Acht Monate nachdem die USA ankündigten die Nordstream-Pipelines außer Betrieb zu setzen, werden dort Sprengungen registriert

Quelle: unbekannt

WASHINGTON / STOCKHOLM / KOPENHAGEN – Die beiden ca. 70Km voneinander entfernt verlegten Nordstream-Pipelines sind undicht, nachdem Seismologen dort in zeitlichen Abständen Explosionen festgestellt haben. Damit ist Deutschland und Europa pünktlich zum Winter von dieser Zulieferung von Erdgas abgeschnitten,

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Dieser Beitrag bildet die am 27.8.2022 vorhandenen, öffentlichen Informationen zur offenkundigen Sprengung beider Nordstream-Pipelines ab. Das ist ein Tag nach den Explosionen und noch bevor beide Seiten ihre Propagandamaschine anwerfen konnten.

Tatsache ist, daß die Nordstream-Leitungen einem Konsortium mit Hauptsitz in der Schweiz gehören. Der staatliche russische Gaskonzern Gazprom besitzt 51 Prozent, aber auch der deutsche Energiekonzern EON gehört zu den Eigentümern. Das Gas darin gehört zu 100% Russland. Tatsche ist auch, daß Russland einfach den Hahn zudrehen bräuchte, um die Gaszufuhr in den Westen zu  unterbrechen und Tatsache ist, daß Russland sich mit einer Sprengung selbst ein Druckmittel gegen den Westen aus der Hand nehmen würde. Tatsache ist auch, daß die Explosion stattfand, als die Speicher in Deutschland zu 91 Prozent gefüllt waren.

Hinzu kommt, daß es für eine Reparatur einen Auftraggeber bräuchte. Der ist aber entweder mit Sanktionen belegt, oder steht wegen fehlender Einnahmen vor der Insolvenz. Hinzu kommt, daß die Firmen, die die Reparatur durchführen würden, wohl mit Sanktionen der USA belegt sind, oder noch belegt werden, wenn sie denn überhaupt eine Erlaubnis bekommen, Außerdem müßte der Auftraggeber, wie z.B. Gazprom muss in der Lage sein, die Reparaturen bezahlen zu können und zu dürfen. Demnach dürfte Gazprom hierzu wohl ausfallen.

Russland hätte Deutschland also viel stärker schaden können, wenn es die Nordstream-Leitungen im Sommer gesprengt hätte. Fakt ist außerdem, daß die Leitung durch die Ukraine und durch Polen nicht gesprengt wurde und daß diese beiden Länder für die Weiterleitung des Gases nach Deutschland bezahlt werden.

2007, drei Jahre vor Baubeginn der ersten Gaspipeline, warnten Experten des Total Defense Research Institute, FOI, vor möglichen Angriffen auf die Gaspipeline. Besonders hervorgehoben wurde die Explosionsanfälligkeit.

„Trotz der Betonhülle ist die Leitung ziemlich anfällig, und ein Taucher würde ausreichen, um einen Sprengsatz anzubringen“, heißt es in dem Bericht…

Als die Pläne zum Bau von Nord Stream Anfang der 2000er Jahre Gestalt annahmen, galt es als Zukunftsprojekt. Die Gaspipelines würden Europa auf sichere und zuverlässige Weise mit russischem Gas versorgen, sagte das höchste Entscheidungsgremium der EU.

Quelle: ARD

Insgesamt handelt es sich um drei Gaslecks in beiden Nordstream-Pipelines in der Ostsee.  Alle drei seien durch Detonationen verursacht worden, erklärte die dänische Ministerpräsidentin am Dienstagabend bei einem hastig einberufenen Pressetermin. Die Schäden an den Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2 sind nach Angaben der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kein Unfall.

