COVID-Laborleck „nahezu(?) sicher“: der Chef der obersten US-Gesundheitsbehörde gibt alles zu

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NIH_Clinical_Research_Center_aerial.jpg

BETHESDA – Wieder wird eine Verschwörungstheorie wahr: Der Chef der größten US-Gesundheitsbehörde zeigt sich in einem Interview mit der New York Times davon überzeugt, dass wenn man sich allein auf die wissenschaftlichen Beweise konzentriert, es sicher sei, dass das Covid-Virus aus dem Labor in Wuhan stammt.

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Es sind die Worte, auf die viele fast fünf Jahre lang gewartet haben:  In einem aktuellen Interview mit Ross Douthat von der New York Times erklärte der Direktor der „National Institutes of Health (NIH)“, Jay Bhattacharya, dass er es für

„so gut wie sicher“

hält, dass das Covid-Virus aus dem Labor in Wuhan stammt und

„wenn man sich nur auf die wissenschaftlichen Beweise konzentriert, würde ich nicht sagen, dass es sicher ist“,

dass die Pandemie auf ein versehentliches Laborleck am Wuhan Institute of Virology zurückzuführen sei. Als Maßstab gibt er an

Nun, uns fehlt der eindeutige Beweis in Form des Protokolls der Kommunistischen Parteisitzung, in dem ein Laborleck oder Ähnliches bestätigt wird. Es handelt sich also nach wie vor um eine ebenso wissenschaftliche wie um eine interne Debatte der Geheimdienste

Letztendlich macht er hierdurch auch deutlich, dass es die Politik war, die diese wissenschaftlichen Tatsachen falsch bewertet hat. Und dass die NIH-Finanzierung dabei möglicherweise eine bedeutende Rolle gespielt habe:

die Behörden hätten in der Covid-Ära das Vertrauen der Öffentlichkeit missbraucht. Jetzt liegt es an Außenstehenden, es wiederherzustellen

Jay Bhattacharya sagt, dass Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens abweichende Meinungen unterdrückten und schädliche Einschränkungen durchsetzten, weil sie die Verantwortung für die Pandemie fürchteten.

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Finanziell gesehen waren die Lockdowns einer der größten Fehler der Menschheitsgeschichte. Billionen von Dollar wurden ausgegeben oder gedruckt, alles nur, um die Tatsache zu verschleiern, dass eine globalisierte Wirtschaft nicht stillgelegt werden kann. Die Gewaltkriminalität explodierte, was zum Tod Tausender weiterer Menschen in den Vereinigten Staaten und weltweit führte, da der Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung und ein moralischer Kreuzzug für „soziale Gerechtigkeit“ den Niedergang von Städten und Ballungsräumen zur Folge hatten. 

Während die Kriminalität zurückgegangen ist, die Schulen wieder geöffnet sind und die Bedeutung der endlosen Reihe von mRNA-Boostern abgenommen hat, gibt es langfristige Folgen, von denen man sich – wenn überhaupt – erst in Jahrzehnten erholen wird. 

Vor diesem Hintergrund ist es von entscheidender Bedeutung zu verstehen und zu kommunizieren, wie die Pandemie ihren Anfang nahm. Wer steckte dahinter, wie konnte es dazu kommen? Und genauso wichtig: Wie reagierten die Verantwortlichen? All dies, um sicherzustellen, dass wir diese Fehler in Zukunft nie wiederholen. Genau das hat einer der führenden Experten für öffentliche Gesundheit des Landes getan.

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Auf die Frage des Interviewpartners, warum Wissenschaftler und Experten zu Beginn der so bezeichneten „Pandemie“ denn so geschlossen alles Andere, als eine „natürliche“ Ursache ablehnten, führte der Direktor der National Institutes of Health aus, dass dies bereits im Medizinstudium beginne.

Versagende Weißkittel

Patienten würden sich an jeden im weißen Kittel wenden, um Rat zu suchen, sagte er, und als 24-jähriger Student habe man eben nicht alle Antworten. Doch das Tragen des Kittels verleite dazu, so zu tun, als ob man sie hätte.

„Das gesamte öffentliche Gesundheitswesen befand sich in dieser Lage“,

entschuldigte er dieses Fehlverhalten zu Beginn der Pandemie.

„Sie standen einer ungewissen Bedrohung gegenüber. Es gab noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber. Es handelte sich um eine völlig neue Krankheit. Die gesamte Gesellschaft blickte auf sie und fragte sich: ‚Was sollen wir tun? Was ist das Kluge, Richtige?‘ Und man kannte die Antwort nicht.“

Statt Antworten zu geben, die womöglich ungenau sind, habe er gelernt – und Studenten müssten es auch lernen –, zu sagen:

„Ich weiß es nicht.“

Doch

„dass die Gesundheitsbehörden dabei versagt haben“,

sagte Bhattacharya schon während der Pandemie. Dieses Argument erscheint uns aber unplausibel, denn sonst hätten Ärzte und Ärztefunktionäre nicht ihre Kollegen beruflich vernichtet, die sich sehr wohl um eine Behandlung der durch das Covid-Virus verursachten Phänomene gekümmert hatten.  

Dr. Anthony Fauci, der selbst ernannte Covid-Hexenmeister

Stattdessen hätten sie sich an Anthony Fauci gewandt, der die Gelegenheit ergriff, um ,sich zum großen Covid-Erklärer, ja zum großen Covid-Hexenmeister aufzuschwingen und dazu nur seine Position gelten ließ. Am Ende mußten die Ärzte feststellen, dass auch diese Verantwortlichen es versäumt hätten, Unsicherheit ehrlich zu kommunizieren. Aber nicht nur das, sagte er.

Und es war „so gut wie sicher“ ein Laborleck in China

Auch ihre Beteiligung an den Ursprüngen der Pandemie habe dazu beigetragen.

„Das zweite Element ist die Frage, was möglicherweise die Pandemie ausgelöst hat“,

sagte Bhattacharya mit Blick auf das Laborleck.

„Ich glaube – und ich denke, viele Wissenschaftler stimmen mir zu –, dass die besten verfügbaren Beweise darauf hindeuten, dass die Pandemie die Folge eines Laborunfalls in Wuhan, China, war.“

Douthat bat ihn direkt, eine Prozentzahl anzugeben, worauf er antwortete:

„Meiner Ansicht nach ist es so gut wie sicher.“

Ein solches Maß an Zuversicht war in den meisten nationalen Diskussionen über das Laborleck nahezu unbekannt. Er bekräftigte dies jedoch und fügte hinzu:

„Wenn man sich allein auf die wissenschaftlichen Beweise konzentriert, würde ich sagen, es ist sicher.“

Frankenstein-Experimente: „Gain-of-Function“-Forschung

Da sich die NIH der absurden, utopischen „Gain-of-Function“-Forschung verschrieben hatte, um alle potenziellen Viren aufzuspüren und fortschrittliche Behandlungsmethoden zu entwickeln, deren Wirksamkeit ungewiss war, ist es möglich, dass ihre Arbeit direkt zur unbeabsichtigten Freisetzung des Coronavirus geführt hat.

Ein Versuch es Rückgängig zu machen: all in

Der Interviewer fragte dann, warum dies möglicherweise zu einem übermäßigen Engagement bei Schulschließungen, Maskenpflichten usw. veranlasst haben könnte:

„Okay, was wäre, wenn du die Büchse der Pandora geöffnet hättest? Was würdest du tun? Du hättest die Hölle über die Welt gebracht“,

antwortete Bhattacharya.

