Das Aussteiger-Programm für Mainstream-Journalisten

DEUTSCHLAND – Journalisten sind gemäß der gängigen Definition neutrale Beobachter. Fakt ist jedoch, daß viel zu viele Journalisten in diesem Lande Hofberichterstatter der Merkelianer oder Diener der eigenen Chefredaktion sind.
Dabei ist uns durchaus klar, daß viele Journalisten auch Gefangene der Randbedingungen ihres Berufs sind. Viele Journalisten leiden auch unter diesen Bedingungen und schreiben mit der Faust in der Tasche die Texte, die ihnen die Chefredaktion abnimmt bzw. erwartet.
Doch darauf können wir keine Rücksicht mehr nehmen, denn zu oft haben wir erleben müssen, daß die Fakten, die wir geliefert haben ignoriert wurden, oder völlig enstellt wiedergegeben wurden. Vor diesem Hintergrund haben wir von www.rosenheim-alternativ.com beschlossen:
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„Rutscht uns den Buckel herunter, wir brauchen Euch nicht. Bevor wir darum betteln, daß Journalisten ihrer Aufgabe nachkommen  und die Tatsachen abbilden sollen, machen wir die Nachrichten lieber selbst und können so wenigstens sicher sein, daß unsere Inhalte unverfälscht transportiert werden. Nachdem Ihr uns jahrelang ignoriert, oder gefälscht habt, machen wir Euch einfach überflüssig, indem wir Eure Arbeit selbst machen. Vielleicht nicht ganz so geschliffen und textsicher, dafür aber umso authentischer und ehrlicher.“
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Doch es gibt noch eine Chance zur Umkehr: Nach dem Vorbild investigativer Journalisten aus dem angelsächsischen Raum gibt es nun auch für Mitarbeiter deutscher Mainstream-Medien ein Aussteigerprogramm:

Ein Aufruf der AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron, Nicole Höchst, Udo Hemmelgarn, Uwe Schulz

Das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wankt. Programmatische Armut und politische Meinungseinfalt führten in den letzten Jahren dazu, dass immer weniger Bürger das Programm der öffentlich-rechtlichen Anstalten sehen und finanzieren wollen.

Selbst im Bundestag wurde am 07.11. 2019 über die fehlende Neutralität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen diskutiert. Diese fehlende Neutralität ist ausgiebig belegt. Eine Studie der Hamburg Media School im Auftrag der SPD-nahen Otto-Brenner-Stiftung hat schon 2017 festgestellt, dass die AfD in der politischen Berichterstattung »praktisch nicht vorkomme«:

Der journalistische Qualitätsgrundsatz, aus neutraler Sicht sachlich zu berichten, wird in rund der Hälfte der Berichterstattungen nicht durchgehalten. Insbesondere die Art und Weise, wie über die Positionierung eines Politikers berichtet wird, ist oftmals wertend und beurteilend, bei Vertretern der Opposition mitunter auch »von oben herab«.

Ein Studie des Reuters Institute for the Study of Journalism der Oxford University fand kürzlich heraus, dass die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland von allen öffentlichen Anstalten in Europa (bis auf Griechenland) das am weitesten links ausgerichtete Publikum bedienen. Konservative Zuschauer werden von ARD ‹und ZDF‹ praktisch gar nicht mehr bedient.

Diese Tatsachen sind gut dokumentiert. Jeder, der allabendlich die öffentlich-rechtlichen Sender einschaltet, wird dies bemerkt haben. Journalisten wie Anja Reschke oder Patrick Gensing haben sich ausdrücklich vom neutralen, objektiven Journalismus verabschiedet. Das Framing-Manual von Elisabeth Wehling liefert ihnen das geistige Grundgerüst und Handwerkszeug. »Ich denke, dass man die Leute eher gewinnen kann, wenn man eine Haltung zeigt«, so Antifa-Veteran und Tagesschau-Chef vom Dienst Gensing. Warum ein Journalist die Leute für etwas »gewinnen« und nicht einfach »informieren« sollte, kommt Gensing gar nicht in den Sinn.

