Anarchie der „Event- und Partyszene“ in Paris, die deutsche Qualitätspresse“ schweigt

https://www.youtube.com/watch?v=X8zQmvQY1MA&feature=emb_title
PARIS – Das neue Phänomen „Faming“ führt z.B. in Paris zu immer kürzeren Intervallen, in welchen es zu Zusammenstößen zwischen „Jugendlichen“ und der Polizei kommt. Angeblich soll es nur eine „spontaner Party“ gewesen sein. Am Ende gab es in Paris schwere Zusammenstöße zwischen „Jugendlichen“ und Polizisten.
Vor 7 Tagen hatten ein Musikfestival in Paris große Menschenversammlungen abgezogen, die praktisch alle die Corona-Regeln missachteten und zu Zusammenstößen mit der Polizei führten.

In der Nacht vom Samstag, 27. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, kam es auf der Esplanade des Invalides zu Schlägereien zwischen Jugendlichen und Polizei. Auslöser der jüngsten Konflikte in Paris war eine „spontane Party“ am Samstagabend auf der Esplanade des Invalides, wie ein AFP-Reporter berichtete. Nach Angaben der Präfektur nahmen fast 2.000 junge Menschen an einem „Projekt X“ -Abend teil, nachdem sie in sozialen Netzwerken angerufen hatten. Die angerückten Polizisten setzten Tränengas ein. Es gab mehrere Festnahmen. Auf Twitter wird von „einigen Tausend“ Beteiligten gesprochen.

ProjectX-Party

Im Internet wurde zu einer„ProjetX“-Party für den 27.6. aufgerufen. Diese Bezeichnung deutet auf den 2012 erschienenen US-Kultfilm „Project X“ hin, in dem Jugendliche eine Party organisieren, die im Chaos endet.

Auch für die Bevölkerung in Paris war klar, was damit gemeint war:

„Du gehst zu einer ProjectX-Party, die Bullen tauchen auf, du wirfst etwas auf sie und weinst, wenn sie dich erwischen… ja, ja, ja, ja.“

Ein anderer twitterte unter der Überschrift

„und die Polizei lief schnell weg“: „Eine improvisierte Party endet mit Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei … Dieses festliche Treffen war diskret in sozialen Netzwerken unter dem Namen „ProjetX“ lanciert worden.“

Eine Teilnehmerin schilderte was dann geschah:

„Wir waren ein paar hundert Leute, es gab ein bisschen Musik, einige hatten Musikboxen dabei“, sagte eine 19-Jährige.

Die Situation eskalierte dann um Mitternacht herum. „Jugendliche“ bewarfen Polizeifahrzeuge von einer Grünfläche aus mit Flaschen.

„Plötzlich hätten einige Jugendliche damit begonnen, Flaschen um sich zu werfen. Zwei Sekunden später war die Polizei da. Wir wurden umzingelt und sie schossen mit Tränengas“,

erklärte die junge Frau.

 

„Anarchie bricht aus“

In kleinen Gruppen spielten manchmal sehr alkoholkranke, sehr junge Nachtschwärmer, von denen die meisten das Ende des Schul- oder Universitätsjahres feierten, von Mitternacht bis etwa 2 Uhr morgens Katz und Maus, wobei die Polizei vor Ort anwesend war. . „Nach feindlichen Parolen und Projektiljets musste die Polizei ihre kollektiven Verteidigungswaffen einsetzen“, sagte die Präfektur, die bis zu 2.000 Teilnehmer zählte.

Eliza Bertrand ist eine von vielen, die auf  Twitter davon berichten. Auch ihr Tweet „Anarchie bricht aus“ zieht seine Kreise:

Anarchie bricht aus… und am Horizont Bürgerkrieg…
Indem wir es geschehen lassen, sind wir an diesem Punkt angelangt.
Jeder macht, was er will, wann er will… Armes Frankreich

Andere ziehen den Zusammenhang zu COVID-19, der in zwei bis drei Wochen zu sehen sei. Es seien „Unbewußte Jugendliche, die sich nach wochenlanger Gefangenschaft inmitten einer Gesundheitskrise einem #ProjetX hingeben. Und dies unter den Augen einer Situation, die immer noch unsicher ist und Ärzten, die ständig zur Vorsicht mahnen.“

Ein anderer twittert:

Es seien „bewusstlose Schwachköpfe, die die Straßen verwüsten und denken, dass der Kampf gegen die Polizei ein Spiel ist. Diese soziale Unordnung verdanken wir all jenen, die die Gewalt bei den Demonstrationen unterstützen und versuchen, die Polizei zu schwächen.“

 

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