AfD verdoppelt in Niedersachsen ihren Stimmenanteil und etabliert sich als Partei der Leistungsgerechtigkeit

HANNOVER – Die CDU ist die Partei der Alten, die sind Grünen die Partei der Schüler und Schlauberger und die AfD ist erneut die Partei der  arbeitenden Bevölkerung; so kann man die Ergebnisse der Niedersachsen-Wahl wohl zusammenfassen.

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Wer die Wahlergebnisse genauer studiert, konnte schon immer erkennen, daß die AfD dort ihre meisten Stimmen erzielt, wo die Bevölkerung zwischen 7 Uhr und 8Uhr das Haus verlässt, um in die Arbeit zu fahren. Wo die Leute übereinander wohnen, statt nebeneinander und wo Kinder im Hinterhof spielen. Mit anderen Worten: Die AfD ist die Partei der Leistungsträger der Gesellschaft, also derer, die ein Recht auf einen fairen Anteil des durch ihre Arbeit erwirtschafteten Wohlstands einfordern. In einem Wort zusammengefasst,

„die AfD differenziert sich durch ihre Wähler als die Partei der Leistungsgerechtigkeit heraus“

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AfD als Partei der Leistungsgerechtigkeit

Negativ-polemisch ausgedrückt wird die AfD von ihren zahlreichen Gegnern bereits vor ihrem Einzug in den Bundestag als die „Partei der Abgehängten“ bezeichnet.

Tatsache ist, daß die AfD in der Tat die letzte Hoffnung derer ist, die durch die Altparteien abgehängt wurden, weil die Altparteien und deren auf internationale Politik ausgerichteten Programme z.B.

  • der Umsetzung der Agenda 2030,
  • die Politik der Provokation Russlands,
  • die Politik der Unterwürfigkeit gegenüber der EU und auch
  • der Covid-Politik

bei gleichzeitiger Aufkündigung des politischen Gesellschaftsvertrags, daß sich die Bürger ihre Politiker leisten, damit die Politiker die Bürger vor den Stürmen auf dem internationalen Parkett schützen, nicht länger akzeptieren wollen.

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Die Wählerwanderungen

Bei der folgenden Analyse der Wählerwanderung von Infratest dimap handelt es sich um eine erste Einordnung, die erkennen lassen, wie das Endergebnis letztendlich zustande kam.

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AfD, die Partei echter Männer,

Die AfD ist offenbar die Männerpartei, die Anpackerpartei, die Partei derer, die wollen, daß sich etwas bewegt.

Teilt man in der folgenden Grafik die Anzahl der Männer, die eine der Parteien gewählt haben, durch den Wert der Frauen, die die selbe  Partei gewählt haben, so ergibt sich folgende Reihung:

  • Männer/Frauen:
  • AfD: 1,625
  • FDP: 1,25
  • Union 1,07
  • Grüne: 0,875
  • SPD 0,86

Wenn man so will, ist die AfD also die Partei, bei der die Wahl durch die beiden(!) Gechlechter am unterschiedlichsten ist (größter Abstand zur 1), gefolgt von der FDP. Die SPD ist bei den Wählern noch frauenlastiger, als die Grünen, aber beide sind näher an der 1 und damit ausgeglicheener bei ihren Wählern, als FDP und AfD. Fast identisch ist bei Frauen und Männern die Wählergunst für die Union.

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Grüne, Kommunisten und FDP, die Parteien der Schlauberger, Hedonisten und Menschen ohne Lebenserfahrung

Das genaue Gegenteil ist bei den Grünen und der FDP der Fall. Diese beiden Parteien konnten beiden jungen Bürgern, also denen mit erst begrenzter Lebenserfahrung punkten. Die Grünen konnten über 100.000 Wähler, die vor fünf Jahren ihr Kreuz bei SPD, CDU oder FDP gemacht hatten, auf ihre Seite ziehen und treten damit so etwas, wie das Erbe der Altparteien an.

Doch bei dieser Wahl hatte die FDP ein Problem. Im Bund war sie letztes Jahr als „AfD mit gutem Gewissen“  angetreten, hatte das AfD-Programm kopiert gehabt und sich dadurch gegenüber den Wählern profiliert gehabt. In der Regierung angekommen, gibt die FDP seither einer linken Politik, die auf Konfrontation mit Russland geht, die Mehrheit. So verwundert es nicht, daß die an der Nase herumgeführten FDP Wähler wieder zur AfD zurückgekehrt sind. Die rund 40.000 Stimmen, die die FDP an die AfD abgeben musste, sind zugleich der größte Einzelverlust für die Liberalen.

