„Ich krieg Dich Du Schlampe“- Kahrs gestürzt – SPD rückt damit noch weiter nach linksaußen

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=gyTwbGPz5NA

HAMBURG / BERLIN – „Ich krieg´Dich Du Schlampe„-Kahrs (SPD), der einflussreiche Vorsitzende des Seeheimer Kreises in der SPD ist gestürzt. Doch damit nicht genug, sein Sturz hat viele einzelnen Schichten, die ineinander greifen und eine dieser Schichten hatte offenbar damit zu tun, dass Herr Kahrs (SPD) den Verdacht bisher nicht entkräften wollte, dass ihm sein Bundesbruder aus dem Hamburger Wingolf, dem er angehört das erste juristische Staatsexamen geschrieben hat.

Da Johannes Kahrs zugleich auch der Vorsitzende des „rechten“ „Seeheimer Kreises“ in der SPD ist, die neue Wehrbeauftragte Eva Högl Mitglied im „Berliner Kreis“ und da der Vorschlag Frau Högl, statt Herrn Kahrs zum Wehrbeauftragten zu nominieren vom Mitglied der „Parlamentarischen Linken“ Rolf Mützenich kam, ist der Rücktritt von Kahrs vom Vorsitz des „Seeheimer Kreises“ zugleich auch ein weiterer Sieg der Parteilinken über ihren verhassten internen Gegner, den „Seeheimer Kreis“. Bisher hat Johannes Kahrs als Vorsitzender der „Seeheimer“ mit seinen Mathoden aber auch die Machtübernahme der Linksextremisten in der Partei verhindert. Das ist mit seinem Sturz nun aber vorbei. Die SPD ist damit wieder ein weiteres Stück nach links gerückt, in Richtung der Linkspartei und damit in Richtung einer SED 2.0.

 

Johannes Kahrs, Skandale pflastern seinen Weg

Johannes Kahrs hat sich, wie kaum ein anderer Politiker der SPD Skandale nach oben gezetert und nach oben proletet. Wo immer er war schlug er mit offenbar allen ihm zur Verfügung stehenden Methoden wild um sich. Zuerst bekäme dies die parteilinke JUSO-Vorsitzende damals 22-Jährige Silke Dose zu spüren:

„Ich krieg‘ dich, du Schlampe“, hatte der spätere SPD-Bundestagskandidat Johannes Kahrs seiner Genossin Silke Dose 1992 bei nächtlichem Telefonterror in den Hörer geraunt. Es ging um Juso-Flügelkämpfe; eine Fangschaltung überführte Kahrs… Bis zuletzt habe sie gehofft, daß die SPD in Mitte auf Kahrs verzichtet, sagt Silke Dose: „Diese Hoffnung war leider vergebens.“ Sie könne nicht nachvollziehen, daß man die Tat eines fast 30jährigen Jurastudenten „als eine Jugendsünde“ abtue. In Hamburg sei sie „einer Hetzkampagne“ ausgesetzt und müsse nun auch noch das Kahrs-Grinsen von den Wahlplakaten ertragen. 

2006 war Johanes Kahrs in einen Spendenskandal verstrickt:

Kahrs, der auch Vorsitzender der im „Seeheimer Kreis“ zusammengeschlossenen Bundestagsabgeordneten vom rechten SPD-Flügel ist, bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, im Bundestagswahljahr 2005 Spenden von Rüstungsfirmen erhalten zu haben, die jeweils unter der Veröffentlichungspflicht von 10 000 Euro lagen. Nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf Hamburger SPD-Kreise soll es sich dabei um Zuweisungen von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall in Höhe von knapp 20 000 Euro an Kahrs Hamburger Kreisverband SPD-Mitte gehandelt haben. Kahrs wollte die Namen der Spender nicht nennen. Von einem Interessenkonflikt könne nicht die Rede sein, versicherte er: „Ich habe Spenden aus dem Verteidigungsbereich gekriegt. Ich habe sie aber nicht gekriegt, als ich fachlich zuständig war.“

2007 half Kahrs dann dabei, den aus einer angesehenen hanseatischen Familie stammenden Bürgermeisterkandidaten Mathias Petersen zu verhindern. Am 25. Februar 2007 erfolgte nach einem wochenlangen Wahlkampf eine Urabstimmung der Mitglieder. Die anschließende Auszählung wurde abgebrochen, als man feststellte, dass in der Parteizentrale 959 Briefwahlstimmen verschwunden waren. Bei den vorhandenen Stimmzetteln hatte Petersen uneinholbar in Führung gelegen. Dennoch weigerte sich die Mehrheit des Landesvorstandes, dieses Ergebnis anzuerkennen. Das letztlich nicht aufgeklärte Verschwinden der Stimmzettel hatte Konsequenzen für die Hamburger SPD. Am 4. März 2007 verzichtete Mathias Petersen auf eine erneute Kandidatur für den Parteivorsitz und als Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl 2008, kandidierte allerdings auf Platz 5 der Landesliste.

