Kutteln statt Schnitzel? Von der Bundesregierung bereits in Vorbereitung: Verteuerung von Fleisch durch eine Reduktion der Viehbestände

Quelle: Von Lucarelli - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1582087

BERLIN – Kutteln statt Schnitzel: die Bundesregierung plant „weniger Tiere besser zu halten“, also den Tierbestand in Deutschland abzubauen, ist aber zu feige um zu sagen um wie viel!

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Heimlich still und leise werden gegenwärtig Entscheidungen über den Viehbestand in einigen Ländern der EU getroffen, ohne dass es die Bürger mitbekommen, denn die „Qualitätsmedien“ schweigen hierüber.

Ein Blick zurück ruft in Erinnerung, dass in den Niederlanden der WEF-Groupie und Young Global Leader des demokratisch nicht legitimierten Klaus Schwab, Rutte ein Gesetz verabschiedete, in dem stand, daß Bauern, die ihre Viehbestände nicht umbringen, wenn diese gewisse Nitrat-Schwellwerte in den Böden nicht erfüllen, ihr Land an den Staat verkaufen müssen.  Die Folge dieser Politik war ein Volkssaufstand und daß bei den darauf folgenden Wahlen die Parteien der hierfür verantwortlichen Regierungskoalition  50% ihrer Wähler verloren!

Das Scheitern im Pilotland Niederlande könnte also ein Grund gewesen sein, dass die Kreise, die den Bauern das Vieh wegnehmen wollen und die damit der Bevölkerung die damit verbundene Nahrungsgrundlage entziehen wollen, einen Plan-B in Kraft gesetzt haben?

Tatsache ist jedenfalls, daß die darauf folgende Weltumweltkonferenz COP28 (30. November bis 13. Dezember 2023) das Signal einer

Beschleunigung der Transformation der Lebensmittelsysteme“ (z.B. 1h00:00)

aussendete!

Aus welchen Gründen auch immer warfen sich auf dieser COP28 dann Bill Gates und sein Weggefährte der WHO-Chef betreffend einer Beschleunigung der Transformation der Lebensmittelsysteme wieder einmal die Bälle zu:

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Demokratisch nicht legitimierte Personen fordern den Umbau der Nahrungsmittelsysteme

Tatsache ist, daß der WHO-Chef am 17.12.2023 ein Video veröffentlichte, in dem er forderte, daß die Lebensmittelsysteme umgebaut werden müssten, da diese eine Gefahr für den Planeten darstellen würden:

„Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärt in seiner Videobotschaft für die offizielle COP28-Veranstaltung, die am 11. Dezember 2023 vom Nordischen Ministerrat, Finnland und der WHO organisiert wurde, dass Lebensmittelsysteme zu über 30 % der Treibhausgasemissionen beitragen. und machen fast ein Drittel der weltweiten Krankheitslast aus. Daher sei eine Umgestaltung der Ernährungssysteme durch den Übergang zu einer gesünderen, abwechslungsreicheren und stärker pflanzlichen Ernährung unerlässlich, sagte er.

Die COP28 hat entscheidend dazu beigetragen, Lebensmittelsysteme bekannter zu machen und Klima- und Ernährungsmaßnahmen miteinander zu verknüpfen. Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben, und wir müssen sicherstellen, dass jeder Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung hat.“

Wörtlich sagte der Generaldirektor

„Unsere Lebensmittelsysteme schaden der Gesundheit der Menschen und des Planeten. Lebensmittelsysteme tragen zu über 30 % der Treibhausgasemissionen bei und sind für fast ein Drittel der globalen Krankheitslast verantwortlich… Eine Umgestaltung der Ernährungssysteme durch den Übergang zu einer gesünderen, abwechslungsreicheren und stärker pflanzlichen Ernährung ist daher unerlässlich.“ a.a.O.