Sie weist darauf hin, dass sich das Leck nicht auf schwedischem und dänischem Territorium befinde, sondern in den sogenannten Wirtschaftszonen der Länder. Die drei Gaslecks befinden sich ein Mal in der schwedischen Wirtschaftszone und zwei Mal in der dänischen

Tatsache ist: Funktionieren die Nord-Stream-Leitungen nicht, sind Gaslieferungen von Russland nach Deutschland nur noch mit der Jamal-Leitung über Polen oder das ukrainische Netz möglich. Diese aber sichern beiden Ländern entweder eigene Versorgungsleistungen oder Durchleitungsgebühren.

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Quelle: Twitter

Sieben Tatsachen, die derzeit niemand hören mag

Drehen wir die Tatsachen einmal um:

  • – der russische Außenminister kündigt die Schließung aller LNG-Termials an
  • der russische Präsident deutet die Zerstörung  der LNG-Terminals an
  • – das russische Parlament forderte am 6.7.2022 in einem Antrag versteckt die Aufgabe aller LNG-Terimals
  • – der russische Geheimdienst warnte die Bundesregierung im Sommer vor Anschlägen auf die LNG-Terminals
  • Drohnen spähen Fördertürme in Kasachstan aus
  • – Russ. Flotte ist zum Explosionszeitpunkt in der Nähe bei einem Manöver
  •  – 2 LNG-Terminals explodieren am selben Tag, der vorhergesagte LNG-Import damit unmöglich
  • – Belarus-Politiker schreibt „Thanks Russia“

Wer würde bei einer solchen Konstellation behaupten, die USA hätten die Terminals gesprengt?

Oder eine andere Argumentationskette:

  • 2 LNG-Terminals explodieren am selben Tag.
  • US-Flüssiggas-Import damit unmöglich.
  • US-Trumpf bzgl. Energie weg.
  • Russ. Flotte hat zu der Zeit & Ort (!) dort ein Manöver.
  • Belarus-Politiker schreibt „Thanks Russia“ …

Videonachtrag vom 3.10.2022

Und die Bundesregierung behandelt diese grundstürzende Attacke auf eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen unserer Volkswirtschaft als einen ganz nebensächlichen Vorfall. Sie tut so, als wäre gerade mal ein Marmeladenbrot vom Teller gerutscht und – leider mit der Marmeladenseite – auf dem Boden gelandet. Man stelle sich doch einmal vor, was passieren würde, wenn ein derartiger Sabotage-Angriff auf ein amerikanisches, ein chinesisches oder ein britisches Infrastruktur-Projekt der obersten Kategorie durchgeführt worden wäre.
Auch die Klima-Luisa meldet sich nicht. Sie hatte angekündigt gehabt, Pipelines sprengen zu wollen. Aber das interessiert nin offenbar nicht mehr.

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Die drei Lecks sind sicher kein Unfall

Der dänische Klima- und Energieminister Dan Jørgensen bestätigte Angaben von Geologen, dass es am Montag zunächst um 2.03 Uhr eine Explosion an Nord Stream 2 südöstlich von Bornholm sowie um 19.03 Uhr eine weitere an Nord Stream 1 nordöstlich von der Insel entfernt gegeben habe.

– Das war kein Erdbeben, sondern etwas, das im Wasser explodierte, sagt der Seismologe Björn Lund gegenüber DN.

Björn Lund, Dozent für Seismologie, sagt DN, dass eine der Explosionen eine Stärke von 2,3 hatte, wenn es ein Erdbeben gewesen wäre. Aber weil die Wellenbewegungen bei Erdbeben und Explosionen unterschiedlich sind, ist sich Björn Lund seiner Sache sicher.

– Bei einer Explosion wird Energie in alle Richtungen geschossen. Hier muss es also um Sprengung oder Explosion oder wie auch immer Sie es nennen wollen, gehen.

Die Gasleitungen lägen in einer Wassertiefe von 70 bis 80 Metern und bestünden aus Stahl und Beton. Die Größe der Lecks deute darauf hin, dass es sich nicht um ein Unglück etwa mit einem Schiffsanker handeln könne.

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Alle bisher vorhandenen Informationen zeigen in Richtung der USA als Verantwortliche

Es ist derzeit noch ungeklärt,  wer für diese drei Lecks verantwortlich sein könnte. Tatsache ist jedoch, daß es Indizien und Spekulationen gibt. Am Tag vor dem Ereignis zitiert die WELT den neuen Inspekteur der Marine mit einem Hinweis auf die Verletzlichkeit der auf dem Meeresgrund verlegten Infrastruktur

Kaack: Sie dürfen nicht nur auf das Wasser gucken. Auch unter Wasser hat Russland erhebliche Kapazitäten aufgebaut. Auf dem Grund der Ostsee, aber auch im Atlantik gibt es einiges an kritischer Infrastruktur wie Pipelines oder Unterseekabel für IT. Da können sie Ländern wie Estland schnell das Licht ausschalten, und es gibt Gefährdungen der globalen Kommunikationsstrukturen, auf die man besonders achten muss. Es hat einen Grund, wenn russische Unter- oder Überwassereinheiten sich über längere Zeit im Bereich dieser Kabel aufhalten.

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Deutsche Medien spekulieren in Richtung Russland

Quelle: Twitter

Es ist eine Tatsache, daß die zuständigen Behörden bisher nicht mit Vertretern Russlands über dieses Vorkommnis gesprochen haben.

Auf die Frage, ob Schweden wegen des Lecks in Kontakt mit Russland stehe, verneint Außenministerin Ann Linde und weist darauf hin, dass die Gaspipelines in Privatbesitz seien.

Diese Lücke füllen jedoch unmittelbar nach dem Anschlag und noch bevor die Regierungen Stellung bezogen haben, die „Qualitätsmedien“ aus. Es ist der SPIEGEL, der diese – bisher – rein zeitliche Koinzidenz in Richtung Russland als denkbaren Verursacher bürstet:

Der Spiegel meldet auch, daß die  Ukraine mit dem Finger auf Russland zeigt:

So stünde aus Sicht der Ukraine die dauerhafte Unterbrechung der Gaslieferungen von Russland nach Deutschland als mögliches Interesse im Raum.

Auch die mit den USA eng verstrickten britischen Medien zeigen in Richtung Russland.

Tatsache ist aber auch, daß niemand bisher erklären kann, daß Putin beide Leitungen, die zu 51% der russischen Gazprom gehören, der wiederum ein Putin-Freund vorsitzt, sprengt und sie nicht einfach zudreht und nichts mehr liefert. Letzteres jedenfalls wäre evidentermaßen viel einfacher, hätte die selbe Wirkung und würde Putin vor Sabotagevorwürfen abschirmen, möchte man meinen! In den Sozialen Medien wird derweil über derartige Spekulationen gewitzelt und und alte Fotos werden dahingehend umgedeutet, daß Putin dabei beobachtet wurde, die Pipeline selbst gesprengt zu haben (s.o.).

Aber die bisher verfügbaren Tatsachen zeigen in eine ganz andere Richtung:

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Tatsache 1: die US-Außenbeauftragte kündigte am 27.1.2022 den Stopp von Nordstream an

Die US-Außenstaatssekretärin Victoria Nuland (bekannt für ihre Aussage „Fuck the EU“ hatte bereits am 27. Januar gesagt hatte:

„Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, wird Nord Stream 2 auf die eine oder andere Weise nicht vorankommen.“

Es ist übrigens die selbe Victoria Nuland, die zuvor bereits einmal zugegeben hatte, daß die USA 5 Milliarden US-Dollar in das Personal der Ukraine investiert haben:

 

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Tatsache 2: der US-Präsident deutete am 7.2.2022 die Zerstörung  von Nordstream an

Vor der Invasion russischer Truppen in die Ukraine kündigte der US-Präsident das Ausschalten von Nordstream 2 an!

Das folgende Zitat entstand am 7.2.2022 bei dem Antrittsbesuch des deutschen Kanzlers in den USA. Die Nachrichtenagentur ABC meldet dazu, daß sich beide nur auf Druck von Reportern zu Nordstream äußerten

Nachdem beide Staats- und Regierungschefs die Erwähnung der Pipeline zu vermeiden schienen, sagte Biden, der neben der deutschen Bundeskanzlerin stand, unter wiederholten Fragen von Reportern auf einer Pressekonferenz am Nachmittag…

Mit folgendem Wortlaut kündigte Biden die Abschaltung von Nordstream an:

„Biden: „If Russia invades…then there will be no longer a Nord Stream 2.“ Reporter: „But how will you do that, it’s in germany’s control?“ Biden: „I promise you, we will be able to do that.““

Die Reaktion von Scholz darauf ist vielsagend: Er bekräftigte die Solidarität mit den USA

„Wenn Russland einmarschiert, bedeutet das, dass Panzer oder Truppen die Grenze zur Ukraine wieder überqueren, dann wird es – es wird keine Nord Stream 2 mehr geben“, sagte Biden während der Pressekonferenz mit Scholz, der aber nicht so weit die Biden gehen wollte, bestand aber darauf, dass die USA und Deutschland „absolut vereint“ bleiben.

Scholz wiederum drückte Einigkeit mit den USA aus und sagte, Deutschland bereite Sanktionen vor, falls Putin sich entscheide, einzumarschieren.

„Wie ich bereits sagte, agieren wir gemeinsam“, sagte Scholz auf der Pressekonferenz. „Wir sind absolut geeint und werden keine unterschiedlichen Schritte unternehmen. Wir werden die gleichen Schritte unternehmen, und sie werden sehr, sehr hart zu Russland sein, und sie sollten es verstehen.“

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Tatsache 3: das EU-Parlament forderte am 6.7.2022 in einem Antrag versteckt die Aufgabe beider Nordstream-Pipelines

Am Mittwoch, den 6.7.2022 erfolgte der dritte Angriff auf die Erdgasversorgung Deutschlands aus Russland, denn am Mittwoch, den 6.9. stimmte das EU-Parlament über den Bericht mit dem Titel

„Die EU und die Verteidigung des Multilateralismus“ 

ab. Darin wird durch die Antragsteller auch gefordert,

„dass die Erdgasfernleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 vollständig aufgegeben werden“.

Wir hatten diesem Umstand, daß diese Pipelines von interessierten Kreisen systematisch bekämpft werden, eigen eigenen Beitrag gewidmet.

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Tatsache 4: die CIA warnte die Bundesregierung im Sommer vor Anschlägen auf die Nordstream-Pipelines

In diesem Sommer warnte der amerikanische Geheimdienst CIA die Bundesregierung vor möglichen Anschlägen auf Gaspipelines in der Ostsee, berichtet die Der Spiegel unter Berufung auf mehrere Personen mit Kenntnis der Angelegenheit. Ein Sprecher der Regierung will sich dazu jedoch nicht äußern.

Die Vereinigten Staaten haben die Bundesregierung bereits vor Wochen vor möglichen Anschlägen auf Gaspipelines in der Ostsee gewarnt. Nach Informationen des SPIEGEL ging ein entsprechender Hinweis des US-Geheimdienstes CIA im Sommer in Berlin ein.

Mehrere mit dem Sachverhalt vertraute Personen bestätigten dies. Ein Regierungssprecher teilte mit, man nehme zu »Angelegenheiten, die etwaige nachrichtendienstliche Erkenntnisse oder Tätigkeiten der Nachrichtendienste betreffen, grundsätzlich nicht öffentlich Stellung«.

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Tatsache 5: Wenige Tage vor den Explosionen späht ein „staatlicher Akteur“ norwegische Bohrplattformen mit Drohnen aus

Quelle: https://nyheder.tv2.dk/udland/2022-09-27-norge-advarer-om-mystiske-droner-ved-olieplatforme-i-nordsoeen

Wenige Tage, bevor die Nordstream-Leitungen ausfielen hat der Erdöl- und erdgas-Lieferant Norwegen gemeldet, daß bei zahlreichen seiner Bohrplattformen Drohnen gesichtet wurden. Diese Bohrplattformen sollen Europa helfen, einen Winter ohne russisches Gas zu überstehen. Laut der norwegischen Zeitung Stavanger Aftenblad wurden zwei der Beobachtungen am 17. September gemacht. Wer diese Aktivitäten steuert, ist noch nicht bekannt gegeben, aber am Montag warnte die Petroleum Safety Authority in Norwegen, dass die Drohnen ein Risiko darstellen oder sogar für Angriffe auf die Plattformen eingesetzt werden könnten.

Betreibergesellschaften auf dem norwegischen Festlandsockel (NCS) haben kürzlich Warnungen/Benachrichtigungen über eine Reihe von Beobachtungen bezüglich nicht identifizierter Drohnen/Flugzeuge in der Nähe von Offshore-Anlagen herausgegeben.

Tatsache ist, daß  die Norweger ganz offiziell von Ausspähungen im staatlichen Auftrag ausgehen

Verteidigungsquellen Aldrimer.no hat sich zu Wort gemeldet, um darauf hinzuweisen, dass wahrscheinlich ein staatlicher Akteur dahintersteckt.

Die Norweger spekulieren in Richtung Russland

Obwohl niemand es laut sagen wird, wird befürchtet, dass Russland hinter der Aktivität steckt…

Es wird befürchtet, dass die Kartierungstätigkeit, an der die Drohnen offensichtlich beteiligt sind, dem Zweck dienen könnte, mögliche militärische Aktionen in der Nordsee vorzubereiten.

Seit mehreren Jahrzehnten haben die russischen Streitkräfte operative Pläne, um Sabotageaktionen in der Nordsee und anderen Teilen des norwegischen Festlandsockels durchführen zu können, was zuvor durch eine Reihe von Artikeln auf Aldrimer.no enthüllt wurde.

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Tatsache 6: der ehemalige polnische Außenminister bedankt sich am 27.9.2022 bei den USA für das Leck in der Nordstream-Pipeline

Der ehemalige polnische Außenminister und jetzige EU-Parlamentarier und Vorsitzende der EU-USA-Delegation Radek Sikorski bedankt sich am 27.9.2022 um 18Uhr38 in einem Tweet mit einem, knappen „Thank you, USA.“ bei den USA für das Leck in den Nordstream-Leitungen.

Sikorski ist nicht irgendwer in Polen, sondern der zwischen 2007 und 2014 amtierende Außenminister von Polen. Derzeit sitzt er als Abgeordneter der „Bürgerplattform“ im EU-Parlament. Die „Bürgerplattform“ ist Teil der von Manfred Weber (CSU) geführten EVP. Die ZEIT schrieb 2007 über ihn:

Sikorski sei „kein Transatlantiker par excellence“. Als polnischer Außenminister werde er die bedingungslose Ausrichtung auf die USA nicht unbedingt beibehalten: „Sikorski ist ein Patriot – und polnischen Patrioten liegt viel an engen Beziehungen zu den USA. Aber er kehrte auch deshalb nach Polen zurück, damit seine Söhne nicht gänzlich ‚amerikanisiert‘ würden. Es ist das Polnische, das für Sikorski zählt, auch in der Politik, in den diplomatischen Beziehungen, bei Verhandlungen oder Verträgen.“

In einem von ihm außerdem angehefteten Tweet aus dem Juli heißt es:

„Wenn Putin die Ukraine erobert, wird er als Nächstes uns angreifen. Da die Ukrainer unseren Kampf kämpfen, ist das Mindeste, was wir tun können, ihre Frauen und Kinder zu schützen.“

Außerdem  teilte Sikorski am Dienstagabend einen Tweet, der das obige Video der Pressekonferenz von Joe Biden mit Olav Scholz enthält.

Quelle: Twitter

 

Sikorski tritt offenbar gerne als Maulheld und Kriegstreiber auf, wie man einer Online-Enzyklopädie entnehmen kann

Die Veröffentlichung von Mitschnitten privat geführter Gespräche Sikorskis im Juni 2014 sorgte für internationales Aufsehen. In den abgehörten Gesprächen kritisierte er nicht nur die „wertlosen“ Beziehungen Polens zu den Vereinigten Staaten, sondern auch Premier Tusks Politik als „fehlerhaft“ und lehnte die EU-Positionen des britischen Premiers David Cameron ab: „Er hat den EU-Fiskalpakt gefickt. Er kapiert einfach gar nichts!“ Über Polen äußerte er: „Das Problem in Polen ist, dass wir einen zu flachen Stolz und eine zu geringe Selbsteinschätzung haben. … So ein Negertum.“[13]

Sikorski sorgte Mitte Oktober 2014 für einen politischen Eklat, als er gegenüber der amerikanischen Politik-Website Politico erklärte, im März 2008 habe Putin in Moskau dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk vorgeschlagen, die „künstliche“ Ukraine gemeinsam militärisch zu zerschlagen und zwischen Russland und Polen aufzuteilen. Putin habe dabei für Polen die Einverleibung der westukrainischen Stadt Lemberg, die in der Zwischenkriegszeit zu Polen gehört hatte, vorgesehen.[14] Sikorski nahm seine aufsehenerregende Aussage im Folgenden zurück. Zuerst erklärte er sie für nicht autorisiert und „überinterpretiert“; anschließend räumte er ein, dass es das Treffen zwischen Putin und Tusk nicht gegeben habe, sein Gedächtnis habe „versagt“.[15]

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Nachtrag Tatsache 7: Die USS Kearsarge läuft am 15.9. aus dem Hafen in Danzig aus und ist am 28.9. am Fehmarnbelt

Im April 2022 lief mit der USS Keressage eines der größten Landungssschiffe der US-Navy im norwegischen Tromsö ein, um dort an Manövern teilzunehmen. Eine Woche davor traf sie sich mit dem Atom-U-Boot USS Albany. Seit Juni 2022 begand sich ein US-Flottenverband in der Ostsee. Am 4.6. besuchte er Stockholm. Dort sprach die schwedische Premierministerin Magdalena Andersson mit dem US-General Mark Milley, dem Vorsitzenden der Generalstabschefs, Erik Ramanathan, dem US-Botschafter in Schweden, auf dem Deck des amphibischen Sturmschiffs USS Kearsarge.

Militärschiffe aus 14 NATO-Staaten trafen am Samstag in der nordischen Hauptstadt ein, um gemeinsam mit Finnland und Schweden an einer Trainingsübung teilzunehmen. Die Übung mit dem Namen Baltops zielt darauf ab, die Fähigkeit der Marinen, Luftstreitkräfte und Truppen dieser Länder zur Zusammenarbeit zu testen…

Die USS Kearsarge, ein amerikanisches Kriegsschiff, war unter den Schiffen, die am Wochenende in Stockholm ankamen. Zu dem 253 Meter langen Schiff gesellten sich 44 weitere Schiffe, 76 Flugzeuge und etwa 7.000 Militärangehörige…

Die NATO sagte in einer Erklärung: „Vierzehn NATO-Verbündete, zwei NATO-Partnernationen, über 45 Schiffe, mehr als 75 Flugzeuge und etwa 7.000 Mitarbeiter werden vom 5. bis 17. Juni an der 51. Wiederholung der wichtigsten maritimen Übung teilnehmen.“

Auf einer Pressekonferenz an Bord der USS Kearsarge am Samstag sagte General Mark Milley, der ranghöchste Befehlshaber des US-Militärs, dass die Militärübung teilweise dazu dienen sollte, diese Befürchtungen zu zerstreuen.

Er sagte: „Wir setzen uns für eine auf Regeln basierende internationale Ordnung ein … und für die Idee, dass starke, mächtige Länder nicht einfach willkürlich kleinere, schwächere Länder angreifen können, wie wir es in der Ukraine gesehen haben.“

Schwedens Verteidigungsminister Peter Hultqvist sagte vor zwei Wochen gegenüber Reportern in Washington, das Pentagon habe mehrere vorläufige Sicherheitsmaßnahmen zugesagt, darunter Kriegsschiffe der US-Marine in der Ostsee, gemeinsam trainierende Streitkräfte und Bomber der Luftwaffe, die im skandinavischen Luftraum fliegen.

Die schwedische Premierministerin Magdalena Andersson sagte, insbesondere die Ankunft des amerikanischen Kriegsschiffs zeige, dass US-Präsident Joe Biden die Verpflichtungen einhalte, die er ihr und dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö gegenüber eingegangen sei, als die beiden nordischen Führer im vergangenen Monat Washington besuchten.

Sie sagte: „Dies zeigt, dass den Sicherheitszusicherungen von Präsident Biden Taten folgen.“

Dann fuhr er  weiter in die Ostsee. Laut Angaben des US-Militärs sein der Verband zu Zwecken der Luftabwahr dort gewesen. Am 8. August velrieß er Helsinki, um an einer 10tägigen Übung mit den Finnen teiolzunehmen. Am 24.8. Littauen. Anfang September besuchte er noch einmal Stockholm, wo sich General Milley mit Schwedens Premierministerin Anderson traf. Ziel des Besuchs sei die Unterstützung Schwedens bei der Aufnahme in die NATO. Am 14.9.2022 verieß er dann Danzig. Seither war der Verband offenbar von Danzig aus in Richtung Westen unterwegs

Am Donnerstagmorgen passierte ein Flottenverband der US-Navy Fehmarn. Das amphibische Angriffsschiff „USS Kearsarge“, begleitet von den Landungsschiffen „USS Arlington“ und „USS Gunston Hall“, war Mittwochvormittag auf dem Weg Richtung Westen. Zuvor waren die Schiffe Teil von US-Einheiten, die an NATO-Manövern teilgenommen haben

Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen kommentierte diesen Umstand wie folgt:

Schön, dass die US-Navy gerade da war, dann weiß sie vielleicht, welcher Schurke die Pipelines gesprengt hatte und damit für den Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur verantwortlich ist …

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Nachtrag: Vorwurf;

Quelle: https://twitter.com/KimDotcom/status/1586737543974121472?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1586739478592253952%7Ctwgr%5Ee82ac3b58a6c7bdb739c03b5c8b397fbd80b85ce%7Ctwcon%5Es2_&ref_url=https%3A%2F%2Ftkp.at%2F2022%2F10%2F31%2Fkim-dotcom-so-erfuhren-die-russen-von-briten-als-taeter-der-nord-stream-sprengung%2F

Russland macht Großbritannien für die Sprengung der Nordseepipeline verantwortlich

„Der „Terrorakt“ sei von britischen „Spezialisten“ ausgeführt worden, die in Otschakiw in der ukrainischen Region Mykolajiw stationiert seien, verlautete aus dem russischen Verteidigungsministerium. Diese britischen Einheiten seien auch für die Ausbildung ukrainischer Spezialkräfte für Marine-Operationen verantwortlich.“

Angeblich soll die Premieriministerin ein Privattelefon genutzt haben, um die Nachricht „Its done“ an Blinken in die USA zu übermitteln (vgl. rechts). Großbritannien dementiert, ohne Belege, wie z.B. die Befehle der bezeichneten Marine-Einheit vorzulegen

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Ursula die Ahnungslose

Derweil spielt Ursula vonder Leyen die Ahnungslose und kündigt schonmal Sanktionen an. Gegen wen weiß sie aber noch nicht. In einem Tweet verbreitete sie:

Es ist von größter Bedeutung, die Vorfälle jetzt zu untersuchen, um vollständige Klarheit über die Ereignisse und den Grund zu erhalten.

Jede absichtliche Unterbrechung der aktiven europäischen Energieinfrastruktur ist inakzeptabel und wird zu der stärksten Reaktion führen

Wir haben ihr über Twitter den Tipp gegeben, mal Joe anzurufen und ihn zu fragen:

Quelle: Twitter