„Operation Marokko 2030“: Der Plan gegen Ceuta, Melilla und die Kanarischen Inseln

König Hassan II von Marokko Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hassan_II_(1983).jpg

MADRID/CEUTA – Viele Bewohner Ceurtas sehen in dem Massenansturm auf die dortige EU-Außengrenze einen Eroberungsplan Marokkos, den sich die sozialistische Regierung Spaniens unterworfen hat.

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Für Liebhaber von dunklen Geschichten ist dieses Interview, das die  spanische Online-Zeitung TheObjective geführt hat ein gefundenes Fressen,

Spaniens Top-Spion berichtet darüber, daß Marokko bereits seit langer Zeit versucht EU-Territorium zu erobern. Der ehemalige spanische Agent Fernando San Agustín bestätigt in diesem Gespräch, dass er vor fast 50 Jahren diesen Eroberungsplan sogar in den eigenen Händen hielt.

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Marokkos Eroberungsplan von EU-Territorium:  „Operation Marokko 2030“: 

Nur wenige kennen die Machtverhältnisse in den letzten Jahren des Franco-Regimes und den frühen Jahren der „Transición“  so gut wie Fernando San Agustín. Unter Transición versteht man in Spanien die Übergangsphase vom Franquismus zu einer parlamentarischen Monarchie und meist den Zeitraum zwischen Francisco Francos Tod im November 1975 und der politischen Wende von 1982.

San Agustín verlebte diese Jahre intensiv mit und führte riskante Missionen durch, die der Geheimdienst größtenteils geheim halten wollte, um Konflikte mit den spanischen und ausländischen Machthabern zu vermeiden.

Agustín wurden die jeweiligen Aufgaben übertragen, und er musste sie anschließend ohne jegliche Unterstützung seiner Vorgesetzten lösen; er hatte sogar die nötigen finanziellen Mittel gesichert, um jeglichen Nachweis einer solchen Verbindung absolut unmöglich zu machen. Eine dieser Missionen war die Aufdeckung eines Plans von König Hassan II. von MArokko (vgl. Bild), Ceuta, Melilla und die Kanarischen Inseln von Spanien zu erobern.

Journalisten sprachen nun erneut mit dem ehemaligen Agenten, über diese

„Operation Ceuta 2030“

die während der Regierungszeit von Hassan II. in Marokko entworfen und umgesetzt wurde, und fragten ihn, ob die aktuellen Vorkommnisse in Ceuta und Meilla als Teil dieses Plans verstanden werden können, den König Mohamed VI nun weiter vorantreibt.

Der Eroberungsplan von König Hassan II

Es handelte sich um ein langfristiges Projekt, dessen Ausgestaltung je nach den jeweiligen Umständen variieren sollte, das aber nach dem Vorbild des Grünen Marsches von 1975 umgesetzt werden sollte.

Hassan II. hätte niemals eine Invasion der Sahara in Erwägung gezogen, so lange Diktator Franco noch an der Macht war, da er wusste, dass Franco dies als Kriegserklärung auffassen und entsprechend reagieren würde.

Diese Gewissheit teilten auch die CIA und der US-Außenminister Henry Kissinger, der den Plan erst in die Tat umsetzte, nachdem er sich vergewissert hatte, dass Franco im Sterben lag und Prinz Juan Carlos die vollendeten Tatsachen akzeptieren würde .

Auszüge aus dem Bericht

In dem Bericht, den San Agustín seinen Vorgesetzten beim Geheimdienst über den Inhalt dieses Projekts vorlegte, hieß es:

„Der gesamte Plan sollte ausgeführt werden, sobald Spanien sich in einer schweren Krise befindet, sei es aufgrund von Terrorismus, separatistischen Bestrebungen, politischen Problemen, die die Autorität von König Juan Carlos und seiner Regierung infrage stellen, oder einer anderen Krise, die diese zivilen Invasionen in den Hintergrund rücken lassen würde, um sich auf die Lösung der internen Probleme zu konzentrieren.“

Viele Bewohner Ceutas sehen diese Situation nun als eingetreten an. Die spanische Regierung ist aktuell schwach. Sie hat die Invasion von knapp 80.000 Fremden in Ceuta durch Unterlassen von gebotenem Handeln erst möglich gemacht, bei der hunderte von ihnen ums Leben kamen.

Die Operation, die San Agustín auch in seinem Buch

*Hinter den Kulissen der Geheimdienste* (Roca Editorial)

bereits 2023 enthüllte, wird dort unter Wahrung der Anonymität der Beteiligten geschildert, doch der Kern seiner Ausführungen entspricht wohl der Wahrheit.

Der Eroberungsplan

In den 1970er Jahren beauftragte Hassan II. demnach seinen Geheimdienst mit der Entwicklung eines Plans zur Eroberung von Ceuta und Melilla sowie der Kanarischen Inseln von Spanien.

Seine loyalen Spione sprachen mit zwei englischsprachigen ausländischen Experten und entsandten diese nach Marokko, um intensiv an der Planung der Operation zu arbeiten. Einer dieser Experten reiste mit seiner Frau. Sie erhielten dafür eine astronomische Summe, die niemand abgelehnt hätte.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren extrem: Niemand durfte von ihrem Aufenthalt in Marokko erfahren, und um ihr Schweigen zu gewährleisten, sollten sie sich jahrelang im Land verstecken.

Die Frau hielt es nicht mehr aus und floh mit Hilfe eines hochrangigen Agenten des marokkanischen Geheimdienstes. Dafür baten sie den spanischen Geheimdienst um Unterstützung, der, um eine offizielle Beteiligung und den Unmut der Marokkaner zu vermeiden, den Auftrag dem klugen, mutigen und geschickten San Agustín übertrug.

Die Details des Plans: Den Bau von Moscheen fördern

Bevor dieser zusagte, verlangte er von der Frau und dem sie begleitenden marokkanischen Agenten alle Details des marokkanischen Plans:

„Hassan hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Integration dieser Gebiete in sein Königreich bis Ende 2030 gemäß den entsprechenden Pakten und Abkommen zwischen Spanien und Marokko abgeschlossen sein muss.“

Der Spion, der mit seiner Geliebten geflohen war, erläuterte die Haltung der marokkanischen Behörden für die folgenden Jahre, die San Agustín in seinem Bericht an seine Vorgesetzten im spanischen Spionagedienst dargelegt hatte:

„Die Forderungen an die spanische Regierung nach dem Bau von Moscheen, dem Koranunterricht an Schulen und der Regulierung des Speisenangebots in öffentlichen Kantinen, um sicherzustellen, dass dort ein für muslimische Gläubige geeignetes Menü angeboten wird, müssen verstärkt werden. 

Ob mit oder ohne Genehmigung, islamische Feste werden auf den Straßen gefeiert werden, genau wie die christlichen. Und die Schulbücher müssen die Geschichte und Kultur der Araber von Al-Andalus enthalten und betonen, dass ihre Herrschaft länger war als die der Christen.“