Der erste Tote in einem Krieg ist die Wahrheit

Quelle: Авторство: Головне управління розвідки Міністерства оборони України. Головне управління розвідки Міністерства оборони України, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115774324

KIEW/MOSKAU/BERLIN – Die Toten und Verletzten sind das bestgehütete Geheimnis im Ukraine-Krieg. Angeblich auf den israelischen Geheimdienst Mossad zurückgehende Zahlen liefern nun erstmals schauderhafte Einblicke in diese Zahlen.

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Das erste Opfer eines jeden Kriegs ist die Wahrheit. hielt der US-Senator Hiram Johnson im Jahr des Ausbruchs des ersten Weltkriegs fest.  Nicht viel anders ist es auch im Ukraine-Russland-Krieg. Die Menge der eingesetzten Waffen ist halbwegs bekannt. Die Anzahl der sich gegenüber stehenden Soldaten weniger und die Anzahl der Opfer unter ihnen wird als Staatsgeheimnis behandelt. Die Opferzahlen des Ukraine-Kriegs sind das wohl bestgehütete Geheimnis auf beiden Seiten.

Die Art und Wiese von deren Rekrutierung z.B. in der Ukraine legt jedoch nahe, daß der Blutzoll schauderhaft sein muß.

So ist es z.B. nach ukrainischem Recht möglich, Personen auf der Straße einfacheinen Stellungsbefehl in die Hand zu drücken. Dieser ist mit seiner Übergabe dann gültig und zu befolgen. Das Recht  den Kriegsdienst zu verweigern ist nur Anhängern einer religiösen Gemeinschaft möglich, die den Krieg in ihren religiösen Regeln ausdrücklich verbannt und die beider Regierung als solche gelistet ist. Hinzu kommt, daß man dieses Recht innerhalb von sechs Monaten ausüben muß, danach hat man es verwirkt. Vor diesem Hintergrund durchstreifen Greiftrupps der ukrainischen Regierung das Land, um Männer zu fangen um sie an die Front zu schicken.

Um es vorweg zu nehmen: auch wir kennen die tatsächlichen Opferzahlen nicht. Im folgenden Beitrag wird daher nicht der Anspruch erhoben, daß eine der genannten Zahlen stimmen würde, sondern es wird dokumentiert, wie mit diesen Zahlen Propaganda betrieben wird:

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„Dank“ der Türkei kämpft in der Ukraine NATO-Material gegen NATO-Material

Eines der Länder, die nicht daran denken, ihre eigene Wirtschaft durch von den USA diktierte Sanktionen zu schwächen, ist die Türkei. .

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Türkei: Keine Lust auf die US-Sanktionen

Der türkische Premierminister Erdogan hat offenbar keine große Lust die Sanktionen der USA umzusetzen und betreibt munter Handel mit Russland, was wiederum die USA erzürnt.

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu erklärte im März, Ankara wolle sich nicht an Sanktionen gegen Russland beteiligen. Nach Angaben des Ministers wurde die Türkei bei der Entscheidung über Sanktionen gegen Russland nicht unter Druck gesetzt. Im Juni verkündete die Türkei, sich den Sanktionen gegen Russland nicht anschließen zu wollen.

Im August drohten die USA türkischen Unternehmen mit Sanktionen, weil sie mit Russland kooperierten. Im September stellten viele türkische Banken die Bearbeitung russischer Mir-Karten ein, nachdem die USA mit weiteren Sanktionen gedroht hatten. Im Dezember forderten die USA türkische Unternehmen auf, keine Flugzeuge russischer Fluggesellschaften zu warten, und am 1. Februar warnte der größte türkische Betreiber und Anbieter von Bodenabfertigungsdiensten auf Flughäfen, Havas, seine Geschäftspartner vor den Risiken, die mit der Wartung von Flugzeugen von Fluggesellschaften aus Russland verbunden sind.

Konkret bedeutet das zum Beispiel: Nicht nur das, die Türkei liefert nicht etwa Lebensmittel, o.ä. Während die NATO-Verbündeten nicht in der Lage sind, die versprochenen Panzer zusammenzukratzen, liefert der NATO-Partner Türkei längst Kampfdrohnen an Russland. Damit bekämpfen sich in Russland die Gegner gegenseitig mit Hilfe von NATO-Waffen.

Laut Wall Street Journal exportieren 15 türkische Unternehmen jeden Monat Ausrüstung für 18,5 Millionen Dollar, die in den Vereinigten Staaten gekauft wurden, an ein Dutzend russischer Unternehmen, welche illegalen einseitigen US-Zwangsmaßnahmen unterliegen. Darunter beispielswiese auch ein

Russisches Unternehmen, das für die Herstellung von Gewehren für die Streitkräfte des Landes sanktioniert wurde

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Die USA „besuchen“ die Türkei, um sie auf Linie zu bringen und blitzen ab

Anfang Februar entsandten die USA den Unterstaatssekretär für Terrorismus und Finanzaufklärung des US-Finanzministeriums, Brian Nelson, nach Ankara, um die Türkei dazu zu bringen, doch endlich die Vorgaben der USA umzusetzen.

