CEUTA/MADRID/RABAT – Der größte anzunehmende Unfall in Spionagekreisen: Angeblich das gesamte Spionagenetzwerk Marokkos in der Welt offengelegt.
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Die Hackergruppe Jabaroot (Macht) veröffentlichte am Montag, den 24. August über ihren Telegram-Kanal die Identitäten von 70.381 Personen, die diese als marokkanische und in der ganzen Welt und in ganz Europa tätige „Agenten“ bezeichnet:
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Die Hackergruppe Jabaroot schwächt die marokkanischen Geheimdienste durch Veröffentlichung von deren Mitgliedern
Die Gruppe Jabaroot behauptet, in die Datenbanken der marokkanischen Sicherheitsstrukturen eingedrungen zu sein und dort Millionen von Datensätzen extrahiert zu haben.
Die Gruppe hat sich im April 2025 einen Namen gemacht, als sie bereits
- die Liste von 3.400 Angestellten der königlichen Paläste und
- zwei Millionen bei der Sozialversicherung registrierten Personen
veröffentlichte.
Die Listen sollen die Beteiligung der marokkanischen Geheimdienste am Durchbuch durch die EU-Außengrenze belegen
Die Gruppe gab bekannt, über Dokumente zu den Agenten zu verfügen, die ihrer Aussage nach die Massenankunft marokkanischer Bürger in der autonomen Stadt Castillejos
hätten.
Sie behauptet außerdem, Kopien der Einsatzbefehle von Personen erhalten zu haben, die vor und während der Ereignisse in Castillejos eingesetzt wurden.
Die Untersuchung der 70.381 Datensätze soll den spanischen Geheimdiensten ermöglichen zu überprüfen, ob Namen, die mit diesen Operationen in Verbindung stehen, auch in ihren eigenen Ermittlungen oder früheren Berichten auftauchen.
Migration als marokkanische Staatspolitik
Aus den aktuellen Listen hervor, dass die die Migration aus Marokko in die EU und insbesondere nach Spanien offizielle Staatspolitik Marokkos sei
Der Einfall in die EU als Teil dieser Staatspolitik
In diesem Zusammenhang erklärt Jabaroot, sie hätten auch
nachdem sie
Tatsache ist, Marokkos „Vizekönig“ drohte Spanien bereits
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Daten von 70.381 marokkanischen „Spionen“ in der ganzen Welt
In ihrer jüngsten Veröffentlichung geben die Hacker auf Telegram an, Informationen über 70.381 Personen erlangt zu haben, die mit marokkanischen Geheimdiensten und Sicherheitsdiensten in Verbindung stehen sollen. Fakt ist: die veröffentlichten Dokumente enthalten Namen, Geburtsdaten, Personalausweisnummern, Dienstjahre, Dienstgrade und Bankverbindungen. Unklar ist jedoch aktuell noch die Qualität dieser Daten.
Wer steht auf diesen Listen?
Angeblich sollen die Personen auf der Liste für marokkanische Geheimdienste arbeiten, darunter insbesondere für die
- Generaldirektion für territoriale Überwachung (DGST) und die
- Generaldirektion für nationale Sicherheit (DGSN),
die beiden Spionagebehörden des marokkanischen Königreichs. Die DGST ist das marokkanische Pendant zum spanischen CNI (Nationales Nachrichtendienstzentrum). Ihre Aufgabe ist die Überwachung und Prävention potenziell subversiver Aktivitäten im Inland. Unter den Namen befinden sich die Identitäten und sensiblen Daten der
- 21 Geheimdienstchefs des Nachbarlandes, darunter auch die des allmächtigen Direktors der DGST und DGSN,
- Abdellatif Hammouchi der zuletzt vom spanischen Innenminister geehrt wurde.
Seit 2005 wird diese Behörde von Abdellatif Hammouchi geleitet, der auch die DGSN (Direktion für Nationale Sicherheit) führt.
betont die Hackergruppe.
Auf Marokkos Liste der Spione befinden sich auch fünf Mitglieder der Botschaft in Madrid, was 15 % des gesamten akkreditierten Personals entspräche. Darunter auch die Nummer drei in der Botschaft Marokkos im Madrids.
- Adil El Alami, Gesandter, ist nach Botschafterin Karima Benyaich und Geschäftsträger Khalid Atlassi die Nummer drei in der marokkanischen Botschaft in Madrid. Er trat demnach 2007 dem marokkanischen Geheimdienst bei.
- Khalid Lahsaini, der in der diplomatischen Hierarchie der Botschaft an fünfter Stelle steht, wird ebenfalls erwähnt. Er trat dem Geheimdienst 2009 bei. Die drei anderen Fälle betreffen
- Thami Belcaid, er ist offiziell der Innenattaché der Botschaft und hatte bereits in der Vergangenheit Kontakte zu spanischen Sicherheitskräften
- Al Amir al Alam und
- Tarik Sabil, Alle drei scheinen laut Jabaroots Dokumentation seit 2007 Verbindungen zu Geheimdiensten zu haben.
Herantasten der spanischen Behörden
Aufgrund des Ausmaßes des Datenlecks gehen die spanischen Behörden bei der Überprüfung der Inhalte äußerst vorsichtig vor.
Polizeiquellen, die von THE OBJECTIVE befragt wurden, erklären, dass bei der Nationalpolizei eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die jeden Namen auf der Liste einzeln prüft. Die Ermittler gleichen die von Jabaroot übermittelten Daten mit ihren eigenen Datenbanken und verfügbaren Informationen über marokkanische Staatsbürger ab, die Verbindungen zu Spanien hatten. Priorität haben Profile von Personen, die sich möglicherweise aktuell in Spanien aufhalten oder dort aktiv waren.