Und es dürfte kein Zufall sein, daß sein Kumpel, der Bill aus Amerika das selbe will. Der einzige Unterscheid ist, daß der Bill wieder einmal ankündigt jetzt schon die Lösungen für diese Probleme zu haben, die da erst noch auf uns zukommen:

Wir gehen mal davon aus, daß diese Lösungen, die der Bill da im Kopf hat, von Firmen stammen, in die er investiert hat:

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Die Bundesregierung wirft sich in den Staub

Erwartungsgemäß ist die Bundesregierung wieder einmal ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, den demokratisch nicht legitimierten Figuren an der Spitze von irgendwelchen supranationalen Organisationen oder wenn es darum geht, den demokratisch nicht legitimierten Milliardären jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, um diesen dann möglichst schnell erfüllen zu können. Man darf nicht außer Acht lassen, daß diese Leute mit großem Einfluß lukrative Stellen zu vergeben haben, wenn ein Politiker einmal eine suchen sollte!

We dem auch sei, auf jeden Fall ist der Cem von den Grünen schon dabei für die Agenda 2030 eine Bio-Strategie-2030 zu entwerfen. Da steht dann drinnen, daß wir eine Bio-Zwangsernährung von 30% zu bezahlen haben. Ob die Ackerflächen dafür ausreichen – immerhin ist der Ertrag bei Bio erheblich geringer, als bei konventioneller Landwirtschaft –  das verrät und der Cem nicht!

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Der Cem kann aber noch mehr, denn vergleichbar zur WHO und vergleichbar zu Bill Gates äußerte sich am 17.1.2024 auch der Bundeslandwirtschaftsminister:

  • Gutes Essen heißt „… gut für die Gesundheit … gut für den Planeten“ (Min. 3:30)
  • Schwerpunkt der Ernährungsstrategie liegt bei den Kantinen „… Gemeinschaftsverpflegung zu verbessern… indem wir auf mehr Obst, mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte setzen und dafür sorgen, dass mehr ökologisch und nachhaltig produziert Lebensmittel verwendet werden…“
  • Wir wollen die Qualitätsstandards der deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Verpflegung zunächst in der Schule, dann in Kitas verbindlich machen…“ (Min. 6:00)
  • „… unterstützt aus der Mitte der Gesellschaft… der Bürgerrat Ernährung fordert das“ (Min. 6:30)

Als Maßstab diene die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Offen blieb hierbei jedoch, welche Empfehlung der Minister damit meinte, dann da gibt es eine aktuelle Empfehlung und einen Änderungsvorschlag:

„In Zukunft sollen Erwachsene nur noch 10 Gramm Fleisch am Tag essen. So sieht es jedenfalls die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie plant nämlich eine Änderung ihrer Ernährungsempfehlungen.“ 

In der Ernährungsstrategie sind 90 kurz- mittel-. und langfristige Maßnahmen der Bundesregierung mit eine, Zielhorizont bis 2050 enthalten (Min. 6:40)

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Der Tierbestand muß reduziert werden

Offenbar sind sich diese Leute bereits einig darüber, daß der Tierbestand auch in Deutschland reduziert werden muß. Warum und um wie viel wird noch nicht verraten

