EU will neue Schleuse für Zuwanderung einrichten: über so bezeichnete „EU-Talentpools“ sollen vorzugsweise 7 Millionen Afrikaner angelockt werden

Quelle: Von Joachim Seidler, photog_at from Austria - 20150904 174, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42915460

BRÜSSEL – Bis 2030 will Brüssel mit neuem Instrument weitere 7 Millionen Arbeitsmigranten in die EU locken, obwohl es in der EU knapp 13 Millionen Arbeitslose gibt.

Die EU hat einen „EU-Talentpool“ geschaffen, um mit dessen Hilfe hauptsächlich Afrikaner anzulocken: Der von der EU so genannte „EU-Talentpool“ ist Teil der angekündigten „Demographic Toolbox“ und die  „Demographic Toolbox“ ist ein zentralisiertes und vereinfachtes System für die Beantragung von Arbeitsvisa, um so weitere ausländische Arbeitskräfte anzulocken um Bereiche mit akutem Arbeitskräftemangel mit neuem Personal auszustatten.

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Weitere sieben Millionen sollen angelockt werden, hauptsächlich Afrikaner

Besonders bizarr wirkt die Begründung. Demnach sollen diese fremden Leute die Probleme lösen, die die Einheimischen verursacht haben. Berichterstatterin Abir Al-Sahlani (Renew, Schweden) erklärte dazu:

„Die EU fällt im Wettbewerb zurück, unter anderem aufgrund des Arbeitskräftemangels in unserer gesamten Wirtschaft. Arbeitsmigration ist eine Möglichkeit, diesen Mangel zu beheben und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der EU-Talentpool ist ein Schritt in die richtige Richtung, indem er die Bedürfnisse unserer Arbeitgeber mit denen von Arbeitnehmern aus Drittstaaten verknüpft. Er ist zudem ein Instrument, um sicherere und legalere Wege in die EU zu schaffen. Das Ergebnis ist eine benutzerfreundliche Talentpool-Plattform mit den notwendigen Kontrollen für Arbeitssuchende und Maßnahmen zum Mindestschutz gegen Ausbeutung. Zudem besteht eine enge Verknüpfung mit den Talentpartnerschaften, die die Verknüpfung zwischen interner und externer Migrationssteuerung stärkt.“

Kritik wird laut