Die Staatsregierung und der „Great Reset“: ein schwieriges Verhältnis

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=VHRkkeecg7c

GENF/MÜNCHEN – Gemäß Gesellschaftsvertrag ist die Staatsregierung mit dem Bayerischen Volk verbunden, doch die Anzeichen mehren sich, daß die Staatsregierung stattdessen mit dem Gründer des Word Economic Forum, Klaus Schwab ein zusätzlich und öffentlich nicht zugegebenes Techtelmechtel pflegt. Eine zunehmende Anzahl von Bürgern erkennt darin den größten Verrat einer bayerischen Regierung an den Bayern seit Tassilo III!

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Die Staatsregierung und der Great Reset, ein schwieriges Verhältnis

Die AfD hat die Staatsregierung bereits mehrfach per Parlamentarischer Anfrage dazu aufgefordert im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu merkwürdigen Tatsachen Stellung zu nehmen, wie z.B. zu dem „Canadian Report“ hier und hier, sowie zum „Great Reset„. Staatsregierung verweigert hierzu jedoch jegliche Auskunft:

Die Staatsregierung befasst sich nicht mit verschwörungstheoretischen Veröffentlichungen und Vorhersagen des Erzbischofs Carlo Maria Viganò... Es ist nicht erkennbar, wie durch eine Vorhersage des Erzbischofs Carlo Maria Viganò vom 30.09.2020 eine Zuständigkeit der Staatsregierung begründet sein könnte. Die sogenannte Vorhersage war der Staatsregierung vor Erhalt der Schriftlichen Anfrage nicht bekannt. Dementsprechend kann keine weiter gehende inhaltliche Beantwortung der Anfrage erfolgen.

So weit sie sich dann doch einlässt, zieht sie sich auf das Argument zurück, daß die Bekämpfung einer Pandemie etwas ganz Normales sei:

„Die Verlaufsszenarien von Pandemien sind – wie nicht zuletzt der Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 vom 03.01.2013, BT-Drs. 17/12051, zeigt – wissenschaftlich erforscht, sodass es keineswegs naheliegend ist, aus vermeintlichen partiellen Übereinstimmungen mit allgemeinen Darstellungen in einer Internetveröffentlichung einen Rückbezug auf einen angeblichen „Plan“ zu einem „Great Reset“ herzustellen.“

Und sie bekämpft den Boten, statt sich mit der Botschaft auseinanderzusetzen. Doch in einer einzigen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage gewährt die Staatsregierung dann doch einen Minimaleinblick. Zuerst leugnet sie sich mit dem Konzept des „Great Reset“: auseinandergesetzt zu haben:

Die Staatsregierung hat bislang keine Veranlassung gesehen, sich mit der genannten Publikation oder dem darin enthaltenen Konzept inhaltlich näher auseinanderzusetzen 

Dann gibt sie zu, sich mit den fünf praktischen Prioritäten des „Great Reset“, sie Kalus Schwab sie beschreibt, auseinandergesetzt zu haben:

Entsprechend dem Anlass bildeten aktuelle Themen der internationalen Umwelt- und Wirtschaftspolitik (Klimawandel, Hightech Agenda), der Tätigkeit des WEF (Industrie 4.0, Rahmenprogramm der Jahrestagungen) sowie der internationalen Beziehungspflege Bayerns den Schwerpunkt der Vorbereitungen und der Gespräche. 

Und noch eine Tatsache kann die Staatregierung nicht leugnen: Ministerpräsident Söder war am 22.1.2020, also bei während sich die Pandemie am Horizont abzeichnete, persönlich nach Davos gefahren, um sich dort mit Klaus Schwab zu unterhalten:

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2020 handelt es sich nicht um eine Veranstaltung der Staatsregierung… Für die Staatsregierung hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 22. Januar 2020 teilgenommen.

