmen die Behörden Chinas die in China laufende Produktion dieser Ware und verhängen einen Exportstop. Am 13.2. meldet die ZEIT, daß China sämtliche medizinischen Hygieneartikel beschlagnahmt hat, auch die, die von nicht-chinesischen Firmen in China produziert werden.

„Fast alle diese Hygieneartikel werden in China produziert“, erklärt Thomas Bredehorn. Selbst wenn die Ware dort sofort in Massen neu produziert und nach Europa verschifft würde, könnten Monate vergehen, bis sie hier ankommt.Hinzu kommt, dass China wegen Corona mittlerweile einen Ausfuhrstopp auf Hygieneartikel erlassen hat, zu denen auch Mundschutzmasken zählen. „Die Artikel bleiben auf dem chinesischen Markt. Andere Länder werden nicht mehr bedient“, so Bredehorn. Selbst dann nicht, wenn die Hersteller, die in China produzieren, ihren Hauptsitz in Deutschland haben.“ Das zeigt ein Fall der Firma Dach Schutzbekleidung aus Rastatt. Die Geschäftsführerin Ming Gutsche sagte dem SWR, dass mehrere ihrer Produktionsstätten in China von der Regierung dort beschlagnahmt und Ware konfisziert worden sei. Wann der nächste Mundschutz in Rastatt eintrifft, sei unklar.“

Diese Maßnahme brachte die Fabriken in Probleme, die in ausländischer sind und  in China wegen der dortigen löhne produzieren lassen:

Die Hälfte aller Filter wird dort gefertigt. In den vergangenen Jahren ahmte die Maskenindustrie die Hersteller von Hosen und T-Shirts nach – und verlagerte ihre Produktion nach Fernost, wo die Löhne billiger sind. Das rächt sich nun. Als das Coronavirus ausbrach, kassierte China viele Filter ein. Die 3M-Fabriken in dem Land wurden laut der US-Regierung über Nacht praktisch verstaatlicht. Und die Werke in Amerika konnten die Lücke nicht füllen.

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2020_02_07  WHO warnt: Die Vorräte an Schutzkleidung in der Welt sind erschöpft

Nun hat sogar die Weltgesundheitsorganisation erkannt, daß es keine medizinische Schutzausstattung mehr zu kaufen gibt und warnt vor einem weltweiten Engpass an Schutzkleidung: Die Nachfrage sei um das 100-Fache erhöht und die Kosten sollen auf das 20-Fache gestiegen sein.

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2020_02_05ca. Der Gesundheitsminister kann nur homöopathische Dosen an Atemschutzmasken liefern    

GELSENKIRCHEN – Der Chef des Unternehmens ClinicPartner mit Sitz in Gelsenkirchen kauft seit Jahren über Agenten und Vertragspartner in China bezieht Schutzmasken und berichtet Anfang April von seinen Erlebnissen:

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2020_02_05 Buchloer Maskenfabrikant warnt Regierung davor, Masken nach China zu exportieren

Achim Theiler, der Geschäftsführer des Buchloer Unternehmens „Franz Mensch“, das Hygienebekleidung, Mundschutz und Atemschutzmasken herstellt warnt das Gesundheitsministerium davor, zu viele Masken nach China zu exportieren, da sonst in Deutschland Engpässe entstünden. In der Corona-Krise sind diese Atemschutzmasken insbesondere für das medizinische Personal zum wichtigsten Accessoire überhaupt geworden, um sich selbst vor Ansteckung zu schützen.

Doch die Masken sind vergriffen. Schuld daran soll auch die Politik sein, meint ein Hersteller. Oder konkret: Gesundheitsminister Jens Spahn… Zum „Spiegel“ sagte Theiler: „Wir haben [die Behörden] gemahnt, und keiner hat uns gehört. […] Das ist grob fahrlässig und verschärft die Krise unnötig.“ Bereits am 5. Februar, als das Virus vor allem in China grassierte*, habe er eine Mail an den Gesundheitsminister geschrieben und gewarnt, dass es zu bedenklichen Engpässen kommen könnte, was die Versorgung mit Schutzmasken für Krankenhäuser angeht. Sein Vorschlag: Die Vorräte prüfen und Ware bei den Herstellern reservieren. Deutschland exportierte dagegen massenhaft Masken nach China.

