Trump wirkt: EU-Kriegstreiber gehen vorsichtig vom Gas

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Friedenstaube_2023.png

WASHINGTON – US-Regierung identifiziert Kriegstreiber in der EU als Mitglieder des „Tiefen Staats“ und pfeift sie zurück.

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Als hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass sich gewisse bedrohliche Entwicklungen in Europa umkehren könnten, haben in den letzten zwei bis drei Wochen einige prominente europäische Kriegstreiber ihre Haltung gegenüber Russland offenbar geändert.

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Die Kriegstreiber bringen sich in Position

Noch vor wenigen Monaten sprach Emmanuel Macron davon, Truppen in die Ukraine zu entsenden, eine vereinte europäische Armee zu führen und einen nuklearen Schutzschild gegen Russland zu errichten.

Am 15.11. zeichnete Verteidigungsminister Pistorius in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ das Bild

„ein Angriff Russlands auf ein Nato-Land im Osten sei 2029 denkbar.“

Am 17. November kamen in Litauens Hauptstadt Vilnius auf der Konferenz „Defending Baltics“ 35 Top-Militärexperten, zwei Tage lang mit rund 600 geladenen zivilen und uniformierten Militärexperten zusammen, um die aktuelle Lage zu diskutieren. Dort wurde das Bild an die Wand gemalt, dass  die 150 Millionen unter Putin lebenden Russen die 550 Millionen in Europa Lebenden bis 2030 angreifen würden:

Am 24.11.2025  schockte der französische Generalstabschef Fabien Mandon die Öffentlichkeit mit den Worten, ein

„Land muss bereit sein, seine Kinder zu verlieren“

Nach Mandons Rede äußerte sich Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin zustimmend zu seinen Äußerungen:

„Unsere Verantwortung ist klar: Wir müssen jede Konfrontation vermeiden, uns aber darauf vorbereiten und den Geist der Verteidigung festigen, diese kollektive moralische Kraft, ohne die keine Nation in der Prüfung bestehen könnte“

Am 10.12.2025 verkündete NATO-Generalsekretär Mark Rutte, Europa solle sich auf einen großen Krieg vorbereiten,

„in dem Ausmaß, wie ihn unsere Großväter und Urgroßväter erlebt haben“.

Am 16.12.2025 hielt der britische Luftmarschall General Sir Richard Knighton eine Rede im RUSI (Royal United Services Institute), einem Thinktank, um für dieselbe Agenda zu werben und Großbritanniens „Söhne und Töchter“ vor einem Krieg mit Russland zu warnen:

„Immer mehr Familien werden wissen, was ein OPFER für unsere Nation bedeutet.“

Doch in den darauffolgenden Tagen schien sich der Ton der offiziellen Stellen deutlich abgeschwächt zu haben.

Die Kriegstreiber werden zurückgepfiffen

Die neue Rhetorik stuft Russland vom ewigen Feind zum bloßen Konkurrenten oder Rivalen herab und plädiert für eine künftige Zusammenarbeit mit Russland anstatt für einen Krieg gegen Russland. Das wohl bemerkenswerteste Beispiel hierfür war der offensichtliche Sinneswandel des französischen Präsidenten.

Am 29.11.2025 setzte der Präsident Frankreichs, Macron, neue Akzente und bricht als erster aus der Front der Kriegstreiber aus. Im Gegensatz zu den Nato-Partnern ist er bereit, mit Putin über seinen Vorschlag eines Atomwaffenmoratoriums zu reden. Gegenüber Stoltenberg bezeichnete er diese Idee dann als eine «Diskussionsgrundlage». Macron hob sogar hervor, dass ein dauerhafter Frieden in Europa ohne einen zukünftigen Rahmen, der Russland einbezieht, unmöglich sei.

Macron erklärte, Russland sei kein Feind Frankreichs und betonte die Notwendigkeit, mit Russland zu sprechen und auf eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa hinzuarbeiten, die Moskau einbezieht.

Ist Russland unser Feind? Ich glaube es nicht.

Um den 22.12. scheint sich auch der finnische Präsident Alex Staub von kriegstreiberischen Äußerungen distanziert zu haben:

einen Tag später, am 23.12. gab Verteidigungsminister Boris Pistorius in einem Interview mit der zu, er glaube nicht an einen umfassenden Krieg zwischen Russland:

„Meiner Ansicht nach beabsichtigt Putin keinen globalen Krieg gegen die NATO.“

Diese letzte Aussage markiert eine 180-Grad-Wende für Pistorius, der zuvor eindringlich davor gewarnt hatte, dass Putin, sobald er mit der Ukraine fertig sei, Westeuropa überfallen würde.

Wer hat and er Uhr gedreht?

Wie lässt sich ein solch abrupter und plötzlicher Rhetorikwechsel erklären? Ich würde vermuten, dass die Ursache nicht in einem unerwarteten Anstieg der Intelligenz der EU-Spitzenpolitiker liegt, sondern in externem Druck, vermutlich von US-amerikanischer Seite.

In den letzten Wochen hörten wir Gerüchte über Ermittlungen wegen groß angelegter Veruntreuung von Ukraine-Hilfsgeldern, von denen ein Großteil über europäische Banken gewaschen wurde und wahrscheinlich seinen Weg zu den Lieblingshilfsorganisationen der EU- und NATO-Führer gefunden hat.

Ein deutlicheres Beispiel für die Haltung der USA lieferte jedoch die US-Direktorin des Nationalen Geheimdienstes, Tulsi Gabbard, in einer  Nachricht vom  20.12.2025 stellt sie klar: 

„Die Kriegstreiber des Tiefen Staates und ihre Propagandamedien versuchen erneut, Präsident Trumps Bemühungen um Frieden in der Ukraine – und in Europa – zu untergraben, indem sie fälschlicherweise behaupten, die US-Geheimdienste stimmten der EU/NATO-Ansicht zu, Russland wolle Europa erobern (um so Unterstützung für ihre kriegstreiberische Politik zu gewinnen). In Wahrheit gehen die US-Geheimdienste davon aus, dass Russland nicht einmal die Fähigkeit besitzt, die Ukraine zu erobern und zu besetzen, geschweige denn Europa zu erobern und zu besetzen.“

Gabbards Offenlegung markiert führende Militärs als Mitglieder des „Tiefen Staats“ in der EU und in der NATO. Mit der Behauptungen der EU-Spitzenpolitiker,

Russland werde Europa angreifen

soll deren Forderungen nach Aufrüstung und Kriegsvorbereitungen untermauert werden. Dies deutet darauf hin, dass die Trump-Regierung eine Deeskalation der Spannungen auf dem Kontinent anstrebt.

Neue Sicherheitsarchitektur?

Doch was verstehen die  USA unter einer „neuen Sicherheitsarchitektur“? Möglicherwiese wird ein Ukraine-Frieden in einer Übereinkunft darüber enden, dass eine grundlegende Überarbeitung der gesamten Sicherheitsarchitektur auf dem europäischen Kontinent notwendig ist.

Wenn dem so sein soll, dann könnte das auch das Ende eines NATO-Bündnisses sein. Der aktuellen Nationalen Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung kann man dazu entnehmen, dass sie beabsichtigt,

„Widerstand gegen Europas gegenwärtigen Kurs innerhalb der europäischen Nationen zu fördern“.

Die Beseitigung ihres größten Feindes könnte der wirksamste Weg sein, diesen Widerstand zu stärken und all die verschiedenen Kriegstreiber irrelevant zu machen.

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Der Sturz des Christoph Heusgen

All dies gescheiht ziemlich zeitgleich mit dem Sturz des Chefs der Münchener Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen. Heusgen argumentierte nach der Vance-Rede im ZDF, man habe anhand der Rede des US-Vizepräsidenten erkannt,
Doch damit nicht genug:

Damit machte Heusgen klar, dass er im Lager des Obama-Clinton-Biden-Netzwerks stehe und  die Trump-Regierung als Gegner verstehe. Nach nur zwei Jahren im Amt wurde Heusgens Vorgänger, Wolfgang Ischinger erneut Chef der Münchener Sicherheitskonferenz.