Studie belegt: Ein Nutzen der mRNA-Impfpflicht am Arbeitsplatz ist nicht erkennbar

Quelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1447288

TORONTO – Die empirischen Daten liefern keinerlei Belege dafür, dass eine Impfpflicht am Arbeistplatz einen Nutzen gebracht hätte.

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In 62 von 185 Staaten wurden durch Regierungen Gesetze erlassen, die es Arbeitnehmern nur dann erlaubten, ihren Arbeitsplatz zu betreten, wenn diese „geimpft“ waren. Eigentlich sollten diese Maßnahmen einen Erfolg zeigen. So sollte beispielsweise  erkennbar sein, dass Länder in denen mehr Branchen eine solche Pflicht aussprachen, bessere Gesundheitsdaten liefern. Doch das ist nicht der Fall. Egal wie viele Branchen meinen Impfzwang hatten und egal wie lange dieser war: nirgendwo konnte ein Nutzen dieser Maßnahme festgestellt werden, wie eine neue Studie aus Kanada belegt.

Die Forscher der Toronto Metropolitan University und der Wilfrid Laurier University haben dabei herausgearbeitet,

  • dass es wenig Evidenz für eine Wirksamkeit der Impfpflicht am Arbeitsplatz gegeben hat. Das belegt die Untersuchung ebenfalls.
  • In Städten mit breiter Impfpflicht am Arbeitsplatz, etwa in New York, gingen die COVID-Zahlen deshalb in keiner Weise zurück.

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Die Arbeitsplatzstudie

Die Reaktion der Regierungen auf das offenkundig in einem chinesischen Labor hergestellten Covid-Virus kann man grob in medizinische (z.B. Impfungen) und nichtmedizinische Maßnahmen (Abstandsgebot, etc.)  unterscheiden.

Eine der brutalsten Restriktionen war die Impfpflicht am Arbeitsplatz. Mit Hilfe einer solchen Impfpflicht am Arbeitsplatz wurden Arbeitnehmer dahingehend erpresst, ihre Lebensgrundlage zu verlieren, oder sich einen experimentellen Wirkstoff injizieren zu lassen. Je nach Regierung wurden unterschiedlichste Branchen ausgesucht, um einen solchen Zwang auszuüben.  In Deutschland war es z.B. die Impfpflicht für Bundeswehrsoldaten. Eine Impfpflicht des Gesundheitspersonals wurde vom Bundestag knapp abgelehnt, vielerorts durch opportunistische Bürgermeister, Landräte und Klinik-Chefs aber dennoch durchgedrückt.

Studie aus Kanada

Eine Studie aus Kanada, die Inkonsistenzen und Unterschiede in den globalen Politiken untersuchte, schlüsselt dies nun detailliert auf.

Die Studie nutzte Daten aus Oxford, die 185 Länder umfasst. Die Forscher fokussierten auf den Indikator V4 für berufliche Impfpflichten und reduzierten 52 Bevölkerungsgruppen auf 12 Beschäftigungssektoren, darunter

  • Staatsbeamte,
  • Gesundheitsarbeiter,
  • Pädagogen und
  • Fabrikarbeiter.

Fehlende Daten wurden als „keine Pflicht“ interpretiert. Ein Pflichtintensitätsindex wurde berechnet: Die Anzahl der Tage mit Impfpflicht pro Sektor geteilt durch die Gesamttage (730 für 2 Jahre) und Sektoren (12).

Ergänzend korrelierten die Autoren dies mit Indizes für politische „Eindämmungsmaßnahmen“,

  • Diskriminierung,
  • COVID-19-Todesfällen pro Million und
  • Übersterblichkeit.

Die Ergebnisse zeigen eine fragmentierte globale Landschaft:

61 von 185 Ländern (weniger als ein Drittel) führten „No Jab, No Job“-Politiken ein. Im Durchschnitt betrafen diese 3,8 Sektoren pro Land. Häufig betroffen waren

  • Regierungsbeamte (37 Länder) und
  • Gesundheitsarbeiter (35), seltener
  • Fabrikarbeiter (5).

Die Dauer variierte stark: Von 6 bis 678 Tagen, mit einem globalen Mittel von 310 Tagen. Sektoren wie Fabrikarbeiter (361 Tage) und Gesundheitspersonal (353 Tage) hatten die längsten Mandate.

Geografisch clusterten Mandate in Nordamerika, Asien, Südeuropa, dem Nahen Osten, Afrika und Ozeanien. Tunesien führte mit einem Intensitätsindex von 0,503, gefolgt von Australien (0,427). Selbst innerhalb ähnlicher kultureller Räume wie dem anglophonen Kern (USA, UK, Kanada, Australien, Neuseeland) gab es Unterschiede: UK verordnete in nur einem Sektor eine Pflicht, Australien in zehn.

Ergebnisse

Der Studie selbst ist entnehmbar:

Die weltweite Reaktion auf die COVID-19-Pandemie war durch ein Flickwerk staatlicher Maßnahmen in verschiedenen Ländern gekennzeichnet, von denen viele die Bürgerrechte in beispielloser Weise einschränkten. Ziel dieser Studie war es, den Umfang und die räumlich-zeitlichen Muster von Impfpflichten am Arbeitsplatz zu analysieren. Mithilfe täglicher Daten des Oxford COVID-19 Government Response Tracker für 2021–2022 entwickelten wir einen einfachen Index zur Intensität der Impfpflichten, der die Anzahl der betroffenen Branchen und die Dauer der jeweiligen Pflicht pro Land darstellt. Diese Kennzahlen deuten auf eine weitgehend uneinheitliche Pandemiebekämpfung hin. Wir stellten fest, dass weniger als ein Drittel der 185 im Datensatz enthaltenen Länder solche „Keine Impfung, keine Anstellung“-Regelungen einführten. Selbst innerhalb von Gruppen kulturell und politisch ähnlicher Länder, wie beispielsweise im englischsprachigen Raum, variierten die Maßnahmen stark: Zwischen einem (Vereinigtes Königreich) und zehn (Australien) von zwölf Branchen waren Impfpflichten unterworfen. Zu den am häufigsten und längsten betroffenen Branchen gehörten Regierungsbeamte und Beschäftigte im Gesundheitswesen – zwei große Gruppen mit unterschiedlichen Risikoprofilen. Wir diskutieren diese Diskrepanzen aus einer kritischen Perspektive, indem wir die begrenzte Evidenz für die Wirksamkeit der Mandate sowie deren Potenzial, schädliche Folgen herbeizuführen, berücksichtigen, und empfehlen, künftig sorgfältige Kosten-Nutzen-Analysen durchzuführen.
Signifikante Korrelationen mit Todesfällen oder Übersterblichkeit gab es keine. Kurz: Die Impfpflicht hatte kaum Wirkung.

Zusammenfassend betonen die Forscher: Die Mandate waren in Umfang und Dauer uneinheitlich und korrelierten nicht mit besseren Outcomes. Sie fordern detailliertere Kosten-Nutzen-Analysen und Skepsis gegenüber Pandemie-Narrativen, da Evidenz für Wirksamkeit fehlt und Schäden (z. B. Diskriminierung) möglich sind. Die Studie fordert, zukünftige Politiken evidenzbasiert zu gestalten. Immerhin.