Teilt man in der folgenden Grafik den Wert der „hohen Bildung“, also den Wert derer, die in der Regel eine weiterführende Bildung in theoretischen Dingen haben, durch den Wert derer, die eine „Einfache Bildung“ haben, also den Wert derer, die in der Regel eine praxisorientierte Bildung haben, so ergibt sich folgende Reihung:

  • Grüne: 4,8
  • Linke: 2
  • FDP 2
  • AfD: 0,73
  • Union 0,73
  • SPD o,65

Damit sind die Grünen uneinholbar die Partei der Schlauberger, also der Schreibtisch-Welt, gefolgt von den Kommunisten der Linken und der FDP. Erstaunlich ist, daß die Wähler der AfD, ebenso stark wie die Wähler der Union eine gleich starke Praxisbildung haben. Am ausgeprägtesten ist der Wähleranteil derer, bei denen das Leben der Lehrmeister ist, bei der SPD.

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CDU und SPD, die Seniorenparteien

SPD und CDU sind die klassischen Altparteien. Dies spiegelt sich auch im Alter derer wieder,   die diese beiden Parteien (noch) wählen. Je älter die Bürger sind, desto eher wählen sie Union, oder SPD und umgekehrt gilt: Je jünger die Bürger sind, desto weniger wählen die Union, oder die SPD. Schon dieser Trend belegt, daß die Union und die SPD es in Zukunft immer schwerer haben werden, ihre Ergebnisse aus dem Vorjahr zu halten.  Bei dieser Wahl haben diese beiden Parteien zusammen 9% ihrer Wähler verloren.

Quelle: vgl. Bild

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AfD als Partei der Leistungsträger der Gesellschaft

Feiern können neben den Anhängern der Grünen auch die der AfD. Beide Parteien kommen aufgrund deutlicher Stimmengewinne auf ein zweistelliges Ergebnis. Die  AfD verdoppelte ihre Stimmen sogar.

Die AfD ist keine Partei der Rentner, wie die Union, oder die SPD. Sie ist auch weniger eine Partei der Jungen und der Hedonisten, sondern sie ist in de Alterssegment stark, das die Hauptlasten der Gesellschaft trägt. Die meisten Wähler der AfD sind im Alterssegment zwischen 35 und 44 Jahren anzutreffen.

Auch der bundesweite Trend spricht für die AfD:

Trotzdem – oder deswegen – steigt die AfD in der Wählergunst, liegt im Bund bei 15 Prozent laut Infratest dimap für die ARD, ein Plus von zwei Prozentpunkten im letzten Monat. In Thüringen ist die AfD laut einer Umfrage sogar stärkste Kraft.

Zudem sinkt die Anzahl der Menschen, die angeben, dass sie niemals AfD wählen würden. Vor genau einem Jahr waren das 70 Prozent, der deutlich höchste Wert unter allen Parteien. Vergangene Woche sank er auf 62 Prozent. Auch wenn die Umfrage vom etwas umstrittenen Meinungsforschungsinstitut Insa kommt, das die AfD selbst häufig beauftragt: Der Trend ist sichtbar.

Nachdem die Mitgliederzahlen zuletzt rückläufig waren, habe die Partei aktuell auch hier »einen starken Aufwärtstrend«, wie ein Sprecher mitteilt. »Allein seit Anfang September haben wir gut tausend Anträge auf Mitgliedschaft erfasst«, dazu kämen Anträge, die nicht online gestellt wurden, sondern auf Papier. Im Vergleich zum August sei dies ein Anstieg um das Zweieinhalbfache.

Räumlich betrachtet kann die AfD dort punkten, wo die Politik der Altparteien die Bürger vor Probleme stellt, wie z.B. an den Industriestandorten Salzgitter und Wolfsburg.  So verwundert es nicht, daß die  AfD am Stahl-Standort Salzgitter und am Automobil-Standort Wolfsburg fast an die 20 Prozent heran kommt.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article240646929/Landtagswahl-2022-Alle-Wahlkreise-alle-Sieger-in-Niedersachsen.html

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Eine sichtlich zerknirschte „Qualitätspresse“ muß die echten Wahlsieger interviewen

Den Vertretern der „Qualitätspresse“ steht es ins Gesicht geschrieben, welche Schwierigkeiten sie dabei haben, mit dem echten Wahlsieger, also mit Vertretern der AfD ein Interview zuführen: