CEUTA – Spanische Sicherheitskräfte berichten: Seit 30. Juli gelangen ca. 33 Grenzbrecher pro Arbeitstag unidentifiziert aus Ceuta auf das EU-Festland, während zeitglich die auf das EU-Recht vergatterten spanischen Behörden lediglich 18 Grenzbrecher legal nach Marokko abschieben.
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Der Innenminister Spaniens versprach: niemand wird unkontrolliert aufs spanische Festland gelangen. 2 Wochen später wird bekannt, dass bereits ca. 500 Grenzbrecher das spanische Festland erreicht haben!
Offiziell sieht der spanische Innenminister sieht keine Möglichkeit, dass die Grenzbrecher aufs spanische Festland gelangen:
Nach dem Durchbruch der wohl bis zu 100.000 Afrikaner durch die EU-Außengrenze erklärte der spanische Innenminister, Fernando Grande-Marlaska in mehreren Stellungnahmen, dass der Schengen-Raum durch den Grenzdurchbruch
worden sei, da
bekräftigte der Minister. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Personen, die irregulär von der autonomen Stadt auf das spanische Festland einreisen. Nun wurde aus Sicherheitskreisen durchgestochen, dass das unzutreffend ist und tatsächlich ca. 25 unidentifizierte Personen aus Ceuta auf die iberische Halbinsel übersetzen:
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Tatsache ist, pro Woche erreichen knappe 25 unidentifizierte Personen aus Ceuta das spanische Festland
In der spanischen Presse wurde aus Sicherheitskreisen veröffentlicht, dass seit dem 30. Juli ca. 500 Personen von Ceuta aus auf das spanische Festland übergesetzt sind, ohne sich identifizieren zu lassen:
Das Ziel: auf den Kontinent übersetzen
Die Motivlage einiger unter den in Ceuta illegal Eingereisten und nicht nach Marokko zurückgekehrten ist klar und eindeutig. Einige geben ganz offen zu, nach ihrer illegalen einreise nun illegal und damit ohne Identifikation nach Spanien, also auf den Kontinent übersetzen zu wollen:
Einige geben an, dann weiterreisen zu wollen:
Unter denen, die nun in die EU zurück wollen, sind auch solche, aus Deutschland abgeschoben wurden. Ein Grenzbrecher
andere Gegenüber dem Reporter der Welt gibt er an,
aufbauen zu wollen. Einige Tage zuvor hate er gegenüber dem Nachrichtenportal nius noch eingestanden, nach Deutschland zurück zu wollen (Min. 33:00 ff).
Aus Drogenhändlern werden nun Menschenhändler
Einer der ehemals ranghöchsten Grenzschützer in Ceuta weist die Vorstellung zurück, dass das Schleppertum durch eine organisierte Mafia stattfände. Stattdessen würden die kleinen Gaunerbanden, die sonst Drogen aus Afrika in die EU schmuggeln nun ihre Boote nicht mehr mit Drogen, sondern mit Grenzbechern füllen:
Die Lokalpresse bestätigt:
Die Preise für eine Überfahrt von Ceuta auf das Festland liegen nach dem Grenzdurchbruch bei bis zu 7000€ pro Person. Ob diese Preise dann von den Grenzbrechern dann z.B. durch den Verkauf von Drogen abgearbeitet werden müssen oder ob Leute die oftmals keinen Pass bei sich haben, diese Preise auf anderen Wegen bezahlen, mag der Leser sich selbst überlegen.
Tägliche Überfahrten
Bereits am Tag nach dem Durchbruch ist der Lokalpresse zu entnehmen:
Die Lokalpresse berichtet dann anlässlich einer Festnahme seit dem 2. August über Angebote von Ceuta auf die iberische Halbinsel überzusetzen:
„Zwei Personen wurden bereits festgenommen und vor Gericht gestellt, weil sie Marokkaner auf die Halbinsel transportiert hatten, aber es gibt immer wieder neue Versuche.“ Am selben Tag zeigt ein erstes „Video [ […] ] eine Landung in Getares. Quellen dieses Mediums zufolge startete das Schlauchboot in Ceuta. Es gibt viele weitere Fälle dieser Art: Jetskis, kleine Boote, Sportboote […] Der Fluchtweg besteht darin, mit allen notwendigen Mitteln auf die Halbinsel zu reisen und dabei die von den Netzwerken angebotenen geheimen Dienste in Anspruch zu nehmen“ und „Seit dem Masseneinbruch durch den Tarajal-Wellenbrecher wurden mehrere Bootskapitäne, Jetski-Fahrer und Autofahrer festgenommen“ (auch https://elfarodeceuta.es/huidas-ceuta-peninsula-tras-avalancha/ und https://elfarodeceuta.es/mafias-hacen-agosto-avalanchas-ofreciendo-fugas-inmigrantes/).
Sogar Gleitschirme werden eingesetzt. Am 2. August wurde gemeldet:
Am 2. August kamen auch die ersten Meldungen von gestellten Schleppern. In seinem Boost wurden elf Marokkaner festgestellt:
An dieser Stelle stellt sich die Frage, aus welchen Gründen Marokkaner nicht in ihr Land zurückgekehrt sind und ohne identifiziert werden zu wollen, für viel Geld aufs spanische Festland gebracht werden wollen?! Einer der Gründe könnte der Grund sein, der einem Mann am 4. August zum Verhängnis wurde. Da ging der Polizei beim Versuch, eine Fähre nach Algeciras zu besteigen ein Mann ins Netz. Bei den Kontrollen stellte die Polizei fest, dass gegen ihn ein gültiger europäischer Haftbefehl vorlag;
Pro Tag gelangen knappe 25 unidentifizierte Grenzbrecher illegal auf das spanische Festland
Am 19. August meldet die Lokalpresse:
Wenige Tage später wird ergänzt, dass es bereits 500 geschafft hätten:
Ca. 500 Grenzbrecher in drei Wochen bedeutet, dass es pro Wochentag etwa 25 Grenzbrecher schaffen aus Ceuta hinaus und auf das spanische Festland zu gelangen, ohne dass jemand weiß, wer sie sind. Rechnet man diese Zahl auf Werktage, also Montage bis Freitage hoch, entspräche dies ca. 33 Migranten pro Werktag. Diese errechnete Zahl ist dcswegen interessant, weil inzwischen die Lokalpresse in Ceuta die Arbeitsgeschwindigkeit der spanischen Behörden zur legalen Rückführung nach Marokko ermittelt hat:
Pro Arbeitstag gelangen 18 identifizierte Grenzbrecher auf legalem Weg nach Marokko
Auf der anderen Seite hat die Lokalpresse in Ceuta inzwischen ermittelt, dass pro regulärer Arbeitswoche lediglich 18 Anträge auf legale Rückführung nach Marokko bearbeitet werden.
Setzt man nun diese beiden Zahlen ins Verhältnis zueinander, dann arbeiten die Schleuser um ca. 83% effizienter, bzw. schneller, als die Spanier die ihnen von der EU vorgegebene Bürokratie bearbeiten.



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