Der Quelle zufolge traf US-Finanzstaatssekretär Brian Nelson am 2. und 3. Februar mit den türkischen Behörden zusammen, um über die Steigerung der Warenausfuhren nach Russland, zu sprechen. Der Quelle zufolge lieferte die Türkei von März bis Oktober Waren im Gegenwert von 800 Millionen Dollar nach Russland, darunter Maschinen im Wert von 300 Millionen Dollar und Elektronik im Wert von 80 Millionen Dollar .

Nelson ist der dritte Beamte des US-Finanzministeriums, der die Türkei in diesem Jahr besucht, um Ankara zur Einhaltung der Sanktionen gegen Russland zu drängen, so Bloomberg.

Als der US-Gesandte seinen Auftrag umzusetzen versuchte und darauf hinwies, daß die Türkei Fehler mache, da sie sich auf die Seite des zukünftigen Kriegsverlierers stelle, bekam er Anfang Februar 2023 offenbar von türkischer Seite die (angeblich) vom israelischen Geheimdienst ermittelten Zahlen und von einer türkischen Zeitung veröffentlichten Zahlen vorgelegt.

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Der israelische Geheimdienst Mossad legt Opferzahlen vor

Inzwischen jährt sich der Beginn des Kriegs in der Ukraine. Im Westen sind so gut wie gar keine Opferzahlen bekannt. Auf Wikipedia hingegen werden Äußerungen zu Opfer gelistet.

Am 25.1.2023 hat die türkische Zeitung Hürseda Haber 25.1. unter Berufung auf den israelischen Geheimdienst Mossad eine weitere Bilanz an zerstörtem Gerät und vernichteten Menschenleben veröffentlicht.

Diesen ist entnehmbar, daß in diesem Abnutzungskrieg ein Kräfteverhältnis von 1 zu 8 zugunsten Russlands bestünde. Während bisher die Toten und Verwundeten zusammen ausgegeben wurden, sind sie in dieser Veröffentlichung getrennt wiedergegeben. 18 480 Tote auf russischer Seite stünden demnach 157 000 Tote auf ukrainischer Seite gegenüber.

Angeblich sollen die Zahlen vom 14.1.2023 stammen.

Diese Kriegsverluste offenbaren den wahren Horror der Kämpfe.

Angeblich sind die Felddaten vom 14. Januar 2023, basierend auf israelischen Geheimdiensten, wie folgt aufgeführt:

RUSSLAND:

Im Feld befinden sich 418.000 russische Soldaten (plus 3.500.000 Reservisten) und einer zunehmenden Zahl von Wagner-Söldnern.

Die Verluste Russlands 

UKRAINE:

Im Feld befinden sich 734.000 ukrainische Soldaten (plus 100.000 Reservisten) und NATO-Offiziere, Soldaten und Söldnern im Feld,

Die Verluste der Ukraine:

Was diese Zahlen vielleicht glaubhafter als frühere Zahlen macht, ist der Umstand, daß der US-Gesandte wieder abreiste ohne etwas erreicht zuhaben. der NATP-„Partner“ Türkei beliefert Russland munter weiter mit Kriegsgerät, das Russland gegen die Ukraine einsetzt.

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Nachtrag: Die Zahlen aus dem Pentagon

Im April 2023 gelangten geheime Dokumente  an die Öffentlichkeit,  deren Authentizität umstritten ist, die aber folgende Gefallenenzahlen enthalten:

Der unschätzbare Ray McGovern, der ein oder zwei Dinge über die CIA weiß, stellte fest, ob das Pentagon „die Tötungsquote fälscht, um Osterblumen nach Kiew zu schicken? Das kürzliche Durchsickern eines anscheinend offiziellen NATO-Dokuments zeigt 71.500 Ukrainer KIA und nur 16.000 bis 17.500 Russen, weit entfernt von früheren „Schätzungen“ des Pentagon. Das klingt alles nach einem Vietnam-Déjà-vu!“

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In Deutschland nur Propaganda-Zahlen

In Deutschland hingegen erhält man zu diesem Problem nur Propaganda-Zahlen, die regelmäßig horrende russische Verluste ausweisen und die ukrainischen Opfer bestenfalls verschweigen, oder verheimlichen.

Die Auswirkungen der Offensive dürften den Angaben zufolge aber begrenzt ausfallen. Es sei unwahrscheinlich, dass dadurch die Kontrolle der Ukraine über wichtige Transportwege gefährdet werde. Auch ein „größerer Durchbruch in den nächsten vier bis sechs Wochen in den Operationsgebieten Luhansk, Donezk und Saporischschja“ ist laut dem Briefing durch den Vorstoß nicht zu erwarten.

Auch Putins beste Truppen würden wohl kaum einen Unterschied machen in der Region. „Selbst Eliteeinheiten weisen nur einen geringen taktischen Wert auf“, heißt es in dem Nato-Papier.

Besonders weit lehnen sich SPD-nahe Zeitungen aus dem Fenster. Diese übernehmen viel zu oft die Ukraine-Propaganda völlig ungefiltert:

Laut Zahlen des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind im Ukraine-Krieg in den vergangenen 24 Stunden 800 russische Soldaten in den Kampfhandlungen getötet worden. Insgesamt soll die Zahl der russischen Verluste bei über 550.000 Soldaten liegen. Mehr als 140.000 sollen gefallen sein, rund 420.000 verletzt oder gefangen genommen.