CEUTA – Spanische Sicherheitskräfte berichten: Seit 30. Juli gelangen ca. 500 Grenzbrecher pro Arbeitstag unidentifiziert aus Ceuta auf das EU-Festland, während im selben Zeitraum spanische Behörden unter Anwendung von EU-Recht lediglich 252 Anträge auf Rückführung nach Marokko erledigt haben.
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Der Innenminister Spaniens versprach nach dem Durchbruch der wohl bis zu 100.000 Afrikaner durch die EU-Außengrenze: niemand wird unkontrolliert aufs spanische Festland gelangen Keiner von ihnen:
Zwei Wochen nach dieser Aussage und drei Wochen nach dem massenhaften Grenzdurchbruch wird bekannt, dass bereits ca. 500 Grenzbrecher das spanische Festland erreicht haben!
Umgerechnet bedeutet dies, dass tatsächlich ca. 25 unidentifizierte Personen pro Wochentag aus Ceuta auf die iberische Halbinsel übersetzen. Man kann wohl davon ausgehen, dass unter diesen Personen, die diesen illegalen Weg wählen, ein großer Anteil Gesetzesbrecher, Straftäter, Dschihadistem, Ausgewiesene, etc. befinden:
Und wie wird der deutsche Lesemichel dazu durch die Qualitätspressse informiert:
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Tatsache ist: Spanische Behörden bearbeiteten bisher 252 Anträge auf Übernehme Illegaler durch Marokko. während im selben Zeitraum 500 illegal aus Ceuta auf das Festland übergesetzt sind
Am 30. Juli 2026 wurde die EU und ihre Außengrenze durch Marokko mit der Migrationswaffe angegriffen. Marokkanische Behörden unterstützten bis zu 100.000 Personen aus ganz Afrika dabei, illegal die Außengrenze zu überwinden. Ein großer Teil von ihnen ist inzwischen zurückgekehrt, aber aktuell befinden sich noch ca. 10.000 Illegale in Ceuta.
Nun wurde in der spanischen Presse veröffentlicht, dass in Sicherheitskreisen davon ausgegangen wird, dass seit 30. Juli ca. 500 Personen von Ceuta illegal auf das spanische Festland übergesetzt sind, ohne sich von den Behörden identifizieren zu lassen:
Das Ziel: auf den Kontinent übersetzen
Die Motivlage einiger unter den in Ceuta illegal Eingereisten und nicht nach Marokko zurückgekehrten ist klar und eindeutig. Viele von ihnen geben ganz offen zu, nach ihrer illegalen Einreise in die EU nun illegal und damit ohne Identifikation nach Spanien, also auf den Kontinent übersetzen zu wollen:
Auch illegal:
Unter denen, die nun in die EU zurück wollen, sind sogar solche die, aus Deutschland abgeschoben wurden. Ein Grenzbrecher
Gegenüber dem Reporter der Welt gibt er an,
aufbauen zu wollen. Einige Tage zuvor hate er jedoch gegenüber dem Nachrichtenportal nius noch eingestanden, nach Deutschland zurück zu wollen (Min. 33:00 ff).
Kriminelle wollen auf das Festland gelangen
Welche Personen sich aktuell noch in Ceuta aufhalten ist weitgehend unbekannt. Die Behörden sind, Presseberichten zufolge, aktuell noch damit beschäftigt, die Personen abzuarbeiten und zu identifizieren, die vor dem 30. Juli illegal in Ceuta eingereist sind.
Man dürfte jedoch unterstellen, dass diejenigen, die tatsächlich verfolgt werden und einen echten Asylgrund haben, in Ceuta den offiziellen Weg gegen und sich identifizieren und registrieren lassen.
Personen, die etwas auf dem Kerbholz haben, dürften hingegen wenig Interesse an einer Identifikation haben und stark motiviert sein, illegal von Ceuta aus auf die iberische Halbinsel zu gelangen.
Die Preise für eine Überfahrt von Ceuta auf das Festland liegen nach dem Grenzdurchbruch bei bis zu 7000€ pro Person. Ob diese Preise dann von den Grenzbrechern dann z.B. durch den Verkauf von Drogen abgearbeitet werden müssen oder ob Leute, die oftmals keinen Pass bei sich haben, diese Preise auf anderen Wegen bezahlen, mag der Leser sich selbst überlegen. Unter denen, die bei einer illegalen Überfahrt identifiziert wurden, befanden sich jedoch eindeutig Kriminelle:
So ging der Polizei am 4. August beim Versuch, eine Fähre nach Algeciras zu besteigen ein Mann ins Netz. Bei den Kontrollen stellte die Polizei fest, dass gegen ihn ein gültiger europäischer Haftbefehl vorlag;
Aus Drogenhändlern werden nun Menschenhändler
Einer der ehemals ranghöchsten Grenzschützer in Ceuta weist die Vorstellung zurück, dass das Schleppertum durch eine organisierte Mafia durchgeführt würde. Stattdessen würden kleine Gaunerbanden, die sonst Drogen aus Afrika in die EU schmuggeln nun ihre Boote nicht mehr mit Drogen, sondern mit Grenzbechern füllen:
Die Lokalpresse bestätigt dazu:
Von Beginn an tägliche Überfahrten
Bereits unmittelbar nach dem Durchbruch versuchen Illegale, die nicht identifiziert werden wollen, auf jedem nur erdenklichen Weg auf das Festland zu gelangen, wie man der Lokalpresse aus Ceuta entnehmen kann:
Die Lokalpresse berichtet dann anlässlich einer Festnahme seit dem 2. August über Angebote von Ceuta auf die iberische Halbinsel überzusetzen:
„Zwei Personen wurden bereits festgenommen und vor Gericht gestellt, weil sie Marokkaner auf die Halbinsel transportiert hatten, aber es gibt immer wieder neue Versuche.“ Am selben Tag zeigt ein erstes „Video [ […] ] eine Landung in Getares. Quellen dieses Mediums zufolge startete das Schlauchboot in Ceuta. Es gibt viele weitere Fälle dieser Art: Jetskis, kleine Boote, Sportboote […] Der Fluchtweg besteht darin, mit allen notwendigen Mitteln auf die Halbinsel zu reisen und dabei die von den Netzwerken angebotenen geheimen Dienste in Anspruch zu nehmen“ und „Seit dem Masseneinbruch durch den Tarajal-Wellenbrecher wurden mehrere Bootskapitäne, Jetski-Fahrer und Autofahrer festgenommen“ (auch https://elfarodeceuta.es/huidas-ceuta-peninsula-tras-avalancha/ und https://elfarodeceuta.es/mafias-hacen-agosto-avalanchas-ofreciendo-fugas-inmigrantes/).
Sogar Gleitschirme werden eingesetzt. Am 2. August wurde gemeldet:
Am 2. August kamen auch die ersten Meldungen von gestellten Schleppern. In seinem Boost wurden elf Marokkaner festgestellt, de nicht identifiziert werden wollten:
Pro Wochentag gelangen knappe 25 unidentifizierte Grenzbrecher illegal auf das spanische Festland
Am 19. August meldet die Lokalpresse:
Wenige Tage später wird ergänzt, dass es in 3 Wochen bereits 500 Illegale geschafft hätten das Festland zu erreichen:
Ca. 500 Grenzbrecher in drei Wochen bedeutet, dass es pro Wochentag knapp 25 Grenzbrecher schaffen aus Ceuta hinaus zu gelangen und auf das spanische Festland überzusetzen, ohne dass jemand weiß, wer sie sind.
Pro Arbeitstag werden 18 Anträge identifizierter Grenzbrecher zur Rücküberstellung nach Marokko erledigt
Auf der anderen Seite hat die Lokalpresse in Ceuta inzwischen ermittelt, dass auf spanischer Seite seit dem 30. Juli lediglich 252 ordnungsgemäße Verfahren auf Rücküberführung über die EU-Außengrenze nach Marokko abgeschlossen werden.
Da in dieser Meldung nur von „Rückerstattungsanträgen“ die Rede ist, dürfte damit nur der formale Akt auf spanischer Seite gemeint sein. Ob Marokko diese Leute dann überhaupt übernimmt, ist an dieser Stelle noch völlig unklar.
Die Behörden Spaniens lassen doppelt so viele illegale aus Ceuta aufs Festland durch kommen, als sie nach Marokko zurücküberstellen
So stehen nun die zahlen im Raum, dass den spanischen Behörden seit dem Grenzdurchbruch ca. 500 Illegale durch die Lappen gegangen sind und von aus Ceuta auf das EU-Festland gelangten und dass im selben Zeitraum für 252 Personen durch die spanischen Behörden unter Anwendung geltenden Rechts Anträge zur Rückübernahme nach Marokko erledigt.
Rechnet man dies auf eine Fünftagewoche um, da die Behörden bei der Rücküberführung nach Marokko ja nur fünf Tage die Woche arbeiten wollen, so erhält man eine Arbeitsleistung von 252/15= 16,8 offiziell rücküberstellten pro Arbeitstag.
Nähme man an, dass die Schlepper auch nur an 5 Tagen die Woche arbeiten würden, so erhielte man eine Arbeitsleistung von 500/15= 33,3 erfolgreichen illegalen Transfers auf das Festland pro fiktiver Fünftagewoche bei Schleppern. Da diese jedoch sicher an 7 Tagen die Woche ihre Dienste anbieten, dürften es tatsächlich 500/21= ca. 24 Transfers pro Wochentag sein.
Fakt ist damit, dass die illegale Ausreise aus Ceuta doppelt so schnell funktioniert. die die spanischen Behörden Papiere für die legale Ausreise bearbeiten, wobei bei Letzteren völlig unklar ist, ob Marokko diese Personen dann auch übernimmt.



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