„Vom Frühstücksei am Morgen bis zum Wurst- oder Käsebrot am Abend: Die deutsche Landwirtschaft hat mit Tieren und tierischer Erzeugung eine hohe Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig steigt das gesellschaftliche und politische Interesse an Tierhaltung und Tierwohl.
Der Tierbestand an Nutztieren in Deutschland geht seit Jahren zurück. Beispielsweise sank die Zahl der Schweine von 2010 bis 2020 um rund 5 %. Da gleichzeitig die Anzahl der Betriebe mit Schweinehaltung um 47 % abnahm erhöhte sich der durchschnittliche Schweinebestand je Betrieb deutlich. Die Frage, ob Nutztiere in konventioneller Tierhaltung leben oder in ökologischer Wirtschaftsweise gehalten werden, unterscheidet sich stark nach den Tierarten: Bei Ziegen wurden 2020 über 33 Prozent ökologisch gehalten, bei Schafen über 13 Prozent und bei Schweinen nur knapp 1 Prozent.
Die tierischen Erzeugnisse umfassen die Produktion von Fleisch (insbesondere von Schweinen, Rindern und Geflügel), Milch, Fisch, Eier und Honig.
Ein Blick auf die Schlachtzahlen Deutschlands zeigt, dass von 2010 bis 2020 die Menge an erzeugtem Geflügelfleisch deutlich gestiegen ist. Die Fleischproduktion im Bereich Schweine- und Rindfleisch ist in etwa auf dem gleichen Niveau geblieben. Die Bedeutung von Schaffleisch ist leicht gestiegen, macht aber 2020 nur einen sehr geringen Teil (0,3 %) an der gesamten Fleischproduktion aus. Ungebrochen hoch ist der Anteil von Schweinefleisch an der Schlachtmenge mit rund 65 Prozent, gefolgt von Geflügelfleisch (21%) und Rindfleisch mit rund 14 Prozent.“ 

Diesem Bestand will man nun offenbar an den Kragen, es der Bevölkerung aber noch nicht sagen:

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Kantinen und Kinder als Opfer

Als erste Opfer hat der Minister Kantinen, darunter auch Schulessen ausgemacht:

Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, wie Kitas, Schulen, Betriebe, Kliniken sowie Senioreneinrichtungen können eine Schlüsselrolle dabei spielen, Menschen in Deutschland eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu ermöglichen. Oft ist jedoch das Gegenteil der Fall: Der Anteil an Gemüse, Salat und Rohkost in der Gemeinschaftsverpflegung in Kita und Schule ist zu gering, während der Anteil an Fleisch zu hoch ist. Vollkornprodukte und Fisch sind ebenso unterrepräsentiert41 wie ökologische Produkte.42″

Zugleich sollen Verkäufer von Fleisch mit mehr Bürokratie gemobbt und gequält werden

Unabhängig davon hat das BMEL einen nationalen Verordnungsvorschlag erarbeitet, mit dem die bestehende Herkunftskennzeichnung für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch von Schwein, Schaf, Ziege und Geflügel auf lose abgegebene Ware ausgedehnt wird. Weitere nationale Regelungen wird das BMEL auf den Weg bringen, wenn entsprechende EU-Initiativen ausbleiben.“ 

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Die sozialen Folgen?

Die sozialen Folgen sind ganz offensichtlich:

Wird Fleisch künstlich verknappt, dann wird Fleisch teurer werden. Wen Fleisch teurer wird dann werden es sich Bezieher von geringen Einkommen immer weniger leisten können Fleisch zu kaufen.

Eine Möglichkeit wäre, daß sie auf minderwertiges Muskelfleisch ausweichen, wie z.B. Hundefutter oder Katzenfutter.

Eine andere Möglichkeit wäre, daß sie auf andere Ersatzprodukte ausweichen, wie z.B. Innereien, wodurch dann die Kutteln wieder in Mode kommen könnten.

Eine dritte Möglichkeit wäre, daß Bill Gates richtig investiert hat  und die Leute die Produkte aus seinen „Beyond Meat„-Fabriken oder eben Würmer und Maden als Ersatz!

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Befragung der Staatsregierung?

Franz Bergmüller hat der Staatsregierung in diesem Zusammenhang die folgenden Fragen auf den Schreibtisch gelegt:

 

  1. Rechtlich verbindliche Vorgaben?

1.1. Wurden auf der Weltklimakonferenz Beschlüsse gefasst / Vorgaben getätigt, die die EU und/oder die Bundesregierung und damit letztendlich die bayerische Staatsregierung rechtlich unmittelbar verpflichten, in Bayern das „food system“ / Lebensmittelsystem umzustellen (bitte in diesem Fall die komplette Rechtsgrundlage offenlegen)?

1.2. Wurden durch die WHO Beschlüsse gefasst / Vorgaben getätigt, die die EU und/oder die Bundesregierung und damit letztendlich die bayerische Staatsregierung rechtlich unmittelbar verpflichten, in Bayern das „food system“ / Lebensmittelsystem umzustellen (bitte in diesem Fall die komplette Rechtsgrundlage offenlegen)?

1.3. Welche Rechtsgrundlagen erarbeitet die Staatsregierung ger4ade oder erarbeitet die Bundesregierung – nach Kenntnis – gerade, um die in 1.1. und/oder 1.2. abgefragten Vorgaben auch ohne rechtlichen Zwang umzusetzen (bitte das Ausmaß der Beteiligung der Staatsregierung hieran offenlegen)?

 

  1. Transformation der Ernährungssystem?

2.1. Folgt die Staatsregierung dem WHO-Generalsekretär in dessen Analyse: „Unsere Lebensmittelsysteme schaden der Gesundheit der Menschen und des Planeten….“ (bitte die einschlägigen Studien offenlegen mit deren Hilfe diese Analyse wissenschaftlich belegt ist)?

2.2. Folgt die Staatsregierung dem WHO-Generalsekretär in dessen Analyse: „Lebensmittelsysteme tragen zu über 30 % der Treibhausgasemissionen bei und sind für fast ein Drittel der globalen Krankheitslast verantwortlich… “ (bitte die einschlägigen Studien offenlegen mit deren Hilfe diese Analyse wissenschaftlich belegt ist)?

2.3. Folgt die Staatsregierung der durch den WHO-Generalsekretär aus der aus den in 2.1. und 2.2. abgefragten Prämissen gezogenen Schlussfolgerung: „Eine Umgestaltung der Ernährungssysteme durch den Übergang zu einer gesünderen, abwechslungsreicheren und stärker pflanzlichen Ernährung ist daher unerlässlich„?

 

  1. Reduktion von Ackerflächen durch Flächenstilllegung auf Äckern in Bayern?

3.1. Teilt die Staatsregierung die Vorgabe des Bundeslandwirtschaftsministers „Gutes Essen heißt „… gut für die Gesundheit … gut für den Planeten„“ (bitte begründen und hierbei offenlegen, ob es die die Staatsregierung als ihre Aufgabe ansieht, zu definieren, was „gutes Essen“ sei)?

3.2. Teilt die Staatsregierung die Vorgabe des Bundeslandwirtschaftsministers „Schwerpunkt der Ernährungsstrategie liegt bei den Kantinen „… Gemeinschaftsverpflegung zu verbessern… indem wir auf mehr Obst, mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte setzen und dafür sorgen, dass mehr ökologisch und nachhaltig produziert Lebensmittel verwendet werden…“ (bitte begründen)?

3.3. Teilt die Staatsregierung die Vorgabe des Bundeslandwirtschaftsministers „Wir wollen die Qualitätsstandards der deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Verpflegung zunächst in der Schule, dann in Kitas verbindlich machen…“ (bitte begründen und hierbei offenlegen, ob es die die Staatsregierung als ihre Aufgabe ansieht, zu definieren, was „gutes Essen“ sei)?

 

  1. Staatliche Bevormundung bei der Essensaufnahme?

4.1. Hat die Bundesregierung bei den in 2 abgefragten Vorgaben bisher die Position der Staatsregierung abgefragt oder umgekehrt, hat die Staatsregierung ihre Position der Bundesregierung zu den in 2 abgefragten Vorgaben zur Kenntnis gegeben (bitte für jede der in 2 abgefragten Vorgaben offenlegen)?

4.2. Welche Position hat die Staatsregierung zu der Änderung der Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: „In Zukunft sollen Erwachsene nur noch 10 Gramm Fleisch am Tag essen. So sieht es jedenfalls die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie plant nämlich eine Änderung ihrer Ernährungsempfehlungen.„?

4.3. Wie hat die Staatsregierung der Bundesregierung ihre in 3.2. abgefragte Position zur Kenntnis gegeben (bitte mitsamt der Reaktion hierauf offenlegen)?

