Alter Wein in neuen Schläuchen: Fridays for Future und co. heißt jetzt „Gen z regelt“

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Transparent_Schulstreik.jpg

HOYA – Gen Z regelt: Der junge, angebliche Organisator, die offenen Fragen und die Nacht der Ausschreitungen

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Bei den so bezeichneten „Gen Z“-Protesten handelt es sich um weltweit organisierte Proteste der Generation Z, die sich als eine Reihe andauernder politischer Demonstrationen, Aufstände und Revolutionen, versteht, die überwiegend von denjenigen angeführt werden, die zwischen Mitte und Ende der 1990er und Anfang der 2010er Jahre geboren wurden. Obwohl die Generation Z bereits seit Anfang der 2010er Jahre politisch aktiv ist, entstand die aktuelle Protestwelle Anfang der 2020er Jahre.

Nach den jüngsten Protesten in Frankreich wurde diese Brandfackel nun offenbar auch nach Deutschland geworfen und wurde dort offenbar gezielt aufgebaut und sucht sich dazu in jedem Land einen aktuellen Anlaß. Doch was  bedeutet das? Der Innenminister nannte die Krawalle in  Frankreich einen:

„Bewaffneten Kampf gegen unseren Lebensstil… Wer nicht klar benennt, dass sich hier Linksextremisten und ein migrantisches Milieu zum gemeinsamen Kampf gegen das demokratische System auf der Straße treffen, hat die Situation nicht verstanden.“

und am Tag nach den Krawalle in Deutschland fasst der Innenminister zusammen:

„Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu haben gestern Abend die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert“

Dies bestätigte der chef der Polizeigewerkschaft der Bundespolizei Ostermann, der einen

„Schulterschluss zwischen gewaltberieten Linksextremisten und Migranten“ 

bei den Krawallen erkannte (Min. 2:50) und dafür die politisch gewollte Ignorierung linker und ausländischer Extremisten durch die letzten Regierungen anprangerte.

Akram Selo, nach eigenen Angaben 18 Jahre alt und Abiturient, ist das öffentliche Gesicht der Bewegung „Gen Z regelt“, die am 31. Oktober 2026 in über 30 Städten demonstrieren ließ. Recherchen des Online-Magazins Die Vossische werfen Fragen zu wechselnden Impressumsadressen, Spendengeldern und Organisationsstruktur auf. Sie zeigen zudem, dass die sozialistische „Internationale Jugend“ bereits vor der Registrierung von Selos Website für denselben Termin mobilisierte. Ein Nachweis für eine Steuerung oder Finanzierung durch extremistische Gruppen liegt laut Vossischer nicht vor. Die Kundgebungen verliefen weitgehend friedlich, in der Nacht zum 1. November kam es jedoch vor allem in Frankfurt und Köln zu Plünderungen und Angriffen auf Einsatzkräfte.

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Alter Wein in neuen Schläuchen: Greta Thunberg heißt jetzt Akram Selo

Einer der wenigen Namen, der für die „Gen Z“-Bewegung öffentlich einsehbar ist,  lautet Akram Selo, da dieser auf Webseiten der Bewegung als Verantwortlicher erscheint. Die Bild fast zu ihm zusammen:

Ein Phantom mischt Deutschland auf: Er nennt sich Akram Selo, sagt, er sei Abiturient. Und er ist der Organisator hinter den Links-Demos am Wochenende in ganz Deutschland. Woher er kommt, wo er lebt? Er sagt es nicht. Nur so viel: Bayern. Und schon das ist wohl so nicht ganz richtig. Gesichert ist: Er ist der Name hinter „GenZ regelt“, den Demos, die am Wochenende die Frankreich-Proteste nach Deutschland tragen sollen. Und, wenn es nach Linksradikalen geht, auch die Krawalle. Man kann mit ihm reden, aber Fotos gibt es nicht. Und auch keine reale Adresse. Denn der angebliche 18‑Jährige, der in Deutschland für Samstag in 20 Städten Demos für bis zu 142.000 Menschen angemeldet hat, gibt als Anschrift nur eine Tarnfirma in der Schweiz an!