Dieser Abschied vom klassischen Journalismus verstößt gegen §11 des Rundfunkstaatsvertrages: »Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.«

Viel schlimmer wiegt der Verrat am Zuseher. Denn wer bewusst die Hälfte des Publikums vor den Kopf stößt, muss sich nicht wundern, wenn – wie das Reuters Insitute ebenfalls festgestellt hat – die öffentlichen Medien »Schwierigkeiten haben, ihr Publikum zu erreichen« und gerade die junge Generation, die mittlerweile wie bei der Thüringen-Wahl oft konservativer und regierungskritischer sind als die Alt-68er dies wahrhaben wollen, zu Netflix und zu jungen YouTubern wie Bestseller-Autor »NeverForgetNiki« abwandern.

ScienceFiles hat dokumentiert, dass das von allen Bürgern zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Programm nur noch einen durchschnittlichen Marktanteil von 10,6% aller Zuschauer bzw. 5,6% aller 14- bis 49-jährigen Zuschauer erreicht.

Gleichzeitig steigt bei den Öffentlich-Rechtlichen der Kostendruck. Die Gehälter der leitenden Angestellten und großzügige Rentenpakete für die alte Garde gehen auf Kosten der normalen Angestellten. Befristete Verträge und prekäre freie Mitarbeit sowie massive Kürzungen bei Technik und Infrastruktur sind die Regel geworden. Bundesweite Streiks bei der ARD am 14. November waren die Folge. Unter den Mitarbeitern gärt es.

Die AfD hat diesen Weg der Auseinandersetzung nicht gewollt. Eine sachliche und faire Berichterstattung wäre uns viel lieber gewesen.

Die meisten ›ARD‹/›ZDF‹-Mitarbeiter sind vermutlich ehrliche, anständige Menschen, die diesen Beruf gewählt haben, weil sie ordentlichen Journalismus, gutes Fernsehen und Radio für die Bürger machen wollten – nicht für ›Correctiv‹, Ralf Stegner und Anetta Kahane. Viele sind enttäuscht und frustriert über die Wendung, die der öffentlich-rechtliche Apparat genommen hat, und machen sich ernsthafte Sorgen um ihre Zukunft.

Die AfD ist nicht Ihr Feind. Wir würden gerne zu einem ehrlichen, respektvollen Umgang miteinander zurückfinden, und einen für alle akzeptablen Weg finden, die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sichern. Gleichzeitig interessieren wir uns für die Vorgänge und Stimmungen innerhalb der Sender, die diese fatale Entwicklung erst möglich gemacht haben. Investigativjournalisten wie James O’Keefe und Tommy Robinson haben dieses Jahr mit versteckter Kamera die schockierenden Praktiken u. a. bei CNN und BBC dokumentiert und öffentlich gemacht. Das können wir in Deutschland auch – Das können Sie auch!

Deshalb eröffnen wir heute ein Portal für »Mainstream-Aussteiger« das sich an Angestellte und Freie Mitarbeiter richtet, die wieder in den Spiegel blicken können wollen, ohne dabei Patrick Gensing oder Anja Reschke zu sehen. Wollen Sie wieder ehrlich sein und anständigen Journalismus machen? Helfen Sie uns, diejenigen Zustände zu entlarven, die Ihren Sender, Ihre Zeitung oder Ihr Portal erst an den Rand des Abgrunds geführt haben. Schreiben Sie uns Ihre Geschichte, streng vertraulich und durch die Immunität des Deutschen Bundestages geschützt, an: info@mainstream-aussteiger.de 

Machen Sie sich wieder ehrlich! Sie werden sich nicht nur besser fühlen, Sie verbessern damit auch die Qualität der Berichterstattung  Ihres Senders und tragen somit zur Sicherung Ihres Arbeitsplatzes bei.

Herzlichst Ihre,

Petr Bystron, Nicole Höchst, Udo Hemmelgarn, Uwe Schulz
Für das Organisationsteam Konferenz freier Medien