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Klaus Schwab erklärt den „Great Reset“ persönlich

Doch vielleicht wußte die Staatsregierung nicht, daß Klaus Schwab es sich nicht nehmen ließ, den „Great Reset“ in seinem schauderhaften Englisch wie persönlich vorzustellen (Man findet die Beiträge im untigen Video bei der Minuten-Angabe):

In seinem Schlusswort (1h) ordnet Schwab den Ansatz ein und behauptet dessen Alternativlosigkeit:

Wir sind an einem Wendepunkt der Menschheit

Wir wissen, daß die Welt nach dem Auslaufen der Covid-Phase anders aussehen wird und wir uns in eine neue Situation begeben werden, für die wir drei Optionen haben

alle negativen Aspekte, die wir während der Covid-Phase erlebt haben weiter ansteigen wird und in diesem Fall mache ich mir Sorgen um das Leben meiner Enkelkinder

Die zweite Situation ist, aß wir in die alte Welt zurückkehren, wie wir sie gewohnt sind. Das ist, eine Fiktion. Das wird nicht geschehen. Der Schnitt, den wir erlebt haben ist viel zu stark,um keine Spuren zu hinterlassen.

Die dritte Möglichkeit, neue Konzepte auf Basis des Gelernten, des Beobachteten zu schaffen, um eine widerstandsfähigere, inkludiertere und widerstandsfähigere Welt aufzubauen

Manche sagen, daß das zu idealistisch sei, aber wir können es versuchen. Sonst muß die nächste Generation, oder sogar wir den Preis für unser Versagen bezahlen… Es wird eine lange Reise und das WEF wird ein zentraler Bestandteil sein

Im Detail führt Schwab aus:

Covid wird einen verändernden Effekt haben (Min. 5:01) … der Effekt wird einem Weltkrieg sehr ähnlich sein (Min. 5:21),  Schulden, Arbeitslosigkeit,…

Der Reset findet in den drei „r“-Phasen  statt:

  • „restrain“, also zurückhalten: was bedeutet, die Viren zu bekämpfen (Min. 7:30)
  • „recover“, also genesen: „togo back to a kind of normal“ and
  • „reset“: schließlich der Reset, der definiert werden muss, um die Strategien zu entwerfen, die uns in der Nach-Coronaphase führen sollten (Min. 7:50)

Hierbei ist die Frage, Was ist das Ziel, was für eine Welt wollen wir aufbauen?

Die Arbeit, die wir mit dem großen Reset erstellen wollen, muss sein

  • viel widerstandsfähiger. muss es sein
    inklusiver … und endlich
  • nachhaltiger, weil wir wissen, dass die Netzkrise bereits um die Ecke wartet, nämlich die Klimakrise (Min. 9:13).
  • Das Weltwirtschaftsforum warnt übrigens seit Jahren vor möglichen Pandemien

und tatsächlich sind drei der großen Organisationen jetzt im Kampf gegen das Virus dabei

  • der „Global Fund“
  • auch CEPI

all diese Organisationen wurden in Davos gegründet (Min. 9:54)

Wir wissen also, dass uns die nächste Krise bevorsteht, und müssen uns besser vorbereiten. Was bedeutet das in der Praxis?

Fünf Dinge, fünf Prioritäten (Min. 10:00)!

  1. (Sozialvertrag) Wir müssen unseren Gesellschaftsvertrag neu definieren, um mehr Inklusion zu integrieren…
  2. (Grüne Wirtschaft) Zweitens die Dekarbonisierung der Wirtschaft, um uns vor dem „lasst es uns das Umwelt-Virus“ zu schützen
  3. Das ist der Hauptteil des Buches: Die vierte industrielle Revolution, all diese Technologien werden jetzt sehr vorangetrieben, denn alles wird digitalisiert, was digitalisiert werden kann …. schließlich:
  4. welche Rolle nimmt die Wirtschaft dieser Post-Covid-Ära ein? Ich denke, wir bewegen uns vom kurzfristigen zum langfristigen Kapitalismus, also vom Shareholder-Kapitalismus zum Stakeholder-Kapitalismus …
  5. und ich sollte schließlich die Notwendigkeit einer viel stärkeren globalen Zusammenarbeit hinzufügen … um einen Reset in unserem ökonomischen, sozialen, ökologischen Denken zu schaffen (Min. 13:57)

Na, das ist doch ziemlich genau das, was eine zunehmende Anzahl an Bürgern dieses Landes befürchten!