Kahrs gehörte zu den „Kreisfürsten“, die den designierten Bürgermeisterkandidaten aus dem Amt drängten, die Partei dabei aber so beschädigten, dass die Bürgerschaftswahl 2008 für die SPD erneut in der Opposition endete. Das wurde dem (damals) 45-Jährigen ebenso wenig zum Verhängnis wie seine Rolle beim Sturz des Hamburger SPD-Chefs Mathias Petersen.

2009 erfolgte dann der Gegenangriff der JUSOS in Hamburg:

Im erbitterten Konflikt um die Wahl des Juso-Vorsitzenden Danial Ilkhanipour (27) zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Eimsbüttel teilen Parteilinke jetzt auf beispiellose Weise gegen ihren Genossen, den Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (45), aus… Heftig kritisiert wird in dem Beitrag auch die Mitgliedschaft Kahrs in der studentischen Burschenschaft Hamburger Wingolf, die 1920 beim Kapp-Putsch an der Seite der rechts-nationalen Aufständischen gestanden hatte. Reserveoffizier Kahrs dulde es, so heißt es in dem Parteiblatt, dass sich der Wingolf bis heute nicht von der Beteiligung am Putsch distanziere. Und weiter: „Ist es nicht eine Schande für die Hamburger Sozialdemokraten, dass solch eine Person den Wahlkreis August Bebels im Bundestag vertritt?“

2017 dann eine weitere Verstrickung in einen Spendenskandal:

Der von Kahrs geführte SPD-Kreisverband Hamburg-Mitte hat 2017 Wahlspenden von Warburg erhalten. Das berichtet jetzt das „Hamburger Abendblatt“. Insgesamt 45.500 Euro ließ die Bank direkt oder über Tochtergesellschaften der Partei zukommen, allein 38.000 an den Kreisverband Hamburg-Mitte. Und das, nachdem die Hamburger Steuerbehörden eine Forderung aus den Cum-Ex-Deals von rund 47 Millionen Euro an Warburg im Jahr 2016 verjähren ließen. Zufall?

So durfte Kahrs vom Bundestagspräsidium ungerügt in Richtung AfD in den Plenarsaal proleten:

„Sie sind doch Chef der Idioten und Dumpfbacken!“

„Die [„Ausländer raus“-Schreier und Hitlergruß-Zeiger] sind alle von der AfD!“

Am 12. September 2018 durfte Herr Kahrs dann in Richtung der AfD in den Plenarsaal proleten:

„Hass macht hässlich – schauen Sie mal in den Spiegel!“

„Von Rechtsradikalen brauche ich keine Zwischenfragen!“

„Schauen Sie in den Spiegel, dann sehen Sie, was diese Republik in den 20ern und 30ern ins Elend geführt hat.“

„Die AfD kämpft gegen alles das, was dieses Land zusammenhält.“

„Diese Koalition tut viel für den inneren Zusammenhalt – im Gegensatz zur AfD, die nur spalten, hassen kann.“

 

Hat sich Johannes Kahrs (SPD) sein erstes Jurastaatsexamen illegal schreiben lassen?

Der Blogger Klemens Kilic konnte Kontakt zu einem Bundesbruder von Johannes Kahrs aufbauen. Dieser vertraute ihm an, dass Kahrs Teil eines Hamburger Homosexuellen-Netzwerks sei, das sich gegenseitig Posten zuschiebt. Außerdem habe er sich minderjährige JUOS nach Hamburg kommen lassen, die dann mit Alkohol abgefüllt und dann bei sich „schlafen“ lassen. Teil des Hamburger Homosexuellen-Netzwerks sei sich dessen Wingolf-Bundesbruder Holger Haerendel, der für Kahrs sogar dessen erstes Juraexamen geschrieben haben soll, was natürlich illegal wäre:

Ab diesem Anruf ging es bergab mit der Karriere von Johannes Kahrs:

 

Der links dominierte SPD-Vorstand mit Kevin Kühnert lässt Kahrs fallen

Noch zu Beginn des Jahres 2020 wollte der Oberst der Reserve Johannes Kahrs Wehrbeauftragter des Bundestags werden:

Haushaltspolitiker Kahrs habe dem SPD-Fraktionsvorstand bereits seine Absicht bekundet, den Posten zu übernehmen. Auch befreundete Haushaltspolitiker wüssten Bescheid. Doch Bartels strebt nach eigenem Bekunden eine zweite Amtszeit an, hat offenbar Rückendeckung von FDP und Grünen.