Im Impressum wurde außerdem ein Arda Akyol als Mitorganisator genannt. Für die Illustrationen wird Jolina Fritsche aufgeführt. Selo selbst wird als Entwickler der Website bezeichnet.

Wer ist Akram Selo?

Akram Selo ist laut Die Vossische „18 Jahre alt. Jedenfalls sagt er das selbst.“ Er erscheint im Impressum von „Gen Z regelt“ als Verantwortlicher und Entwickler der Website. Nach seinen Angaben fanden die Beteiligten über TikTok zusammen; dem Organisationskreis gehörten 20 bis 30 Personen an.

Doch der ehemalige Sprecher von GenZ, Gianni Matheja nannte bei seinem Rückzug dagegen einen engeren Kreis von nur sechs Personen.

Prüfen wir diese Informationen einmal:

  • Der Vorname Akram kommt aus dem Arabischen, bedeutet so viel wie „der Großzügigste“ und soll die Bewegung offenbar an das migrantische Milliö anschlussfähig machen.
  • Der Nachname „Selo“ ist weltzweit recht selten und kommt in Deutschland offiziell nur 20Mal vor. Gemäß Telefonbuch meist in Nordrhein-Westfahlen und kein einziges Mal in Niedersachsen.

die Vossische ergänzt:

Die bisherige Recherche führt auch zum Johann-Beckmann-Gymnasium in Hoya.

Die Schule nennt auf ihrer Website für das Schuljahr 2024/25 einen Schüler namens Akram als Mitglied der Spitze der Schülervertretung. Ein Nachname wird dort nicht angegeben.

In älteren öffentlichen Sportergebnislisten aus der Region erscheint außerdem ein Akram Selo, Jahrgang 2008. Das Geburtsjahr wäre mit der Altersangabe des heutigen Protestorganisators vereinbar.

Die Schule vereint alle Vorurteile, die man von linken Kaderschmieden so kennt:

Das Johann-Beckmann-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2010/2011 eine offene Ganztagsschule. Das Johann-Beckmann-Gymnasium ist eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und trägt die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“. Derzeit besuchen rund 900 SchülerInnen das Gymnasium.

Recherchen zufolge habe im dortigen Sportverein ein Akram Murad Alo Selo Ergebnisse erzielt.

Bei der Schülervertretung taucht ein Akram als Vertreter für die Mittelstufe auf.

Das ist kein „Beweis“, aber es sind doch starke Hinweise.

Die neue Greta Thunberg?

Jede linke Massenbewegung benötigt ein Maskottchen. Bei den Klima-Hysterikern war dies Greta Thunberg, bis sie zur Antisemitin wurde.

Auf der Webseite https://genz-regelt.de/ führt unter „Unser Brandbrief. Unterschreib mit.“ ein Link zu https://innn.it/genz mit Erstunterzeichnern aus dem etablierten Politikbetrieb. Dort fnen wir unter den Erstunterzeichnern die Namen:

  1. Heidi Reichinnek (Co-Vorsitzende Fraktion Die Linke)
  2. Bela B (Musiker, Komponist, Autor und Schauspieler)
  3. Gina Waibel (Autorin, Creatorin)
  4. Marc Raschke (Journalist, Kommunikationsexperte, Autor)
  5. Astrid Vogelheim (Parteivorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Aachen)
  6. Lennard Rosar (Comedian, Satiriker, Moderator)
  7. Ricarda Lang (MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  8. Ruben Neugebauer (Leavenoonebehind)
  9. Henriette Held und Luis Bobga (Vorsitzende Grüne Jugend)
  10. Caroline Bechmann (Psychologin und Systemische Familienthera peutin)
  11. Lilian Boehme (Klartext mit Lilly, Moderatorin, politische Analystin)

Alles klar? Die alte Mischpoke halt die die AfD verbieten will, das Klima retten will und sich regemäßig mit neuem Unfug in die Öffentlichkeit quengelt. Diese altbekannte Mischpoke hat sich also offenbar ein neues Maskottchen zugelegt und das heißt Akram Selo.

Ein breites, friedliches Bündnis?

Und da ist noch etwas. Offiziell kann man deren Webseite entnehmen, dass sie Gewalt bei den Demonstrationen kategorisch ablehnen.

„Gewalt gegen Menschen oder Sachen widerspricht allem, wofür wir stehen“,

steht da.

„Nur friedlich können wir gemeinsam etwas erreichen.“

Es handelt sich also um ein breites, linkes Bündnis, das auch für gewaltbereite linke Extremisten offen ist.

Eines ist auch klar. Auf seiner Webseite hat Gianni Matheja jedenfalls ein Video verlinkt in dem er sich mit einem derjenigen unterhält, die tief in  die Correctiv-Lüge verstrickt sind.

Doch Gianni Matheja hat auch da eine Erfahrung gemacht:

„… aufgrund der vielen Akteure, die sich in dem Bündnis zusammengeschlossen haben, sehe er „einen gemeinsamen friedlichen Rahmen“ der Proteste „nicht mehr ausreichend abgesichert“.

aha…!

Welche gewaltbereiten Extremisten denn?

Weitere Hinwiese  liefert Teil 1 einer Recherche der „Vosseschen“ zu diesem Komplex. Diese zeichnet eine auffällige Adressspur nach: Das Impressum von „Gen Z regelt“ nannte zunächst eine Anschrift in Hoya (Niedersachsen), später eine Adresse in Dietmannsried im Allgäu, wo ein Anbieter virtueller Geschäftsadressen sitzt.

„Von Hoya nach Bayern, vom Abiturienten zum Organisator bundesweiter Proteste: Akram Selo ist das Gesicht einer Bewegung, die Deutschland am 31. Oktober auf die Straße bringen will. Doch die Spur führt zu wechselnden Impressumsadressen, einem virtuellen Büro, Spendengeldern und einer Organisationsstruktur, von der sich inzwischen sogar die Bundesschülerkonferenz distanziert.“ (vgl. https://dievossische.de/wer-ist-akram-selo-der-organisator-der-gen-z-protest/).

dann wurde ein Dienstleister in der Schweiz benannt.

Was geschah, bevor Akram in Erscheinung trat?

Teil 2 der Recherchen stellt unter der Überschrift

„Wer steckt wirklich hinter den Aufrufen?“

die Erzählung vom spontanen Netzwerk in Frage. Die Domain genz-regelt.de für die Akram Selo angegeben ist, wurde am 18. Oktober 2026 registriert.

Schon am 15. Oktober hatte aber die Internationale Jugend unter dem Motto „#GenZ regelt!“ zum 31. Oktober aufgerufen. Die Reihenfolge, so die Vossische, „beweist noch nicht, dass die Internationale Jugend seine Initiative gegründet oder gesteuert hat“. Sie belege aber, dass die Mobilisierung älter sei als der Internetauftritt.

„Eingeladen hatten „Gen Z regelt“ und die Neuköllner Jugendorganisation der Linkspartei… Bestehende politische Organisationen waren nicht erst am Vorabend der Demonstrationen präsent. Sie waren schon in einer frühen Phase an gemeinsamen Mobilisierungstreffen beteiligt.“  (vgl. https://dievossische.de/gen-z-regelt-die-linken-netzwerke-hinter-den-protesten/).

Teil 2 der Recherche ergänzt außerdem, dass die Anschrift zuletzt in die Schweiz führt. Die Vossische betont, eine solche Adresse sei „nicht automatisch unzulässig“ und könne dem Schutz der Privatsphäre dienen. Dass Selo ein Strohmann sei, sei „nicht nachgewiesen“.

Und da sind auch alte Bekannte

In meinem , weiteren Beitrag recherchierte die Vossische welche politischen Organisationen schon in einer frühen Phase an gemeinsamen Mobilisierungstreffen beteiligt waren, die dann min der GenZ mündeten.

Am 30. Oktober treten bei einer digitalen Berliner Pressekonferenz drei Frauen auf: Veronika Dinter, Kaja Schwab und Helen Britt,

Die Öffentlichkeit erfährt ihre Namen. Ihre politischen Biografien werden allerdings nicht gleichermaßen deutlich.

Dabei lohnt der Blick zurück.

Das sind in der Tat keine politischen Lebensläufe, die erst mit einem TikTok-Aufruf im Oktober begonnen hätten.

Andere fahren gleich nach Frankreich um dort zu  lernen:

„Linken-Politiker lernt von Schülerprotesten in Paris – „Gen Z regelt“ plant weitere Demos….

Darum traf sich Hoß am Reformationstag in Paris mit linken Aktivisten und mischte sich unter die Schülerproteste in Paris. „Ich bin Luke und ich habe kein Problem damit, wenn die Jugend in Frankreich der Regierung die Hölle heißmacht“, sagt der Bundestagsabgeordnete der Linken in Storys, die er auf Instagram hochgeladen hat. Zu sehen ist unter anderem auch Seydou Simbo Ba. Der 17-Jährige ist Schüler und Aktivist der Jugendorganisation von La France insoumise (LFI), der linkspopulistischen Partei von Jean-Luc Mélenchon.“… Es muss darum gehen, wie wir endlich eine Zukunft bekommen können, in der wir ein gutes Leben haben, in der es keine Klimakrise, keinen Faschismus, keine Kriege gibt,…

und er bewundert „die Vielfalt“ auf den Demos:

Und die entscheidende Frage lautet: Seit wann sitzen diese Aktivistinnen im Organisationsteam, wer hat sie dazu bestimmt und welchen Einfluss besitzen sie auf die politische Ausrichtung?

Offen bleibe aber, wer die Spenden verwalte:

Wer nimmt die Spenden ein?

Auf GoFundMe seien bis zum 25. Oktober 4.364 Euro aus 78 Spenden eingegangen (Ziel: 5.500 Euro).

„Die Geschichte vom 18-jährigen Abiturienten, der angeblich innerhalb weniger Tage eine bundesweite Protestbewegung aufbaut, bekommt Risse. Recherchen der Vossischen zeigen: Bereits vor der Registrierung seiner Website mobilisierte eine seit Jahren bestehende sozialistische Jugendorganisation für den 31. Oktober. Die Spur führt zur Internationalen Jugend, zur Föderation Klassenkämpferischer Organisationen und zum Kommunistischen Aufbau. Doch wer organisiert die Proteste tatsächlich, wer finanziert sie – und weshalb fehlt auf der Website der Internationalen Jugend offenbar sogar ein Impressum?“  (vgl. https://dievossische.de/wer-organisiert-die-gen-z-proteste-wirklich/).

Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg ordnet die Organisation dem linksextremistischen „Kommunistischen Aufbau“ zu. Die Vossische hält fest:

„Eine Finanzierung oder Steuerung der Initiative durch den Kommunistischen Aufbau ist bislang nicht nachgewiesen.“

Auch die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich am 24. Oktober und warnte vor

„undurchsichtigen Strukturen“.

Selo selbst lehnt Gewalt ab, räumte aber laut Vossischer ein, dass sich eine Einflussnahme extremistischer Gruppen nicht ausschließen lasse. Und er hat Recht behalten. weswegen Gianni Matheja ausgetreten ist und wovor Akram Selo warnte und was sogar in der Zeitung stand:

Union und SPD verlangen Wachsamkeit: Linksextreme Kräfte könnten die Proteste vereinnahmen. Grüne und Linke hingegen sehen die Gefahr woanders.

trat am 31.10. ein:

„Aber man sieht auf den Videoaufnahmen, die im Netz kursieren, dass es sich um viele junge Männer mit Migrationshintergrund handelt. Man sieht auch Palästinensertücher und teilweise linksextreme Symbole.“

Der zustädige Polizeipräsident ergänzt:

Laut Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck (56, CDU) kamen die Randalierer überwiegend aus dem „gewaltbereiten linksextremen und pro-palästinensischen Spektrum sowie dem migrantischen Milieu“. In Frankfurt allein gab es 54 Festnahmen (13 bis 29 Jahre). Mehrere von ihnen sind polizeibekannt. Fast alle haben die deutsche Staatsangehörigkeit… In Köln gab es laut Teggatz Israelhasser und Pro-Pali-Aktivisten unter den Böllerwerfern. Radikale, polizeibekannte Pali-Aktivisten seien dort später sogar gezielt per Zug nach Köln angereist.

