Aufforderung der WHO an die Regierungen: Anwendung KI-gestützter „Infodemie-Überwachungssysteme“ wie VaccineLies und CoVaxLies

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:WHO_HQ_main_building,_Geneva_from_Southwest.JPG

GENF – WHO weist Regierungen an, Online-Impfgegner-Botschaften in Echtzeit mithilfe von KI zu verfolgen: Fachzeitschrift „Vaccines“.

.

.

Kurz vor Weihnachten haben am 6. November der Bundestag und am 28.November der Bundesrat über das neue

Gesetz zu den Änderungen vom 1. Juni 2024 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IGV) vom 23. Mai 2005

abgestimmt.

Nur einen Tag später, am 29. November veröffentlicht die WHO in einem Beitrag ein orwellsches Kontrollsystem, in dem abweichende Meinungen pathologisiert, Überzeugungen durch Überwachung erzwungen werden und Regierungen angewiesen werden, das Denken mit Hilfe von „Künstlicher Intelligenz“ zu überwachen, um die Einhaltung der Arzneimittelvorschriften zu gewährleisten.

.

Huldige dem staatlichen Impfbefehl oder du wirst zur Zielscheibe

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einer am 29. November 2025 in der Fachzeitschrift Vaccinesveröffentlichten Publikation die Regierungen aufgefordert, Online-Informationen zu überwachen, die die Legitimität von Grippeimpfstoffen in Frage stellen, und „Gegenmaßnahmen“ gegen diejenigen zu ergreifen, die das Impfstoffdogma der WHO in Frage stellen. Diese Publikation ist Teil der Sonderausgabe

„Impfung gegen die Pandemie-Grippe

Behauptete Probleme

In dem Beitrag behauptet die WHO, dass zoonotische Influenzaviren, darunter hochpathogene Vogelgrippeviren und Varianten schweinegrippalen Ursprungs, weiterhin sporadische Infektionen beim Menschen verursachen würden, die teilweise mit hohen Letalitätsraten und dem Potenzial für eine anhaltende Übertragung von Mensch zu Mensch einhergehen sollen.

Die COVID-19-Pandemie habe sowohl das Potenzial für eine rasche Impfstoffentwicklung als auch die anhaltenden Herausforderungen hinsichtlich eines gerechten Zugangs und des öffentlichen Vertrauens verdeutlicht.

In dem Beitrag würden daher die impfstoffbezogenen Prioritäten der Aktualisierung der WHO-Forschungsagenda für die öffentliche Gesundheit im Bereich Influenza aus dem Jahr 2024 zusammengefasst, In ihm seien Erkenntnisse aus in Auftrag gegebenen systematischen Literaturrecherchen, Expertenkonsultationen und der Analyse von Lehren aus jüngsten Gesundheitsnotständen eingearbeitet, um einen Forschungs- und Politikfahrplan für die Vorbereitung auf Impfstoffe gegen zoonotische und pandemische Influenza zu skizzieren

Behauptete Lösungen

Unter der Überschrift „2. Aktueller Stand der Grippeimpfstoffe“ und „2.1. Saisonale und pandemische Impfstoffe für den Menschen“ geht die WHO zunächst auf den aktuellen Stand im Umgang mit Influenzaimpfstoffen ein. Trotz technologischer Fortschritte wie zellbasierter und rekombinanter Plattformen sei die weltweite Impfquote gegen saisonale Influenza in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen aufgrund begrenzter Produktionskapazitäten, Herausforderungen in der Kühlkette und unvorhersehbarer Finanzierung weiterhin gering. Initiativen wie das WHO-mRNA-Technologietransferprogramm erforschen daher die regionale Produktionszentren, um diese Lücke zu schließen. Über die Überschrift „2.2. Tierimpfstoffe“ kommen die Autoren dann unter „2.3.“ auf die Reaktion auf das Covid-Virus.

.

Wie umgehen mit Widerstand?

Unter der Überschrift „3. Forschungsprioritäten für Impfstoffe gegen Zoonosen und Pandemie-“ befasst sich die WHO dann damit, wie man Widerstand gegen injizierbare Arzneimittel überwachen könne und Wege zu entwickeln könne, um diesen Widerstand zu bekämpfen.

In dem Beitrag argumentieren die WHO-Vertreter nicht für ihre Überzeugungen in Bezug auf Impfstoffe. Sie versuchen nicht einmal, sich mit Argumenten der anderen Seite auseinanderzusetzen. Sie setzen totalitär auf Identifikation und Vernichtung:

Anwendung KI-gestützter Infodemie-Überwachungssysteme

In dem WHO-Papier wird dazu die Anwendung KI-gestützter Infodemie-Überwachungssysteme vorgeschlagen:

„Die Wirksamkeit von Impfstoffen hängt von der Akzeptanz in der Bevölkerung ab, weshalb Risikokommunikation und Einbindung der Gemeinschaft (RCCE) ein integraler Bestandteil der Vorsorge sind. Die Forschungsagenda fordert die Entwicklung maßgeschneiderter Kommunikationsstrategien, die lokale soziokulturelle Kontexte, sprachliche Vielfalt und Vertrauensdynamiken berücksichtigen.“

