BERLIN/BREITBRUNN – Absichtliche Sabotage der Versorgungssicherheit? Die Bundesregierung und die Staatsregierung schweigen beharrlich zu den sich zunehmend leerenden GAs-Speichern in Deutschland und Bayern.
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In dem – bereits im Sommer vorhersagbaren kalten Winter – setzt die Bundesregierung und die Landesregierung auf die Strategie: „Pfeifen im Walde“. Die Speicher leeren sich täglich weiter und die Regierungen schweigen.
Die AfD hat heute von der Bayerischen Staatsregierung erfahren, dass es keine Gas-Mangellage geben wird, ganz nach dem Motto: gehen sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen“:
Und noch etwas:
Was sich derzeit im oberbayerischen Gas-Speicher Breitbrunn abspielt, ist nichts weniger als ein energiepolitisches Desaster mit Ansage.
Der drittgrößte Gasspeicher Deutschlands – und zugleich der größte in Bayern – soll stillgelegt werden, wenn es nach den Betreibern geht, denn sie verdienen daran nicht genug. Mit einem lächerlich geringen Füllstand von gerade einmal 19 Prozent unterschreitet die Anlage die gesetzlich vorgeschriebenen 40 Prozent um mehr als die Hälfte. Von den möglichen 11,5 Terawattstunden Erdgas sind in Breitbrunn nur noch magere 2,2 Terawattstunden vorhanden. Und das mitten in einem harten Winter, in dem die Temperaturen außergewöhnlich tief sind und der Energiebedarf deswegen steigt.
Der Betreiber Uniper – es ist das Energieunternehmen, das der deutsche Steuerzahler mit Milliarden vor dem Untergang retten musste – hat zum 31. März 2027 nun die Stilllegung dieses Porenspeichers beantragt. Als Begründung wird lakonisch vorgetragen: Der Speicher lasse sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben. Die Margen seien minimal oder sogar negativ. Ein weiterer Winter soll die Anlage noch durchhalten, dann ist Schluss.
Eine bewußte und gewollte Fehlentscheidung im Sommer 2025: Die Gas-Speicher werden nicht voll aufgefüllt
Bereits am 14.7.2025 warnten die Gasnetzbetreiber bereits vor Engpässen im Winter:
Das Ministerium hatte jedoch kein Interesse daran, die Speicher zu füllen:
Das Fatale: es gab bereits im Sommer 2025 starke meteorologische Indizien dafür, dass der Winter hart und kalt werden wird:
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Eine bewußte und gewollte Fehlentscheidung im Winter 2025/2026: Die Gas-Speicher werden nicht voll aufgefüllt
Bereits vor 2 Monaten war die Gefahr erkennbar, dass diesen Winter das Gas ausgehen könnte. Doch weder von der Staatsregierung, noch von der Bundesregierung kamen Initiativen Gas zu sparen:
Seit Mitte Januar 2026 war dann klar, dass es keinen Weg mehr geben wird, der Gas-Mangel-Lage zu entkommen. Und es ist klar, dass diese ca. 3 Monate andauern dürfte.
Zugleich ist jetzt schon klar, dass sich der kalte Winter mit Unterbrechungen noch bis in den April hinziehen dürfte:
Die Folgen dürften klar sein, doch die Regierung schweigt sie einfach weg:



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