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Die Nacht der Ausschreitungen – nach Städten

Nach Angaben von Spiegel und ZDFheute verliefen die Demonstrationen tagsüber überwiegend friedlich. Am späten Abend kippte die Lage. Die Initiative erklärte:

„Was nach dem Ende der Kundgebungen passiert ist, darauf hatten wir keinen Einfluss.“

Die Bild-Zeitung titelte dazu:

Diese Nacht war echter Horror Plünderungen in Frankfurt ++ Krawalle unterm Kölner Dom

Frankfurt am Main: Personen drangen in Geschäfte ein und stahlen Turnschuhe; ein Waffenfachgeschäft wurde attackiert. Laut Polizei flogen Molotowcocktails auf Einsatzkräfte. Mehr als 30 Personen wurden vorläufig festgenommen, zwei Waffen sichergestellt. Die Zeil wurde gesperrt, das SEK war im Einsatz. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von „Gewaltexzessen“ und kündigte hartes Vorgehen an.

Ein Ladenbesitzer beschreibt das Erlebte wie folgt:

Sie haben nichts geklaut, die wollten einfach nur kaputt machen. Es ging nur um Vandalismus.“ Kiymet zu BILD: „Ich bin selbst Türke. Was haben die gegen mich? Rassismus wird immer größer.“ Er ist sich sicher: „Das war keine Demo, das ging gegen Deutschland, gegen Europa. Das ging gegen uns alle.“ Er berichtet: „Das waren alles Italiener, Spanier, Franzosen. Das haben wir an der Sprache erkannt. Schuld haben eindeutig die, die das genehmigt haben. Die Polizei hat ihre Arbeit gemacht.“

Ein Anderer berichtet:

Das waren Profis. Die haben schon Tage vorher alles ausgekundschaftet, da bin ich mir sicher. Die waren am Tag vor der Demonstration mit Masken hier und haben geguckt.

Köln: Auf der Domplatte wurden Polizisten mit Flaschen und Fahrrädern angegriffen; ein Mensch wurde verletzt, fünf Personen kamen in Gewahrsam. Polizeipräsident Johannes Hermanns sagte, bei Vermummten seien Molotowcocktails und Nothämmer sichergestellt worden:

„Die haben die Fensterscheibe zerstört und dann sind sie hier einmal komplett durch. Man sieht auch, wie sich ein kleiner Junge die Trinkgeldkasse nimmt und sich freut. Und ja, bei uns wurde geplündert“

Hamburg: Nahe dem Hauptbahnhof zündeten schwarz gekleidete, teils vermummte Personen Pyrotechnik und setzten Baustellenabsperrungen in Brand:

„Sie zitterte am ganzen Körper, weinte, bat schließlich die Polizei um Hilfe. Sie erzählte BILD, dass sie schon in ihrer Heimatstadt den Aufmarsch der Demonstranten und das Polizeiaufgebot gesehen hatte: „Doch dann landete ich hier in Hamburg im totalen Chaos. Flaschen und Böller flogen. Ich bin total geschockt, natürlich habe ich Angst.““

Stuttgart: Die Polizei meldete Verstöße gegen das Vermummungsverbot, Routenabweichungen und Böller, fünf leicht verletzte Beamte und rund 50 Straftaten. Die Stadt kündigte ordnungsrechtliche Konsequenzen an.

Hannover und Bremen: Laut ZDFheute kam es ebenfalls zu Zwischenfällen. Details nannte die Quelle nicht.