„Digitale epidemiologische Werkzeuge, wie beispielsweise KI-gestützte Infodemie-Überwachungssysteme wie VaccineLies und CoVaxLies, bieten Echtzeit-Einblicke in Desinformationstrends und ermöglichen so proaktive Gegenmaßnahmen.“

Man beachte, dass es hier nicht um wissenschaftlichen Dialog geht, also darum, berechtigte Kritik zu identifizieren, um bessere Produkte zu entwickeln. Nein, es geht darum Abweichungen von der „WHO-Wahrheit“ zu identifizieren!

Das Vereinnahmen von Multiplikatoren

Ziel also nicht, einen Kompromiss zu finden oder gar einen Dialog zu fördern. Das Zeil ist ausschließlich Erhöhung der Impfraten. Die WHO gibt hierbei klar zu, dass sie auf Opportunisten setzt, die sich dann an die Bevölkerung heranmachen um die WHO-Botschaft zu transportieren:

„Es wird empfohlen, beruflich stark exponierte Gruppen als vertrauenswürdige Multiplikatoren einzubinden, um die Akzeptanz zu erhöhen.“

Die WHO-„Impfempfehlung“ steht über allem

Um dies zu erreichen, sollten Regierungen ihre gesamte Kommunikation an der Impfempfehlung der WHO ausrichten.

„Die gesamte Kommunikation sollte sich an den sechs Kommunikationsprinzipien der WHO orientieren, um sicherzustellen, dass die Informationen zugänglich, handlungsrelevant, glaubwürdig, relevant, zeitnah und verständlich sind und somit das Vertrauen der Öffentlichkeit in Impfprogramme gestärkt wird.“

Das Dogma der WHO verlangt also von allen Bürgern aller WHO-Mitgliedsstaaten sich Medikamente spritzen zu lassen, die mit Verletzungen, Krankheiten, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen in Verbindung gebracht werden.

Wer dem Dogma nicht folgt wird als Systemfeind gebrandmarkt

Wenn kritische Beiträge diesem WHO-Glaubenssystem widersprechen, werden sie gezielt als „Fehlinformationen“ abgewertet:

„Neben der Überwachung von Fehlinformationen haben partizipative Kommunikationsmodelle, die lokale Führungskräfte, Gesundheitspersonal und Tierärzte einbeziehen, messbare Verbesserungen bei der Impfbereitschaft und dem Vertrauen gezeigt. Evidenzbasierte Verhaltensinterventionen können diese Ansätze ergänzen, um Fehlinformationen entgegenzuwirken.“

Wer also „Fehlinformationen“ verbreitet, bei dem ist eine „Verhaltensintervention“ gerechtfertigt!

Wer hat das zu verantworten?

Die größten Geldgeber der WHO waren bisher die US-Regierung (Steuerzahler) und die Bill & Melinda Gates Stiftung:

  • USA: 958 Millionen US-Dollar
  • Bill & Melinda Gates Stiftung: 689 Millionen US-Dollar
  • Gavi, die Impfallianz: 500 Millionen US-Dollar
  • Europäische Kommission: 412 Millionen US-Dollar
  • Weltbank: 268 Millionen US-Dollar
  • Deutschland: 324 Millionen US-Dollar
  • Vereinigtes Königreich: 215 Millionen US-Dollar
  • Kanada: 141 Millionen Dollar
  • Europäische Investitionsbank: 119 Millionen US-Dollar

Nach dem Austritt der USA wird sich dieses Ungleichgewicht wohl noch weiter in Richtung privater Sponsoren verschieben.

Hintergrundinformationen von Dr. Wodarg

Wolfgang Wodarg ist ein deutscher Internist, Sozial- und Umweltmediziner sowie Politiker. Wodarg war von 1994 bis 2009 Abgeordneter der SPD-Fraktion im Bundestag und anschließend Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Bis 2010 Zeit war Wodarg Berichterstatter bei zahlreichen gesundheitspolitischen Projekten; z. B.: Infektionsschutzgesetz, Transplantationsgesetz, mehrere Gesundheitsreformgesetze, Gendiagnostikgesetz, Stammzellgesetz, Gesetz zur Patientenverfügung, Europäische Dienstleistungsrichtlinie, Arzneimittelgesetz, Umsetzung der EU-Biopatent-Richtlinie und Themen wie HIV/AIDS, Prävention, Epidemiologie, gesundheitlicher Umweltschutz, Infektionsschutz (BSE, Influenza und andere Viruserkrankungen, Tierseuchen, Antibiotika-Resistenzen) und in Fragen der Gen-Technik: enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsausschuss. Des Weiteren war er EU-Berichterstatter für die SPD-Fraktion von 1998 bis 2009. Wodarg trat im April 2021 aus der SPD aus und in die Partei „Die Basis“ ein (vgl. ).