 

  1. Reduktion des Tierbestands?

5.1. Um wie viel Prozent möchte die Bundesregierung – ausweislich der aktuellsten Austauschs mit den Bundesländern hierüber – den Tierbestand in Deutschland reduzieren (bitte die aktuell im Gespräch befindliche maximale und die minimale Anzahl offenlegen?

5.2. Um wie viel Prozent ist die Staatsregierung – ausweislich der aktuellsten Austauschs mit der Bundesregierung hierüber – bereit den Tierbestand in Bayern zu reduzieren (bitte die aktuell im Gespräch befindliche maximale und die minimale Anzahl offenlegen?

5.3. Seit wann laufen die Gespräche zwischen Bund und Ländern, betreffend der Reduktion des Tierbestands in Deutschland und Bayern bereites?

 

  1. Zu viel Fleisch im Schul- und Kitaessen?

6.1. Teilt die Staatsregierung die in der neuen Ernährungsstrategie der Bundesregierung getroffenen Aussage „Der Anteil an Gemüse, Salat und Rohkost in der Gemeinschaftsverpflegung in Kita und Schule ist zu gering, während der Anteil an Fleisch zu hoch ist. Vollkornprodukte und Fisch sind ebenso unterrepräsentiert41 wie ökologische Produkte.42“ (vgl. Seite 15 https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/ernaehrungsstrategie-kabinett.pdf?__blob=publicationFile&v=7  und bitte begründen)?

6.2. Wenn „ja“ in 6.1.: warum hat die Staatsregierung diesbezüglich bisher keine Maßnahmen eingeleitet?

6.3. Aus welcher Rechtsgrundlage leitet die Staatsregierung die Möglichkeit ab, die Zusammensetzung des Essens der Kinder in Schule und Kita gemäß der Vorgabe des Bundeslandwirtschaftsministers „Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, wie Kitas, Schulen, Betriebe, Kliniken sowie Senioreneinrichtungen können eine Schlüsselrolle dabei spielen, Menschen in Deutschland eine gesunde und nachhaltige Ernährung zu ermöglichen…Der Anteil an Gemüse, Salat und Rohkost in der Gemeinschaftsverpflegung in Kita und Schule ist zu gering, während der Anteil an Fleisch zu hoch ist. Vollkornprodukte und Fisch sind ebenso unterrepräsentiert41 wie ökologische Produkte “ zu beeinflussen (bitte die komplette Paragraphenkette offenlegen)?

 

  1. Fleischanteil des Essens in den Kantinen der Ministerien Bayerns?

7.1. An wie vielen Tagen gab es in jeder der Kantinen der bayerischen Ministerien kein einziges Essen mit Fleisch oder Fisch (bitte hierfür die in https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/16_0013470.pdf aufgelisteten Kantinen von Ministerien als Maßstab heranziehen)?

7.2. Welche Essen hat jede der in 7.1. abgefragten Kantinen in der Plenarwoche vom 22.1.2024 bis 28.1.2024 im Angebot (bitte als Kopie der Antwort der Anfrage beileigen)?

7.3. Bewertet die Staatsregierung jeden der in 7.2. abgefragten Wochenspeisepläne als änderungswürdig hinsichtlich des Angebots an Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch (bitte begründen)?

 

 

  1. Soziale Folgen der Verknappung des Nutztierbestands

8.1. Teilt die Staatsregierung die wissenschaftliche Tatsache, dass mit einer Verknappung von Gütern – wie z.B. einer Verknappung von Nutztieren –  deren Marktpreis ansteigt?

8.2. Teilt die Staatsregierung die Einschätzung, dass durch eine Verteuerung von Fleisch und Fisch, Personen mit geringem, Einkommen vom Genuss von Fleisch und Fisch ausgegrenzt werden (bitte hierbei auch die Einschätzung offenlegen ob die Staatsregierung damit rechnet, dass im Fall der Verteue3rung von Fle3isch, Personen mit geringem Einkommen dann zu minderwertigem Fleisch, z.B. Hundefutter, Katzenfutter etc. greifen könnten)?

8.3. Teilt die Staatsregierung die Einschätzung, dass durch eine Verteuerung von Fleisch und Fisch, Personen mit geringem, Einkommen aus Kostengründen aus ihrer Rolle als Tierhalter, z.B. als Hundehalter und/oder Katzenhalter hinausgedrängt werden könnten (bitte begründen)?

 

https://twitter.com/joerg_ralf/status/1751455010049638487

 

 

„Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärt in seiner Videobotschaft für die offizielle COP28-Veranstaltung, die am 11. Dezember 2023 vom Nordischen Ministerrat, Finnland und der WHO organisiert wurde, dass Lebensmittelsysteme zu über 30 % der Treibhausgasemissionen beitragen. und machen fast ein Drittel der weltweiten Krankheitslast aus. Daher sei eine Umgestaltung der Ernährungssysteme durch den Übergang zu einer gesünderen, abwechslungsreicheren und stärker pflanzlichen Ernährung unerlässlich, sagte er.

Die COP28 hat entscheidend dazu beigetragen, Lebensmittelsysteme bekannter zu machen und Klima- und Ernährungsmaßnahmen miteinander zu verknüpfen. Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben, und wir müssen sicherstellen, dass jeder Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung hat.“  https://www.youtube.com/watch?v=kHXJ5O5EDIc

„Vom Frühstücksei am Morgen bis zum Wurst- oder Käsebrot am Abend: Die deutsche Landwirtschaft hat mit Tieren und tierischer Erzeugung eine hohe Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig steigt das gesellschaftliche und politische Interesse an Tierhaltung und Tierwohl.
Der Tierbestand an Nutztieren in Deutschland geht seit Jahren zurück. Beispielsweise sank die Zahl der Schweine von 2010 bis 2020 um rund 5 %. Da gleichzeitig die Anzahl der Betriebe mit Schweinehaltung um 47 % abnahm erhöhte sich der durchschnittliche Schweinebestand je Betrieb deutlich. Die Frage, ob Nutztiere in konventioneller Tierhaltung leben oder in ökologischer Wirtschaftsweise gehalten werden, unterscheidet sich stark nach den Tierarten: Bei Ziegen wurden 2020 über 33 Prozent ökologisch gehalten, bei Schafen über 13 Prozent und bei Schweinen nur knapp 1 Prozent.
Die tierischen Erzeugnisse umfassen die Produktion von Fleisch (insbesondere von Schweinen, Rindern und Geflügel), Milch, Fisch, Eier und Honig.
Ein Blick auf die Schlachtzahlen Deutschlands zeigt, dass von 2010 bis 2020 die Menge an erzeugtem Geflügelfleisch deutlich gestiegen ist. Die Fleischproduktion im Bereich Schweine- und Rindfleisch ist in etwa auf dem gleichen Niveau geblieben. Die Bedeutung von Schaffleisch ist leicht gestiegen, macht aber 2020 nur einen sehr geringen Teil (0,3 %) an der gesamten Fleischproduktion aus. Ungebrochen hoch ist der Anteil von Schweinefleisch an der Schlachtmenge mit rund 65 Prozent, gefolgt von Geflügelfleisch (21%) und Rindfleisch mit rund 14 Prozent.“ https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Tiere-Tierische-Erzeugung/_inhalt.html

 

 

 

https://twitter.com/joerg_ralf/status/1751455010049638487

 

 

 

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw20-pa-ernaehrung-versorgung-bevoelkerung-892442

 

 

Tedros Foodsystem

 

 

 

 

 

 

 

https://twitter.com/joerg_ralf/status/1751455010049638487

 

 

 

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw20-pa-ernaehrung-versorgung-bevoelkerung-892442

 

 

Tedros Foodsystem

 

 

 

 

 

Ich frage / Wir fragen die Staatsregierung:

 

 

 

 

„Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, erklärt in seiner Videobotschaft für die offizielle COP28-Veranstaltung, die am 11. Dezember 2023 vom Nordischen Ministerrat, Finnland und der WHO organisiert wurde, dass Lebensmittelsysteme zu über 30 % der Treibhausgasemissionen beitragen. und machen fast ein Drittel der weltweiten Krankheitslast aus. Daher sei eine Umgestaltung der Ernährungssysteme durch den Übergang zu einer gesünderen, abwechslungsreicheren und stärker pflanzlichen Ernährung unerlässlich, sagte er.