Gemäß Bildzeitung schrieb er die gleichen Zeilen auch an Angela Merkel, die ebenfalls nicht antwortete. In einer Talk-Show ergänzt er:

Ein wenig beruhigendes Licht auf das Krisenmanagement von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warfen die Schilderungen von Theiler. Als Großhändler habe er bereits Anfang Februar die Tendenz für Engpässe an Schutzmaterial am Markt wahrgenommen und sich warnend an Spahn gewendet. „Wir haben keine Reaktion bekommen“, so Theiler fassungslos. „Da arbeiten 700 Mitarbeiter in dem Ministerium, warum hatte das niemand im Blick, wenn die schon meine Briefe nicht lesen? Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass die so unglaublich schlecht vorbereitet sind. Wir hatten sechs Wochen Zeit.“

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2020_02: China kauft 400 Millionen Atemschutzmasken 

Weltweit kauft China enorme Mengen an Atemschutzmasken auf:

Die Notlage im Ausland wird auch durch die anfänglichen Aufkäufe Chinas verschärft. Mitte Februar hieß es, das Land habe mindestens 400 Millionen Masken aus dem Ausland gekauft. Im Februar hatte die Regierung dafür auch um die Mithilfe chinesischer Privatfirmen gebeten. 

 

2020_02_01: Die EU motiviert ihre Mitgliedstaaten 12 Tonnen medizinische Schutzausrüstung nach China zu bringen

Anfang Februar ließ die EU durch die Regierungschefs der Nationalstaaten medizinische Schutzkleidung sammeln, obwohl diese Schutzkleidung für fast die gesamte EU in China produziert wird:

Im Kampf gegen das Coronavirus liefert die Europäische Union zwölf Tonnen Schutzkleidung an China. Laut EU-Kommission hatte die Volksrepublik darum gebeten. Brüssel habe Kontakt mit den EU-Staaten aufgenommen. Diese hätten die zwölf Tonnen Schutzkleidung zusammengetragen, die bereits unterwegs nach China seien.“ 

 

2020_01_31 Boehringer Ingelheim schickt 100.000 Masken nach China

Boehringer Ingelheim sendet aus welchem Grund auch immer 100.000 Atemschutzmasken in das Land, wo diese hergestellt werden: China

 

2020_01_21 der Präsident des RKI erlaubt sich eine eklatante Fehleinschätzung

Doch RKI-Präsident Lothar Wieler, der die Bundesregierung offiziell in der Corona-Krise berät, hatte noch am 22. Januar erklärt:

O-Ton Lothar Wieler, Robert Koch-Institut, am 21.1.2020: Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich das Virus nicht sehr stark auf der Welt ausbreitet. file:///C:/Users/Desktop%202018/Downloads/manuskript-versaeumte-pandemie-vorsorge-100.pdf

Deshalb wurde damals wohl auch keine spezielle Infrastruktur bestellt.

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2020_01  EU sendet 50 Tonnen medizinische Hilfsgüter nach China

„Allein im Januar hatte die EU über 50 Tonnen Hilfsgüter an China geliefert.“

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2020_01 Schweizer Firmen schicken Masken für ihre Belegschaften von Deutschland nach China

Die Schweizer Firma  Bühler sendet ihren Mitarbeitern in China Atemschutzmasken aus Deutschland

Und was ist mit Schutzmasken, die in China rar geworden sind? Reber: «Bühler fliegt sie per Luftfracht ein, etwa aus Deutschland oder Indonesien.»

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Die AfD fragt nach

Vor dem Hintergrund der obigen Erkenntnisse hat der Abgeordnete Bergmüller folgende Fragen an die Staatsregierung gerichtet:

 

1. Entwicklung der Vorräte an FFP-Atemmasken

1.1. Wie viele medizinisch zugelassene FFP-Atemschutzmasken waren in Bayern im Durchschnitt im Jahr 2019 vorrätig (Bitte in Stück und in Gewicht angeben)?

1.2. Wie entwickelt sich der Bestand an medizinisch zugelassenen FFP-Atemschutzmasken in Bayern im Durchschnitt seit 1.1.2020 (Bitte in Stück und in Gewicht wochenweise angeben)?

1.3. Welche Zugeständnisse hat Bayern bzw. – nach Kenntnis der Staatsregierung – der Bund gemacht, um die in 3.1. und 3.2. abgefragten Produkte aus China zu erhalten?

 

2. Entwicklung der Vorräte an medizinischer Schutzkittel

2.1. Wie viele medizinisch zugelassene Schutzkittel waren in / für Bayern  im Durchschnitt im Jahr 2019 vorrätig (Bitte in Stück und in Gewicht angeben)?

2.2. Wie entwickelt sich der Bestand an medizinisch zugelassenen Schutzkitteln in / für Bayern im Durchschnitt seit 1.1.2020 (Bitte in Stück und in Gewicht wochenweise angeben)?

2.3. Welche Zugeständnisse hat Bayern bzw. – nach Kenntnis der Staatsregierung – der Bund gemacht, um die in 2.1. und 2.2. abgefragten Produkte aus China zu erhalten?

 

3. Entwicklung der Vorräte an medizinischen Schutzbrillen

3.1. Wie viele medizinisch zugelassene Schutzbrillen waren in / für Bayern im Durchschnitt im Jahr 2019 vorrätig (Bitte in Stück und in Gewicht angeben)?

3.2. Wie entwickelt sich der Bestand an medizinisch zugelassene Schutzbrillen in / für Bayern im Durchschnitt seit 1.1.2020 (Bitte in Stück und in Gewicht wochenweise angeben)?

3.3. Welche Zugeständnisse hat Bayern bzw. – nach Kenntnis der Staatsregierung – der Bund gemacht, um die in 3.1. und 3.2. abgefragten Produkte aus China zu erhalten?

 

4. Erpressbarkeit Bayerns und seiner Bürger als Preis der Ideologie des Globalismus

4.1. Sind Pressemitteilungen zutreffend, dass China die Lieferung medizinischen Materials wie z.B. FFP-Atemschutzmasken vom Wohlwollen der Belieferten gegenüber dem chinesischen Projekt der „Neuen Seidenstraße“ abhängig macht?

4.2 Wie erklärt sich die Staatsregierung, dass Österreich mit ca. 7 Millionen Einwohnern 130 Tonnen medizinische Schutzausrüstung aus China bekommt, während Bayern mit seinen 13 Millionen Einwohnern lediglich 50 Tonnen erhält (Bitte ausführliche Stellungnahme)?

4.3. Wie lange beabsichtigt die Staatsregierung ihre der globalistischen Ideologie folgenden Politik weiter fortführen nationale Lieferketten zu Gunsten internationaler Lieferketten zu zerschlagen (Bitte Zeithorizont in Dekaden angeben)?

 

5. Frage 8 aus Druckdache BY 18/3587

5.1. Wo befanden sich die dringend für Ärzte benötigten Hygieneartikel, insbesondere Schutzmasken und Schutzanzüge, auf die die Staatsregierung gemäß Antwort auf Frage 8.1. BY 18/3587 „im Katastrophenfall unmittelbaren Zugriff auf alle in ihrem Zuständigkeitsbereich zum Zeitpunkt des Bedarfs sowohl in öffentlicher als auch privater Trägerschaft vorhandenen Versorgungsgüter“ hat, z.B. am 24. März 2020, statt sie aus eigelagerten Beständen zu nehmen (Bitte Umfang des Bestands an FFP-Schutzmasken und medizinischen Schutzanzügein Bayern am Ende des 24.3.2020 angeben)?

5.2. Welche Mengen an medizinischem Material sind in Bayern eingelagert (Bitte insbesondere ausführen für Atemschutzmasken z.B. für medizinisches Personal; Schutzanzüge z.B. für medizinisches Personal, Schläuche z.B. für Beatmungen etc.)?

5.3. In welchem Umfang wurde vom 1.1.2020 bis zum Zeitpunkt der Beantwortung dieser Anfrage medizinisches Material durch die Staatsregierung oder eine ihrer Behörden beschlagnahmt (Bitte Art und Umfang der Beschlagnahme und Art und Umfang des Geldersatzes hierfür auch chronologisch unter Angabe der Postleitzahl in der die Beschlagnahme stattgefunden hat, lückenlos aufschlüsseln)?

 

6. Hilfsgüter an andere Staaten

6.1. Wie viele Tonnen im Eigentum deutscher Personen oder Organisationen oder Behörden befindlicher Hilfsgüter sind zur Bewältigung der Corona-Epidemie nach Kenntnis der Staatsregierung nach außerhalb von Deutschland geliefert worden (Bitte Datum der Lieferung, und Teileliste und Empfängerland voll umfänglich chronologisch aufschlüsseln)?

6.2. Wie viele Tonnen im Eigentum bayerischer Personen oder Organisationen oder Behörden befindlicher Hilfsgüter sind zur Bewältigung der Corona-Epidemie nach außerhalb von Bayern geliefert worden (Bitte Datum der Lieferung, und Teileliste und Empfänger voll umfänglich chronologisch aufschlüsseln)?

6.3. In welchem Umfang hat die Staatsregierung dazu beigetragen, dass  „Die EU-Kommission … zwölf Tonnen Schutzkleidung … nach China.“ undd aß das deutsche Außenministerium noch einmal knappe 8 Tonnen derartigen Materials zur Ausstattung medizinischen Personals zur Bekämpfung des Corona Virus nach China liefert (Bitte eine Stückliste des durch die Staatsregierung bereitgestellten Materials, Herkunft des Materials, Wert des Materials und Haushaltsposten lückenlos aufschlüsseln)?

 

7. Schutzausstattungen für medizinisches Personal in Bayern

7.1. An welchen Standorten in Bayern gibt es eine Bundesvorhaltung an Lebensmitteln, Feldbetten, Medikamenten, Schutzausrüstung für medizinisches Personal?

7.2. In welchem Umfang bevorratet die Staatsregierung Schutzausstattung  für medizinisches Personal (Bitte für Schutzanzüge, Atemschutzmasken, Schläuche für Beatmungsgeräte, Beatmungsgeräte in Gestalt einer Stückliste, und Art und Umfang der Lagerung angeben)?

7.3. Wie kann es die Staatsregierung angesichts der im Grundgesetz festgeschriebenen Zuständigkeit Bayerns für den Zivilschutz der Bürger Bayerns, vor der bayerischen Bevölkerung verantworten, bei sich neigenden bayerischen Vorräten an Schutzausrüstung für Mediziner, daran beteiligen, ein bestehendes absolutes Exportverbot für EU-Staaten aufzuheben, damit der Bevölkerung die Ideologie einer Handlungsfähigkeit innerhalb der EU-Staaten simuliert werden kann?

 

8. Bestand an Schutzausrüstung für Mediziner

8.1. Welche Abteilung ist innerhalb des Apparats der Staatsregierung dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass so viel Schutzausrüstung für Mediziner vorhanden ist dass diese auch in einem Pandemiefall hinreichend Reserven haben?

8.2. In welchem Umfang wurden für Deutschland, insbesondere Bayern bestimmte Schutzanzüge und Atemschutzmasken vor deren Eintreffen in Bayern im Jahre 2020 an einem anderen Ort beschlagnahmt (Bitte lückenlos chronologisch unter Angabe der beschlagnahmenden Behörde angeben)?

8.3. Wie entwickelte sich – nach Kenntnis der Staatsregierung  – der in Bayern gelagerte Bestand an Schutzausrüstung für Mediziner seit 1980 (Bitte für Atemmasken, Schutzkittel, Operationsbestecken bis 2020 zum jeweils 1.1. jahresweise und ab 1.1.2020 zum Montag wochenweise aufschlüsseln, bzw. nach Kenntnis der damit befassten Beamten abschätzen)?