 

Antwort auf Frage 1 der Wiener Zeitung (Min. 30):

Wenn wir uns die enormen Herausforderungen ansehen, diese Great Reset zu erzeugen, glaube ich, daß alle Steakholerder globalen Gesellschaft herausgefordert sind. Was wir bisher gesehen haben war in den letzten zwei Jahrzehnten eine Dominanz der Privatfirmen. Das gleichtsich jetzt an, weil wir eine Rückkehr der Regierungen haben … wir werden nur erfolgreich sein, wenn die Plattformkomplett offen ist… keiner kann es  alleine schaffen… es ist immer eine Kooperation  zwischen Firmen und Regierungen und ich würde noch hinzufügen mit der Zivilgesellschaft. 

Antwort auf Frage 2 der Wiener Zeitung (Min. 32):

Ich glaube daß wir in einer Zerreißprobe sind, in der wir klarmachen müssen, daß wir  einen  allumfassenden Ansatz haben,  weil  wir sonst mit der Atmosphäre von sozialen Unruhen konfrontiert sind und möglicherwiese mit Aufständen auf der Straße

Antwort auf Frage 3  (Min. 38):

Nach einer langen Zeit wirtschaftlichen Wachstums treten wir nun in eine Zeit desreduzierten Wachstums ein… und dann gibt es noch die vierte industrielle Revolution, die einen enormen Einfluss auf Geschäftsmodelle, Gesellschaft und Wirtschaft hat. Viele dieser Dinge, wie z.B. Gesichtserkennung, das Tracking von Personen …   und auch die Forschung in Impfstoffe, die auf der Basis von „synthetic biology“ komplett neue Methoden entwickelt hat. Es bedarf aber auch ethische Rahmenbedingungen, diese Technologien zu nutzen… DAs macht das World Economic Forum… Wir waren ja auch in der Frage der Impfungen sehr stark eingebunden

Frage 4 durch den Moderator: Die positiven Strukturveränderungen aus der Krise (Min. 45)

Fürmich ist es die Ablösung des Denkens in kurzen Zeiträumen zu einem Denken in langen Zeiträumen und vom Shareholder-Kapitalismus zum Stakeholder-Kapitalismus und von der materiellen Betrachtung des Lebens hin zu einem generalisierteren Konzept des Wohlergehens. Betrachtet in einem ESG-Kontext, (also Environmental, Social, good Government)-Kriterien ist es eine der großen Projekte, die wir innerhalb der „Great-Reset“-Initiative haben, ist, daß wir mit einem einheitlicheren Bewertungsansatz kommen, um Unternehmen nicht nur auf der Basis kurzfristiger Gewinne zu bewerten, sondern wie sie sich, gemessen an den ESG-Kriterien entwickeln. Ein dritter Aspekt ist, alle internationalen Stakeholder in die Diskussion mit einzubeziehen.

Frage 5 Bildung:  (Min. 49)

Die zwei Säulen der Zukunft sind, die notwendige digitale Infrastruktur zu bilden und die Dekarbonisierung der Wirtschaft, also die grüne Wirtschaft und die digitale Wirtschaft.

Lehre 4.0 bedeutet nicht nur den Inhalt der Bildung zu verändern, sodaß sie besser zu der Wirtschaft des 21ten Jahrhunderts passt und zweitens die Transportmethoden zu verändern hin zu einer Hybridisierung von Digital und dem Lehrer vor Ort (Min. 50)