„Und du hast es getan. Du bist dafür verantwortlich. Was würdest du tun?“

Die Antwort lautet natürlich:

„Es abschalten.“

Und zwar mit allen notwendigen Mitteln. Wie er erklärte:

„Mächtige Persönlichkeiten im öffentlichen Gesundheitswesen verfügen – wie wir 2020 feststellen mussten – über viele Mittel, um genau das zu versuchen.“

All in mit untauglichen Mitteln: Erzeugen einer Psychose

Warum also erkannte niemand, dass die Lockdowns und andere Maßnahmen nicht funktionierten, eine Tatsache, die fast sofort offensichtlich wurde? Nun, auch dafür hat Bhattacharya eine Erklärung:

„Stellen Sie sich also vor, Sie hätten das getan. Sie haben die Lockdowns empfohlen, die Schulschließungen, Maßnahmen, die den Armen schaden werden, Sie wissen, dass sie den Kindern schaden werden, aber Sie tun es, weil Sie die Ausbreitung dieser tödlichen Krankheit eindämmen wollen, für die Sie sich insgeheim vielleicht mitverantwortlich fühlen. Vielleicht können Sie sich das selbst nicht eingestehen.“

„Man versucht es, und es funktioniert nicht. Es funktioniert einfach nicht. Es ist Sommer 2020, und es ist völlig klar, dass die Krankheit immer noch da ist. Die Chinesen behaupten, sie hätten die Krankheit ausgerottet, aber dieses Ergebnis lässt sich nirgendwo sonst auf der Welt reproduzieren.“

Diese Anreize und das Festhalten an einer gescheiterten Politik haben ein vorhersehbares Ergebnis:

„Tja, was ist schiefgelaufen? Wir haben es einfach nicht energisch genug angegangen.“

Das führt zu einer Kettenreaktion und erzeugt einen endlosen Bedarf an weiteren Lockdowns, restriktiven Maßnahmen und der Unterdrückung von Debatten und abweichenden Meinungen.

„Das Problem ist, dass viele Menschen darunter gelitten haben“,

fuhr er fort.

„Es gibt Leute in der Wissenschaft, lästige ‚Randgruppen-Epidemiologen‘, die sagen: ‚Sehen Sie, das ist eine wirklich schlechte Idee. Und den politischen Willen dafür kann man nur in Ausnahmefällen aufbringen.‘ In der Wissenschaft braucht es absolute Einigkeit. Und wenn es Debatten gibt, wird es nicht dazu kommen. Es wird keinen weiteren Lockdown geben.“

„Und so unterdrückt man die Meinungsfreiheit, man unterdrückt abweichende Meinungen und sorgt dafür, dass der Ruf jedes Andersdenkenden zerstört wird, damit andere Menschen nicht mehr ihre Stimme erheben.“

Das Ergebnis: Ein Desaster!

Er glaubt, dass diese Lockdowns

„am Ende mehr Menschenleben gefordert haben, als ohne diese Lockdowns zu beklagen gewesen wären“.

Was für ein Desaster!

Und eines, das auf jeder Ebene vermeidbar gewesen wäre.

Die Finanzierung der Gain-of-Function-Studien mit US-Steuergeldern

Die NIH hätte die Finanzierung von Gain-of-Function-Studien vermeiden können, die auf dem lächerlichen Glauben beruhten, alle Viren stoppen und verhindern zu können. Experten und Gesundheitsbehörden hätten zugeben können, dass sie nicht alle Antworten hatten, und von den irrsinnigen Maßnahmen abrücken können, die sich sofort als nutzlos und mit klaren, offensichtlichen Schäden erwiesen. Stattdessen legten sie noch eine Schippe drauf und verspielten damit ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Öffentlichkeit. 

Unverhältnismäßige Maßnahmen als das „Ende der Zivilisation“

Douthat brachte vor, dass die Entwicklung von COVID-Impfstoffen die Lockdowns in den Augen mancher gerechtfertigt haben könnte. Doch auch diese Erklärung überzeugte Bhattacharya nicht. Lockdowns in der vagen Hoffnung auf einen wirksamen Impfstoff, sagte er, seien das

„Ende der Zivilisation. Das war keineswegs sicher“,

sagte er.

„Und die Vorstellung, dass man in Zeiten solcher Unsicherheit zu solch außerordentlichen, drakonischen Maßnahmen greifen und grundlegende Bürgerrechte in großem Umfang für neun Monate oder wie lange auch immer bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffs eingeschränkt werden müssen, das ist meiner Meinung nach das Ende der Zivilisation.“

„Wenn das unser Paradigma für den Umgang mit solchen Risiken ist, können wir nicht einmal eine freie Zivilisation haben. Denn man kann keine Pläne machen. Man weiß nicht, ob die Kinder zur Schule gehen können. Man kann keine grundlegenden Pläne schmieden.“

Er hob außerdem hervor, dass es inakzeptabel sei, Lockdowns zur Standardpraxis werden zu lassen, und dass dies die Vorstellung eines „freien Landes“ in der Zukunft praktisch zunichtemache.

„Wenn alle grundlegenden Versprechen, die wir hinsichtlich unserer bürgerlichen Freiheiten haben, darauf beruhen, dass keine Unsicherheit über die Ausbreitung einer Infektionskrankheit besteht, dann haben wir kein freies Land.“

Das untaugliche Mittel der Massenzensur

Die linke Biden-Regierung in den USA reagierte hingegen mit Massenzensur

Wenn man anfängt, diese Ideen zu unterdrücken, und genau das ist während der Biden-Regierung passiert – sie haben systematisch die Macht der Regierung genutzt, um diese Meinungsäußerung im Internet zu unterdrücken.

Douthat: Durch Druck auf Social-Media-Unternehmen.

Bhattacharya: Genau. Aber wenn man so etwas unterdrückt, ist es nicht so, als ob man die Idee wirklich unterdrückt hätte. Diese Idee existiert weiterhin in der Bevölkerung. Es gibt andere Menschen, die sie denken, und gerade die Unterdrückung rückt sie in den Fokus der Öffentlichkeit, anstatt sie einfach an die Oberfläche kommen zu lassen und die übliche Debatte zu ermöglichen, die man erwarten würde.

Das untaugliche Mittel der Impfungen

Der NIH-Chef rechnet im weiteren Interview auch mit den Fehlern der Politik bei den mRNA-„Impfungen“ ab:

Ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass

von der Biden-Regierung und von Gesundheitsbehörden maßlos übertrieben dargestellt wurden. Dies schürte großes Misstrauen und Paranoia gegenüber dem Impfstoff.

Propagiert wurden durch die Politik wahre „Wunder-Ziele“:

Das war aber nicht das, was die Gesundheitsbehörden damals tatsächlich sagten. Ich kann Ihnen Beispiele zeigen, die im Grunde versprechen, dass es keine Covid-Fälle mehr geben wird, wenn wir nur die gesamte Bevölkerung – oder eine ähnliche Variante davon – dazu bringen könnten, es zu tun.

Wer dieses Narrativ nicht nachplappert, der wurde exkommuniziert:

Stattdessen verbreiteten die Gesundheitsbehörden noch mehr Lügen: „Wer sich nicht impfen lässt, begeht ein gesellschaftliches Übel. Er ist unrein.“ Und viele Menschen widersprachen dieser Botschaft: „Ihr liegt einfach falsch.“

Das Beängstigende ist, dass genau diese Zukunft von den Gesundheitsbehörden, vielen Medienvertretern und all jenen angestrebt wird, die sich weiterhin weigern, die Fehler der COVID-Politik anzuerkennen. Sie wollen so schnell wie möglich zu Lockdowns zurückkehren, da sie autoritäre Kontrollen über die Gesellschaft und die Bewegungsfreiheit für unerlässlich halten. Sie wollen die Maskenpflicht wieder einführen, halten Schulschließungen für gerechtfertigt und wirksam und haben wenig Problem mit fortgesetzten Anordnungen im Gesundheitswesen ohne absehbares Ende. 

Das ist das Problem, wenn man nie Verantwortung übernimmt, Fehler nie eingesteht oder Unsicherheiten nie anerkennt. Deshalb ist es auch ein so enormer Erfolg für Amerika, dass Jay Bhattacharya im Amt ist – um sicherzustellen, dass so etwas während seiner Amtszeit nicht passiert.