Doch der seit der letzten Vorstandswahl inzwischen mit dem JUSO Kevin Kühnert besetzte und weit nach links gerückte SPD-Parteivorstand sägt Bartels kurzerhand ab.

In einem Brief an SPD-Parteifreunde, der BILD vorliegt, schrieb er: „Das Ergebnis und die Art der Entscheidungsfindung machen mich – nach insgesamt 22 Jahren Bundestag – ein bisschen unfroh.“ Und weiter: Die Gründe für die Ablösung seien ihm „offiziell verborgen geblieben, unsere Fraktionsspitze hielt sich bedeckt“. Bartels verlangte Auskunft über die Hintergründe: „Welcher sozialdemokratischen Binnenlogik folgt das? Wie wollen wir miteinander, wie soll ich damit umgehen? Für Rat wäre ich dankbar.“

Als klar wurde, daß Bartels nicht mehr kandidiert, sah Kahrs seine Chance, doch es wird anders kommen:

Die AfD in Hamburg hatte von dem obigen Teileingeständnis von Kahrs erfahren und eine Anfrage an die Senatsverwaltung gerichtet gehabt:

Nach Recherchen des Journalisten Klemens Kilic soll der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs eine Klausur im Rahmen seines Ersten Juristischen Staatsexamens an der Universität Hamburg nicht selbst verfasst haben; stattdessen soll Kahrs‘ damaliger Verbindungsbruder aus der Studentenverbindung „Hamburger Wingolf“, Holger Haerendel, mit Kahrs‘ Personalausweis in den damaligen Prüfungshörsaal erschienen sein, um dort Kahrs‘ komplettes Erstes Staatsexamen zu schreiben. Die Recherchen des Journalisten Kilic, der Johannes Kahrs in einem ausschnittsweise veröffentlichten Telefoninterview ein indirektes Geständnis zu dem Vorwurf abzubringen scheint, lassen kaum einen begründeten Interpretationsspielraum zu. Die Recherchen und das Telefoninterview sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.facebook.com/DK.Nachrichten/videos/846188312533876/  (abgerufen am 21.04.2020).

Der damit verbrannte Oberst der Reserve Johannes Kahrs machte damit den Weg frei für die in militärischen Fragen völlig inkompetente Eva Högl. Doch wer die Positionierung Högls innerhalb der SPD kennt, wundert sich über diesen Coup kaum. Sie hat eine Scharnierfunktion zwischen dem „Berliner Kreis“ in der SPD und der „Parlamentarischen Linken“ und ist damit notwendig, um den „rechten“ „Seeheimer Kreis“ der SPD weiter zu schwächen und zu entmachten.

Högl gehört zum pragmatisch orientierten Abgeordnetenkreis „Netzwerk Berlin“ und pflegt einen guten Draht zur Parteilinken. 

So verwundert es nicht, daß dieser Vorschlag von Rolf Mützenich kam, einem Mitglied der „Parlamentarischen Linken“ in der SPD:

 Fraktionschef Rolf Mützenich, der sie vorgeschlagen hatte, betonte, sie sei eine „exzellente Juristin“, die sich „intensiv mit Beamten-, aber auch Soldatenrecht“ auseinandergesetzt habe. Und ja, in Högls Wahlkreis gibt es auch eine Kaserne. Viel mehr verbindet die SPD-Politikerin, die seit gestern Wehrbeauftragte ist, allerdings nicht mit der Truppe.

In Folge richtete die AfD in Hamburg zwölf für Kahrs möglicherweise peinliche Fragen an den Senat und verbrannte ihn damit wohl als Kandidat für den Wehrbeauftragten.

 

„Qualitätsmedien“ rätseln über die Hintergründe

Von alldem berichten die „Qualitätsjournalisten“ natürlich nichts, als sie den „überraschenden“ Verzicht von Kahrs verkünden, der nach dieser Niederlage auch sein Bundestagsmandat niederlegte.

 

Beteiligten dieses Sturzes erinenrn sich

Nach dem Sturz von Johannes Kahrs berichten die Beteiligten im folgenden Video von den Hintergründen: