Minnesota: wenn Regierungen ihre Bürger aufhetzen sterben die Bürger

Quelle: By United States Department of Homeland Security - https://www.facebook.com/homelandsecurity/posts/pfbid02NcEcGp3gDnhv4WkSRvpp6VGitf4D9SDxjaY4nTHCGGThVEBE5pfQ9r89nHR3e86hl, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=182355497

MINNEAPOLIS – Binnen zwei Wochen mußten zwei Bürger im linken Minneapolis sterben, weil sie sich Bundesbeamten der US-Einwanderungsbehörde widersetzten.

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Die beiden Toten von Minneapolis, fühlten sich durch ihren linken Bürgermeister Frey und ihren linken Gouverneur Walz motiviert, sich gegen Beamte der Bundesregierung zu stellen, die dort ihren gesetzlichen Aufgaben nachgingen. In beiden Fällen wurden diese Opfer durch die „Qualitätspresse“ und linkes Establishment zu Märtyrern erklärt und deren Tod wird durch das linke Establishment zum Kampf gegen die US-Bundesregierung instrumentalisiert. Der Hass des Gouvernors auf die Trump-Regierung ist inzwischen so groß, dass er die Beamten Letzterer, deren Aufgabe es ist US-Bundesgesetze durchzusetzen,  als „Gestapo“ bezeichnet.

Am letzten Tag der Nationalen Polizeiwoche – an dem all jene, die mutig genug sind, Dienstmarke und Uniform zu tragen, ihrer gefallenen Kollegen gedenken – bezeichnete Minnesotas Gouverneur Tim Walz meine professionellen und hart arbeitenden ICE-Beamten als „moderne Gestapo“. Diese abscheuliche, entmenschlichende und ignorante Äußerung darf nicht toleriert werden. 

Die Berichterstattung in der deutschen „Qualitätspresse“ ist wie erwartet: in keinem einzigen Blatt wird erwähnt, dass die linke US-Landesregierung und der  linke Bürgermeister die eigene Bevölkerung gegen die Trump-Regierung aufhetzen:

Ein Grund für uns einmal genauer hinzusehen:

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Warum so oft Minnesota und warum in Minnesota die Stadt Minneapolis?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen europäische Einwanderer in großer Zahl, vor allem aus SkandinavienDeutschland und Mitteleuropa. Viele von ihnen hatten mit den gescheiterten Revolutionen von 1848 zu tun, was die Entwicklung des Bundesstaates zu einem Zentrum der Arbeiterbewegung und des sozialen Aktivismus mit beeinflusste.

Minnesotas rasche Industrialisierung und Verstädterung führten zu großen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Folglich ist Minnesota unter den Staaten des Mittleren Westens relativ einzigartig, da es eine verlässliche Basis für die Demokratische Partei ist und seit 1976 stets für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten gestimmt hat, länger als jeder andere US-Bundesstaat. Bei der US-Präsidentschaftswahl 1984 war Minnesota zusammen mit Washington D.C. der einzige Bundesstaat, der für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten stimmte. Dies bestätigte sich auch bei den jüngsten Wahlen zum US-Präsidenten. Minnesota ware einer der wenigen US-Bundesstaaten, die bei der US-Präsidentschaftswahl mit 50,92% für die linken US-Democrats stimmten.

Gouverneur Walz

Der Gouverneur von Minnesota ist Tim Walz. Er ist dem linken Rand den US-Democrats zuzurechnen. Von der Einwohnerzahl liegt Minnesota, mit seinen ca. 5,7 Millionen Einwohnern, sogar hinter dem Bundesland Hessen, mit 6,3 Millionen Einwohnern.

Vielen wurde er durch seine Bewerbung als Vizepräsident der USA neben der linksradikalen Kamala Harris erstmals bekannt.

„Sicherer-Hafen“-Stadt Minneapolis

Seit Januar 2026 wird Minnesota vom US-Justizministerium aufgrund seiner Politik, die die Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden für die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen einschränkt, als „sanctuary city“, also als „Sichere-Hafen-Stadt für Flüchtlinge“  geführt. Dieser Status hat Kritik und Drohungen mit Kürzungen der Bundesmittel seitens der Trump-Regierung nach sich gezogen.

Im Rahmen dieser Konfrontationspolitik positionieren einige Gouverneure ihre Bundesstaaten und deren Bevölkerung gegen die Trump-Regierung und Tim Walz ist einer von denen, der sein Bundesland in Opposition zur Trump-Regierung versetzt und seine Bevölkerung regelmäßig zum Kampf und Widerstand gegen die US-Regierung aufruft.

Obwohl es in Minnesota kein Landesgesetz gibt, das dies ausdrücklich festlegt, gibt es Städte wie Minneapolis und St. Paul, mit Verordnungen, die die Verwendung lokaler Ressourcen für die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen einschränken. 
Mit anderen Worten: Der linke Bürgermeister weigert sich die US-Bundesgesetze zu Abschiebungen in seiner Stadt anzuwenden, schrieb er in einem weiteren Beitrag.
Damit werden der US-Bundesstaat Minnesota und dessen Stadt Minneapolis die politisch gewollten Brennpunkte im Kampf der Linken gegen US-Präsident Trumps Zentralregierung. Bedauerlicherweise wird diese Tatsache in den deutschen „Qualitätsmedien“ ebenso weggeschnippelt, wie die Tatsache, dass US-Bundesbeamte durch die örtliche Polizei bei ihrer Arbeit nicht unterstützt und auch nicht geschützt werden. Sie müssen das deswegen selbst tun

Präsident Trump sieht in Gouverneur Walz wiederum den Kopf einer Diebesbande, der es zulässt,  dass Sozialleistungen verschwinden oder missbraucht werden:

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Die Durchsetzung von Bundesrecht in der „sanctuary city“ Minneapolis

Im Zuge der umfassenden Abschiebemaßnahmen der Trump-Regierung während seiner zweiten Amtszeit kam es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ICE-Beamten und Migranten sowie US-Bürgern. Dies ist Teil der aggressiveren Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen durch die Behörde. 

Die zuständige Ministerin für Innere Sicherheit (DHS), Kristi Noem beschuldigte nach dem zweiten Todesfall den Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, und den Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, zur Gewalt gegen Bundesbeamte angestiftet zu haben, und betonte gleichzeitig, dass Präsident Donald Trump bereit sei, das Aufstandsgesetz anzuwenden, falls dies als notwendig erachtet werde.

„Wenn man aus ideologischen Gründen und aus Gründen des Widerstands gegen und der Aufrechterhaltung von Gewalt Gewalt gegen eine Regierung ausübt, dann ist das die Definition von inländischem Terrorismus“,

sagte Noem während einer Pressekonferenz im FEMA-Hauptquartier in Washington, D.C.

Jonathan Fahey, ehemaliger ICE-Direktor, erklärt auf Fox News die Motive der Verantwortlichen und der Aufständischen in Minnesota

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Der Tod von Renée Nicole Macklin Good am 6.1.

Am 6. Januar kündigte das Heimatschutzministerium (DHS) die nach eigenen Angaben größte jemals durchgeführte Operation zur Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen an und entsandte 2.000 Beamte in den Großraum Minneapolis-Saint Paul . Unter den Einsatzkräften befanden sich auch Beamte der Homeland Security Investigations, die sich auf Betrugsfälle konzentrierten.

Wer war Renée Nicole Macklin Good?

Renée Nicole Macklin Good war eine am 7.1.2026 erschossene, 37-jährige US-Bürgerin. Sie war Schriftstellerin und Dichterin und lebte mit ihrer Partnerin und einem sechsjährigen Kind aus ihrer zweiten Ehe in Minneapolis. Ursprünglich aus Colorado Springs, Colorado , schloss sie ihr Studium der Anglistik an der Old Dominion University ab.

Laut einer Nachbarin hatte Good zuvor in Kansas City, gelebt, bevor sie nach Trumps Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 mit ihrem Partner und ihrer Familie nach Kanada zog. Später zog sie nach Minneapolis. Good war zweimal verheiratet. Medienberichte bezeichnen Rebecca Good als Renées „Ehefrau“, der Anwalt der Familie spricht jedoch von ihrer „Partnerin“.

Die offenkundig in Opposition mit der US-Zentralregierung stehende Good fand sich dann in einer ICE-Razzia wieder und wandelte ihr Fahrzeug in eine Waffe um, und fuhr einen der Beamten damit an, woraufhin dann die Schüsse fielen, die Good töteten.

Obwohl der Aufprall des Wagens mit dem Beamten klar hörbar ist, schnippeln linke Medien diese Tatsache weg und stellen sie einfach „strittig“. Aus dem Video ergibt sich folgender Zusammenhang:

Die Tragödie von Renée Good Tod

Um 09:37:08 Uhr näherten sich die ICE-Beamten Goods Nissan-Pickup, wobei einer von ihnen ihr wiederholt zurief: „Raus aus dem verdammten Auto!“ Good blieb dessen ungeachtet in ihrem Fahrzeug und legte den Rückwärtsgang ein. Anschließend ereigneten sich folgende Dinge in kurzer Abfolge:

  • Einer der ICE-Beamten, die sich ihr näherten, legte seine Hände auf den Türgriff der Fahrertür und das offene Fenster von Goods Fahrzeug. 
  • Rebecca versuchte, die Beifahrertür zu öffnen.
  • Good fuhr ein paar Meter rückwärts. 
  • Der Beamte Ross ging zur vorderen linken Seite von Goods Fahrzeug. 

Der Beamte an der Fahrertür griff durch das offene Fenster und Rebecca rief:

„Fahr, Baby, fahr!“

Good fuhr tatsächlich nach vorne los und lenkte dabei nach rechts, weg von Ross, in die richtige Fahrtrichtung der Einbahnstraße. Daraufhin gab es einen Aufprall mit dem Beamten und dessen Kamera. Nach dem Aufprall hört man die Schüsse.

Ein Anwohner berichtete, er sei nach draußen gegangen, nachdem er den Aufprall von Goods Geländewagen gehört hatte, und ein Zeuge sah dann

eine Frau, die sich als Goods Ehefrau vorstellte und blutüberströmt im verschneiten Vorgarten von Jones‘ Gebäude saß und neben einem schwarzen Labradorhund weinte.

„Ihr habt gerade meine Frau getötet!“, schrie die Frau.

Der Versuch einer Einordnung aus Sicht des US-Rechts

Präsident Trump nimmt Stellung

Sogar Präsident Trump nimmt Stellung:

Ein Demonstrant, der zwei Wochen später auch sterben wird

An den dann folgenden Demonstrationen gegen die Ermordung von Renée Good hatte Anfang Januar 2026 auch der Krankenpfleger Alex Pretti teilgenommen. [ 16 ] Sein Vater sagte Reportern, Pretti habe die Warnungen seiner Eltern zur Kenntnis genommen, bei Protesten vorsichtig zu sein. [ 13 [ 23 ]

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Der Tod von Alex Pretti am 24.1.

Ein weiterer, tragischer Todesfall ereignete sich etwa zwei Wochen später in der selben Stadt Minneapolis.

Auf einer Pressekonferenz sagte Greg Bovino, Kommandant der Grenzpatrouille, dass Beamte des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) am frühen Samstagmorgen eine Operation gegen Jose Huerta-Chuma durchführten. Doch auch zu diesem Huerta-Chuma verbreiten die Zentralregierung und die linken Landesbehörden widersprüchliche Informationen:  

  • Behauptung der Bundesbehörden: Border Patrol Commander Greg Bovino gab an, Huerta-Chuma sei ein „krimineller Migrant“ mit einer Vorgeschichte von häuslicher Gewalt, ordnungswidrigem Verhalten und Fahren ohne Führerschein.
  • Dementi der Landesbehörden: Das Minnesota Department of Corrections (DOC) widersprach diesen Darstellungen am 25. Januar 2026 deutlich. Laut DOC-Unterlagen und Gerichtsdaten hat Huerta-Chuma keine kriminelle Vorgeschichte in Minnesota, keine Verurteilungen wegen Verbrechen (Felonies) und stand nie unter staatlicher Aufsicht. Einzige bekannte Aktennotiz war eine Inhaftierung in Bundesgewahrsam in einem lokalen Gefängnis im Jahr 2018. 

Chuma wurde dann am 24.1. gefasst.

Minnesota: der „nette und hilfsbereite Krankenpfleger“ von nebenan, ein „inländischer Terrorist?

Im Umfeld dieser Operation wurde der Demonstrant Alex Pretti getötet. Videos des Vorfalls zeigten, wie Pretti Beamte filmte. Anschließend ging er auf den Gehweg und versuchte, zwei Personen zu helfen, wurde dabei aber von einem Beamten mit Pfefferspray besprüht. Die Associated Press berichtete, dass Pretti eine Person umarmt hatte, die kurz zuvor von einem Beamten gestoßen worden war. Daraufhin stieß ein Beamter Pretti, und die beiden fielen, sich noch immer umarmend, zurück.

Mehrere Beamte rangen Pretti auf den Bürgersteig, ein Beamter schlug ihn mit einem Gegenstand, und dann fielen innerhalb von fünf Sekunden zehn Schüsse. Laut einer Analyse der New York Times riefen Beamte etwa acht Sekunden, nachdem Pretti zu Boden gerungen worden war, dass er eine Waffe habe.

Das US-Heimatschutzministerium erklärte, Pretti habe sich Grenzschutzbeamten mit einer Handfeuerwaffe genähert, woraufhin ein Beamter Pfefferspray einsetzte und anschließend in Notwehr Schüsse abgab, nachdem er versucht hatte, ihn zu entwaffnen.

Die ICE weist darauf hin, dass einem Beamten von Protestanten ein Finger abgebissen wurde.

Alex Peretti, der „nette und hilfsbereite Krankenpfleger“ von nebenan

Prettis Vater Michael sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, sein Sohn, ein Absolvent der University of Minnesota, habe sich nach der tödlichen Schießerei auf Renee Nicole Good am 7. Januar durch einen ICE-Agenten an Protesten beteiligt. Er merkte an, er sei

„sehr verärgert über das, was in Minneapolis und in den gesamten Vereinigten Staaten mit ICE geschah“.

„Er fand es schrecklich, Kinder zu entführen, einfach Leute von der Straße wegzugreifen“,

sagte Michael Pretti.

„Ihm lagen diese Menschen am Herzen, und er wusste, dass es falsch war, deshalb hat er an den Protesten teilgenommen.“

„Die widerlichen Lügen, die die Regierung über unseren Sohn verbreitet, sind verwerflich und abscheulich“,

schrieb die Familie in einer Erklärung, die der AP vorliegt.

„Alex hielt eindeutig keine Waffe in der Hand, als er von Trumps mörderischen und feigen ICE-Schlägern angegriffen wurde. Er hatte sein Handy in der rechten Hand und hob seine leere linke Hand über den Kopf, um die Frau zu schützen, die ICE gerade zu Boden gestoßen hatte – und das alles, während er mit Pfefferspray besprüht wurde. Bitte bringen Sie die Wahrheit über unseren Sohn ans Licht. Er war ein guter Mensch. Vielen Dank.“

Tatsache ist jedenfalls, dass man selbst bei vielfacher Betrachtung des Videos uns nicht gelang, in den Händen von Alex Peretti zu erkennen.

Pistole oder nicht, das ist hier die Frage

Nun gibt es einen zentralen Unterscheid zwischen der Darstellung von ICE, die eine Pistole bei Peretti behaupten, und der Darstellung der lokalen Behörden, die keine Pistole bei Peretti behaupten:

Weder die lokalen Behörden, noch Zeugen haben Peretti mit einer Waffe hantieren sehen:

Eine Frau, die den Tötungsvorgang gefilmt hatte, sagte aus, Pretti habe sich den Beamten nicht widersetzt, sondern sei vielmehr darauf bedacht gewesen, einer zu Boden gestoßenen Frau zu helfen. Sie erklärte, die Darstellung des Heimatschutzministeriums (DHS) sei falsch. Ein zweiter Zeuge sagte aus, Pretti habe die Beamten zwar angeschrien, sie aber weder angegriffen noch eine Waffe gezogenIn einer eidesstattlichen Aussage gaben zwei Zeugen des Tötungsdelikts an, dass Pretti seine Waffe nicht gezogen habe. Mehrere Videos zeigten, wie ein Bundesagent während des Handgemenges eine Waffe zog, die der später vom DHS veröffentlichten Beschreibung entsprach, woraufhin zwei weitere Bundesagenten Pretti mit ihren Waffen erschossen.

Im diametralen Gegensatz hierzu sah der Chef der Grenzschutzbehörde sehr wohl eine Waffe  und rief die staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden dazu auf,

„uns bei der Koordinierung zu helfen, um gewalttätige Kriminelle von der Straße zu holen“,

und kritisierte den Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, und den Polizeichef von Minneapolis, Brian O’Hara, scharf dafür, dass sie die Tatsache,

dass Pretti bewaffnet war, bei ihrer Pressekonferenz am Samstagvormittag verschwiegen hatten.

Die zuständige Ministerin für Innere Sicherheit (DHS), Kristi Noem, zeichnete am Samstag die mutmaßlichen Taten des Verdächtigen, der bei einer Schießerei mit Beteiligung der Grenzpatrouille in Minneapolis getötet wurde, als Bild eines

„inländischen Terrorismus…. Diese Person, die mit Waffen und Munition kam, um einen Einsatz von Bundesbeamten zu stoppen, hat einen Akt des Inlandsterrorismus begangen“,

fügte Noem hinzu.

„Das sind die Fakten.“

Diese Aussage läßt es offen, ob Peretti die Pistole gezogen hatte oder nicht. Noem beschrieb den Vorfall als einen Beginn während einer gezielten Operation von DHS-Beamten in Minneapolis gegen einen illegalen Einwanderer, dessen kriminelle Vergangenheit unter anderem häusliche Gewalt, Ruhestörung und Fahren ohne gültigen Führerschein umfasste.

„Ein Mann näherte sich Beamten der US-Grenzpatrouille mit einer halbautomatischen 9-Millimeter-Pistole“,

und die Beamten versuchten, ihn zu entwaffnen:

„Die Beamten versuchten, den Mann zu entwaffnen, doch der bewaffnete Verdächtige reagierte heftig“,

sagte Noem, erneut offen lassend ob Peretti die Waffe gezogen hatte.

„Aus Angst um sein eigenes Leben und das seiner Kollegen gab ein Beamter einen Notschuss ab.“

Videoaufnahmen des Vorfalls zeigten Prettis Handy in seiner rechten Hand und nichts in seiner linken Hand. Die zuständige Ministerin Kristi Noem sagte dann auch, dass angeblich eine Gefahr davon ausgegangen sei, dass sich Pretti mit zwei vollen Magazinen den ICE-Beamten genähert hätte. Sie behauptete nicht, dass er die Waffe eingesetzt hätte. Hieraus ist nach ersten Informationen schließbar, dass Pretti tatsächlich keinen ICE-Beamten bedroht haben dürfte. 

Laut Noem versuchten Sanitäter, Hilfe zu leisten, doch der Mann, der später als der 37-jährige Alex Pretti identifiziert wurde, „wurde noch am Unfallort für tot erklärt“.  Sie behauptete außerdem, dass die Pretti

„zwei Magazine mit Munition, die Dutzende von Schuss fassten“,

und keine Ausweispapiere hatte. Mit anderen Worten: Die Bundesbehörden zeichnen das Bild eines möglichen Anschlags durch Peretti, der aber von seinen Kollegen als nicht gewalttätig beschrieben wird. 

US-Präsident Trump nimmt Stellung

Auch Präsident Trump äußerte sich auf Truth Social zu der Schießerei und fragte, warum die örtliche Polizei bei der Auseinandersetzung keine Hilfe geleistet habe.

„Das ist die Waffe des Schützen, geladen (mit zwei zusätzlichen vollen Magazinen!) und schussbereit – was soll das?“, schrieb der Präsident unter anderem. „Wo ist die örtliche Polizei? Warum durften sie die ICE-Beamten nicht schützen? Haben der Bürgermeister und der Gouverneur sie abgezogen? Es heißt, viele dieser Polizisten durften ihre Arbeit nicht tun, ICE musste sich selbst schützen – keine leichte Aufgabe!“