Die COP28 hat entscheidend dazu beigetragen, Lebensmittelsysteme bekannter zu machen und Klima- und Ernährungsmaßnahmen miteinander zu verknüpfen. Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben, und wir müssen sicherstellen, dass jeder Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung hat.“  https://www.youtube.com/watch?v=kHXJ5O5EDIc

 

 

 

Wir fragen die Staatsregierung:

 

1. Reduktion von Ackerflächen durch Blühstreifen auf Äckern in Bayern?

1.1. Wie viel Ackerland geht in Bayern durch das Anlegen und Betreiben von „Blühstreifen“ an Ackerflächen im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 verloren (bitte Rechtsgrundlage hierfür offenlegen und eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße das Jahr 2000)?

1.2.Mit welchem Ertragsverlust gehen die in 1.1. abgefragten Blühstreifen in ganz Bayern einher (bitte hierbei offenlegen, welchen Zusammenhang die Staatsregierung zwischen dieser Maßnahme und der Bekämpfung des Klimawandels erkennt hat und mit welchen der Social Development Goals der UNO diese Maßnahme nach Überzeugung der Staatsregierung im Zusammenhang steht, vgl. hierzu auch die Ansprache des WHO-Generalsekretärs im Vorspruch)?

1.3. In welchem Umfang wird der in 1.2. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 1.2. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

 

2. Reduktion von Ackerflächen durch Flächenstilllegung auf Äckern in Bayern?

2.1. Wie viel Ackerland geht in Bayern durch auferlegte Flächenstilllegungen an Ackerflächen im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 verloren (bitte Rechtsgrundlage hierfür offenlegen und eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße das Jahr 2000)?

2.2. Mit welchem Ertragsverlust gehen die in 2.1. abgefragten Flächenstilllegungen in ganz Bayern einher?

2.3. In welchem Umfang wird der in 2.2. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 2.2. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

 

3. Reduktion von Ackerflächen durch Flächenstilllegung aufgrund von Umwandlungen des Ackerlands außer zur Energiegewinnung?

3.1. Wie viel Ackerland geht in Bayern durch eine  dauerhafte Umwandlung von Ackerflächen im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 verloren (bitte in Umwandlung in Bauland, Dauergrünland etc. ausdifferenzieren und jeweils eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße das Jahr 2000)?

3.2. Mit welchem Ertragsverlust gehen die in 3.1. abgefragten Umwandlungen  in ganz Bayern einher?

3.3. In welchem Umfang wird der in 3.2. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 3.2. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

 

4. Reduktion von Ackerflächen durch Flächenstilllegung aufgrund von Umwandlungen des Ackerlands außer zur Energiegewinnung?

4.1. Wie viel Ackerland geht der Nahrungsmittelproduktion in Bayern durch eine Nutzung von Ackerflächen im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 dadurch verloren, dass diese Flächen zur Energiegewinnung genutzt werden (bitte Rechtsgrundlage hierfür offenlegen und eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße das Jahr 2000)?

4.2. Mit welchem Ertragsverlust gehen die in 4.1. abgefragten Umwandlungen zur Energiegewinnung in ganz Bayern einher?

4.3. In welchem Umfang wird der in 4.2. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 4.2. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

 

5. Reduktion des Ertrags auf Ackerflächen durch Reduktion/Unterlassung von Dünger?

5.1. Wie viel Ertrag geht der Nahrungsmittelproduktion in Bayern durch die Reduktion von Dünger im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 verloren (bitte Rechtsgrundlage hierfür offenlegen und eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße die selbe Fläche mit/ohne Dünger)?

5.2. In welchem Umfang wird der in 5.1. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 5.1. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

 

6. Reduktion des Ertrags auf Ackerflächen durch Auferlegen eines Zwangs „biologisch“ zu produzieren?

6.1. Wie viel Ertrag geht der Nahrungsmittelproduktion in Bayern durch die Auferlegung eines Zwangs zu einer ökologischen Produktion von pflanzlicher Nahrung im Jahr 2024 und perspektivisch im Jahr 2030 verloren (bitte Rechtsgrundlage hierfür offenlegen und eine Bezugsgröße wählen, die von der Beeinflussung des Ertrags durch andere Maßnahmen, wie sie in den anderen Fragen abgefragt werden, möglichst unbeeinflusst ist, z.B. als Bezugsgröße die selbe Fläche mit/ohne Biozwang)?

6.2. In welchem Umfang wird der in 6.1. abgefragte Ertragsverlust mit Hilfe der Staatsregierung ausgeglichen (umfassend Kompensationen der EU, des Bundes und des Landes; bitte hierbei offenlegen ob 100% des in 6.1. abgefragten Ertrags ausgleichen wird und Abweichungen hiervon begründen und die Summe an Ausgleichszahlungen offenlegen, die in Bayern hierfür ausgezahlt wurden)?

6.3. In welchem Umfang könnten die aktuell vorangetriebenen Pläne zur Renaturierung Ackerflächen und/oder deren entrag reduzieren (bitte die position der Staatsregierung zu derartigen Renatutierungsvorhaben der EU offenlegen)?

 

7. Kenntnislage?

7.1. Welche Studien sind der Staatsregierung bekannt, die sich mit der Reduktion des Ertrags aus Ackerflächen durch mindestens eine der in 1 bis 6 abgefragten Maßnahmen befasst?

7.2. Wie hoch ist der Ertragsverlust an Produktion von Nahrungsmitteln durch alle der in 1 bis 6 abgefragten Maßnahmen in Bayern (bitte hierzu beispielhaft die Gesamtproduktion an Getreide zum menschlichen Verzehr, sowie Obst und Gemüse in Bayern im z.B. Jahr 2000 und 2023 und perspektivisch im Jahr 2030 gegenüberstellen)?

7.3. Wie hoch ist der Ertragsverlust an Produktion von Nahrungsmitteln zur Verfütterung an Tiere durch alle der in 1 bis 6 abgefragten Maßnahmen in Bayern (bitte hierzu beispielhaft die Gesamtproduktion im z.B. Jahr 2000 und 2023 und perspektivisch im Jahr 2030 gegenüberstellen)?

 

8. Soziale Folgen der Verknappung der Produktionsflächen für Lebensmittel

8.1. Teilt die Staatsregierung die wissenschaftliche Tatsache, dass mit einer Verknappung von Gütern – wie z.B. einer Verknappung von produzierten Nahrungsmitteln  –  deren Marktpreis ansteigt und mit der im Vorspruch von der WHO vorangetriebenen Ausweisung pflanzlichjer ernährung im Widerspruch steht (bitte ausführen ob die Staatsregierung diesen Widerspruch auflösen möchte; bitte begründen)?

8.2. Aus welchen Gründen setzt die Staatsregierung mit Hilfe der in 1 bis 7 abgefragten Maßnahmen Randbedingungen, die zu einer Verknappung des Angebots und damit das Potential für eine Erhöhung der Preise für Lebensmittel in sich tragen?

8.3. Schließt es die Staatsregierung aus, die in 1 bis 7 abgefragten Maßnahmen auch deswegen durchzuführen, um die daraus resultierende Knappheit an Nahrungsmittel dazu nutzen zu können, gentechnisch veränderten Pflanzen eine Marktchance zu eröffnen (bitte ausführlich begründen)

 

 

 

 

https://twitter.com/joerg_ralf/status/1751455010049638487